Veröffentlichungen zur sozialen und politischen Entwicklung in Myanmar

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier Analysen zu den sozialen und politischen Entwicklungen in Myanmar und versuchen dabei verschiedene Perspektiven auf u.a. die Menschenrechtslage im Land, die ethnopolitischen/religiös-motivierten Konflikte, den Friedensprozess oder auch die Beziehungen Myanmars zu seinen Nachbarländern zu beleuchten.

Der Friedensprozess in Burmas Chin-Staat: Besserer Schutz der Menschenrechte für die Chin? (1/2015)

Rachel Fleming, Hg. Burma-Initiative: Der Friedensprozess in Burmas Chin-Staat: Besserer Schutz der Menschenrechte für die Chin?; Köln, 2015

Burma Briefing Papier Nr. 1 "Myanmars Entwicklungsperspektiven: Zivilgesellschaftliche Positionen"

Burma Briefing Papier Nr. 1

Das von der Burma-Initiative herausgegebene Briefing Papier setzt seinen Fokus auf den Friedensprozess in Burma beziehungsweise im Chin-Staat. Wenn über Burma berichtet wird, dominieren der rapide politische Wandel und der Friedensprozess. Aber was bedeutet das für die Chin und die Menschenrechtssituation vor Ort? Eine Analyse von Rachel Fleming.

Download:

Myanmar: Kann China ein effektiver Entwicklungspartner sein? (2/2015)

Neil Renwick, Hg. Burma-Initiative: Myanmar: Kann China ein effektiver Entwicklungspartner sein?; Köln, 2015

Burma Briefing Papier Nr. 2: "Myanmar im Spannungsfeld regionaler Rivalität: Fokus China"

Burma Briefing Nr. 2

Das von der Burma-Initiative herausgegebene Briefing Papier setzt seinen Fokus auf China, den größten Nachbarn Myanmars. Trotz zunehmender Kritik an Chinas Präsenz im Land, bleibt es Myanmars größter Handels- und Investitionspartner. Aber wie weit kann China ein effektiver Partner für Myanmars Entwicklung sein? Eine Analyse von Neil Renwick.

Download:

Soziale und ökologische Auswirkungen chinesischer Aktivitäten in Myanmar: Aus Sicht der chinesischen Zivilgesellschaft (3/2015)

Nora Sausmikat, Hg. Burma-Initiative: Soziale und ökologische Auswirkungen chinesischer Aktivitäten in Myanmar: Aus Sicht der chinesischen Zivilgesellschaft; Köln, 2015

Burma Briefing Papier Nr. 3: "Myanmar im Spannungsfeld regionaler Rivalität: Fokus China"

Burma Briefing Nr. 3

Das von der Burma-Initiative herausgegebene Briefing Papier setzt seinen Fokus auf Chinas Engagement in Myanmar und deren soziale und ökologische Auswirkungen. Welche Rolle spielen hier chinesische NGOs und wie steht es mit der Vernetzung mit der burmesischen Zivilgesellschaft? Eine Analyse von Nora Sausmikat.

Download:

Aufbruch in Myanmar – Mit europäischen Investitionen zu Wohlstand und Frieden? (2013)

Arbeitsgruppe Burma (Hrsg.), Julia Bühler, Christina Grein, Michael Hackmann, Theresa Hanske,Uwe Hoering, Benjamin Merci, Christine Schuster.: Aufbruch in Myanmar – Mit europäischen Investitionen zu Wohlstand und Frieden?; Köln, 2014

Myanmar ist nach Aussetzung der Sanktionen für Unternehmen aus Europa und den USA sehr attraktiv geworden. Das rohstoffreiche Land lockt die Investoren mit äußerst günstigen Investitionsbedingungen. Die Arbeitsgruppe Burma möchte mit ihrer ersten Publikation einen Beitrag zur Diskussion der Rolle der deutschen und europäischen Wirtschaftspolitik gegenüber Myanmar leisten.

Burma-Publikation: Aufbruch in Myanmar – Mit europäischen Investitionen zu Wohlstand und Frieden?

Die Publikation steht als Printversion zur Verfügung und ist als Download erhältlich. Die Möglichkeit zum Bestellen dieser Broschüre finden Sie unten auf dieser Seite.

Myanmar bietet investorenfreundliche Gesetze, niedrige Löhne, einen großen Binnenmarkt und eine geografisch günstige Lage in der dynamischen Wachstumsregion zwischen Indien, China und Südostasien. Das Land erhofft sich von den Investitionen Wachstum, eine nachhaltige und inklusive Entwicklung sowie Unterstützung beim politischen Transformationsprozess. Das erste Arbeitsergebnis der im Mai 2013 unter dem Dach der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus gebildeten Arbeitsgruppe Burma setzt sich mit der Frage auseinander, ob europäische Investitionen eine Entwicklung unterstützen können, die an den Interessen der Bevölkerung orientiert ist.

