06.11.2015

Apartheid in Myanmar? Neues Papier der Burma-Initiative veröffentlicht

Im neuesten Papier der Burma-Initiative informiert Dominik Müller über die Situation der Rohingya, die antimuslimische Bewegung Mabatha und die Bedeutung von Glaubenszugehörigkeit bei den Parlamentswahlen am 8. November 2015.

Apartheid in Myanmar? Die antimuslimische Bewegung bedroht Menschenrechte und Demokratisierung (8/2015)

Nach Jahren der Militärdiktatur ist Myanmar zum weltweiten Vorzeigeprojekt geworden: Wahlen und Marktöffnung sorgen, so heißt es, für Demokratie und Menschenrechte. Doch die Nachrichten aus dem ehemaligen Burma passen nicht zu diesem Bild: Muslimische Minderheiten, insbesondere die 1,3 Millionen Angehörigen der Rohingya, fühlen sich massiv bedroht. Radikale buddhistische Mönche, die sich in der Mabatha, der »Organisation zum Schutz der Nation und der Religion«, zusammengeschlossen haben, warnen vor einer »schleichenden Islamisierung« ihres Landes und fordern dazu auf, Muslime gesellschaftlich zu isolieren. Der vordergründig ethnische und religiöse Konflikt spielt auch für die Parlamentswahlen am 8. November 2015 eine zentrale Rolle.

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