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| September 2009: Focus Asien 33 erschienen! | Der Focus Asien 33 „Trends in der Asiatischen Entwicklungsbank. NGO-Perspektiven“ , herausgegeben vom Asienhaus, gibt einen Einblick in aktuelle Politiken der Asiatischen Entwicklungsbank. Die Beiträge von Mitarbeiter/innen internationaler NGOs in Asien, Europa und den USA beschäftigen sich mit der Rolle Chinas in der ADB, den Aktivitäten der Entwicklungsbank in der Kaukasusregion und Zentralasien. Daneben wird ein Blick auf wichtige Politikrichtlinien geworfen, darunter die Umwelt- und Sozialstandards sowie die Genderpolitik der Bank. Erstmals im deutschsprachigen Raum werden die zunehmenden Aktivitäten der Entwicklungsbank mit risikoreichen Kapitalbeteiligungsgesellschaften beleuchtet.
Die Printausgabe ist zum Preis von fünf Euro über das Asienhaus zu beziehen (vertrieb@asienhaus.de)
Die englische Version - Focus Asien 34 "Current Trends of the Asian Development Bank. NGO-Perspectives" ist ebenfalls online.
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| Asian Development Bank - Projekt | Im Rahmen seines Projektes "Nachhaltige Entwicklung" befasst sich das Asienhaus mit den Aktivitäten der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Frage, inwiefern sie Asien und die Pazifikregion seit 2002 beeinflusst.
Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) ist eine multilaterale Institution für Entwicklungszusammenarbeit. Sie wurde 1966 gegründet, um Aktivitäten zu finanzieren, die Wirtschaftswachstum, Entwicklung und Kooperation in Asien und im Pazifischen Raum fördern. Sie besteht heute aus 67 Mitgliedstaaten, darunter Deutschland.
Warum wir uns mit den Aktivitäten der ADB beschäftigen sollten?
Nach der Weltbank ist die ADB die zweitgrößte öffentliche Quelle zur Finanzierung von Entwicklungsprojekten in Asien. Sie betrachtet die wirtschaftliche Entwicklung in der Region als ihre wichtigste Aufgabe. 1999 erklärte sie den Abbau von Armut zu ihrem Leitziel und verpflichtete sich, dass alle ihre Programme - egal ob Hilfen, Kredite oder technische Unterstützung - auf das Ziel Armutsbekämpfung bezogen sein sollten.
Die ADB führt eine regionale Entwicklungsstrategie fort, die auf drei Säulen aus miteinander verknüpften Elementen beruht: Nachhaltiges Wachstum für die Armen, soziale Entwicklung und Good Governance. Ihr langfristiges strategisches Rahmenwerk (2001-2015) und ihre mittelfristige Strategie unterstützen die internationalen Entwicklungsziele, die von den Vereinten Nationen während einer Reihe von "World Summit"-Treffen, beginnend mit der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992, aufgestellt worden sind.
Trotzdem wird die ADB zunehmend kritisiert, für die weitverbreiteten ökologischen und sozialen Schäden verantwortlich zu sein, die durch Entwicklungsprojekte verursacht werden, welche sie durch Kredite ihrer Mitgliedsstaaten finanziert. Die NROs, die ihre Aktivitäten beobachten, betonen, dass die Programme der Bank meistens ohne Information und Beteiligung von betroffener Bevölkerung, Nichtregierungsorganisationen und vielfach selbst von den Gesetzgebern in den Kreditnehmerländern durchgeführt werden.
Was machen wir?
Unser wichtigster Service ist die Erleichterung des Informationsaustausches zwischen asienbezogenen Organisationen und Netzwerken in Deutschland mit Organisationen in Asien und der ganzen Welt - über Themen und Angelegenheiten, die mit den Aktivitäten der ADB in Asien und im Pazifik zu tun haben. Wir verfolgen ebenfalls bedeutsame Policy-Dialoge zwischen der Bank und nichtstaatlichen Entwicklungsorganisationen sowie der von Projekten betroffenen Bevölkerung. Als Teil unserer Arbeit nehmen wir auch an von der ADB initiierten Politik-Konsultationen und Treffen teil.
Please note: Our „ADB Project“ is going to be restructured. Further updates will soon be available online.
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