08.07.2014

Call for Papers südostasien 4/2014: Südostasien in Deutschland

Schwerpunktthema der Ausgabe sind Menschen aus Südostasien, die in Deutschland leben, und ihre transnationalen Vernetzungen in ihre Ursprungsländer. Aufgrund der kolonialen Geschichte und der besonderen Stellung der Region im „kalten Krieg“ sind vielfältige Migrationsbewegungen aus Südostasien nach Europa zu verzeichnen. Deutschland ist hier eher eine Ausnahme, trotzdem Leben mittlerweile viele „Südostasiaten“ in eingesessenen „Communities“ in Deutschland.

Die Entstehungsgeschichten dieser Gemeinschaften sind sehr unterschiedlich, wie das Beispiel der Vietnamesen in Deutschland aufzeigt: während sich in Westdeutschland Flüchtlinge aus dem Süden des Landes - die sogenannten "Boat People" -in den 70er Jahre nieder gelassen haben, kamen nach Ostdeutschland v.a. "Gastarbeiter" aus dem Norden des Landes. Nach der deutschen Wiedervereinigung existieren nun zwei transnationale Gemeinschaften nebeneinander, mit unterschiedlichen Verbindungen nach Vietnam.

Migrationsbewegungen und Netzwerke tragen gleichzeitig zur "De-Territorialisierung" Südostasiens wie auch zur "De-Nationalisierung" Deutschlands bei. Wir wollen mit der Ausgabe die in Deutschland lebenden Gemeinschaften aus Südostasien nachzeichnen und beleuchten.

Artikel sollten entweder eine Seite (bis 4,500 Zeichen inklusive Leerzeichen), zwei Seiten (bis 9,000 Zeichen) oder drei Seiten (bis 13,500 Zeichen) lang sein (am besten immer mit Fotos). Empirisches Material (Interviews, Gruppendiskussionen, Befragungen und auch Fotos) sind besonders erwünscht. Redaktionsschluss 15.9.2014, Kontakt: oliver.pye(at)uni-bonn.de

Hier können Sie den kompletten CfP in Deutsch und Englisch herunterladen:

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