Die Broschüre entstand unter Mitarbeit von: Mitarbeit: Julia Bühler, Christina Grein, Michael Hackmann, Theresa Hanske,Uwe Hoering, Benjamin Merci, Christine Schuster.

Inhaltsverzeichnis

Auf Wachstums-Mission
Europäische Investitionen suchen Anschluss
Uwe Hoering

Kapitalinteressen bedienen, politische Teilhabe kleinhalten
Das Investitionsabkommen zwischen der Europäischen Union und Myanmar
Theresa Hanske

Wie viel Friede braucht das Geschäft?
Investitionen in den ethnischen Grenzregionen
Michael Hackmann

Schwarzes Gold und weiße Westen
Europäische Investitionen in den burmesischen Rohstoffsektor
Christine Schuster

Landraub per Gesetz

Burmas Landreformen – Marginalisierung einer Mehrheit?
Benjamin Merci

Von der No-Go-Area zum Place-To-Be

Tourismusentwicklung zwischen Nachhaltigkeit und Tourismusboom
Julia Bühler

Neue Freiheiten, neue Proteste

Zivilgesellschaftliche Stimmen und Aktion
Christina Grein

Aufbruch in Myanmar – aber für wen?

Weichensteller ohne demokratische Legitimation
Uwe Hoering

Download:

Über das Asienhaus bestellen:

Email an den Vertrieb

Möglichkeiten und Grenzen der Armutsbekämpfung (2012)

, Christina Grein, Ute Köster (Hrsg.) Myanmar - Möglichkeiten und Grenzen der Armutsbekämpfung; Köln, 2012

Die 35. Ausgabe des Focus Asien dokumentiert die Ergebnisse des Projekts "Möglichkeiten und Grenzen der Armutsbekämpfung in Myanmar", welches im Jahr 2011 von der Burma-Initiative federführend durchgeführt wurde. Das Projekt fand in Kooperation mit der Abteilung für Südostasienwissenschaften an der Universität Bonn und der Adventist Development and Relief Agency Myanmar statt.

Die Quahl der Wahl - Chancen und Grenzen des politischen Wandels in Burma/Myanmar (2010)

Ute Köster (Hrsg.): Die Qual der Wahl. Chancen und Grenzen des politischen Wandels in Burma/Myanmar; Essen, 2010

Armut im Land der Goldenen Pagoden. Soziale Sicherheit, Gesundheit und Bildung in Burma (2005)

Ulrike Bey (Hrsg.): Armut im Land der Goldenen Pagoden. Soziale Sicherheit, Gesundheit und Bildung in Burma; Essen, 2005

In den letzten Jahren häufen sich die Meldungen über die kritische humanitäre Situation in Burma. Die sozialen Indikatoren – Sterblichkeitsraten, Bildungsindikatoren, Verbreitung von typischen Armutskrankheiten wie Malaria und Tuberkulose, die alarmierende Verbreitung von HIV/AIDS - zeichnen ein düsteres Bild über den Zustand des Landes, wobei es große regionale und gesellschaftliche Unterschiede gibt. Die Broschüre gibt Einblicke in die Bereiche Gesundheits- und Bildungswesen in Burma, wobei Erfahrungen aus der praktischen Arbeit von Hilfsorganisationen dargestellt werden. Neben Vorstellungen vom Wohlfahrtsstaat werden darüber hinaus die Situation burmesischer Migrant/innen in Thailand beleuchtet, die Auswirkungen des Opiumbanns auf die Bevölkerung der Wa-Sonderregion untersucht und Chancen und Risiken humanitärer Hilfe diskutiert.

 

Inhalt

(Sie können die Artikel dieses Heftes auch einzeln herunterladen.)

Ulrike Bey: Armut im „Land der Goldenen Pagoden“

Marco Bünte: Dimensionen sozialer Probleme in Myanmar – Ein Überblick

Hans-Bernd Zöllner: Der Traum vom budhistischen Wohlfahrtsstaat

Tankred Stöbe: Das Gesundheitssystem in Burma/Myanmar unter Ausschluss der ethnischen Minderheiten?

Brenda Belak: Der Zugang zur medizinischen Versorgung

Johannes Achilles: Das Bildungswesen in Birma/Myanmar – Erfahrungen zum Engagement im Bildungsbereich

Ulrike Bey: Frauen in Bildung und Gesundheit

Michael Tröster: Die Wa in Gefahr. Nach dem Opiumbann droht in der Special Region eine humaitäre Katastrophe

Jackie Pollock: Die Lebensqualität von Migrant/innen in Thailand

Jasmin Lorch: Der Rückzug des UN Global Fund aus Burma