Aktionsgruppe "Trostfrauen"

Die AG „Trostfrauen“ im Korea-Verband wurde im November 2009 auf Initiative von Nataly Jung-Hwa Han gegründet. Die Arbeitsgruppe leistet Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und führt politische Kampagnen mit dem Ziel durch, die Problematik der „Trostfrauen“ in Deutschland bekannt zu machen. Die Mitglieder der AG kommen aus China, Deutschland, Japan, Korea, Taiwan, den USA und anderen Ländern.

In einem Sonderbereich der Homepage des Korea-Verbandes sind Hintergrundinformationen aus aller Welt zum Thema „Trostfrauen“ für deutschsprachige Leser zusammengetragen. Dies beinhaltet kompakte Darstellungen der historischen Sachverhalte, ebenso wie ausführliche Biographien der Opfer und aktuelle politische Entwicklungen zum Thema. Darüber hinaus finden Sie alle Informationen über Veranstaltungen und Projekte über "Trostfrauen".

www.koreaverband.de/trostrauen

Wer sind die sogenannten „Trostfrauen“?
Als „Trostfrauen“ wurden die nach Schätzungen ca. 200.000 Mädchen und junge Frauen aus insgesamt 13 Ländern bezeichnet, die während des Asien-Pazifik-Krieges (1937-1945) vom japanischen Militär zur Sexsklaverei in Bordellen an allen Fronten des Krieges gezwungen wurden. Nur ca. 30% von ihnen überlebten den Krieg und trugen körperliche, seelische und auch soziale Folgeschäden davon, die sie ihr gesamtes Leben lang beeinträchtigten.

Bis heute ist das Thema seitens der japanischen Regierung weder als Kriegsverbrechen anerkannt, noch angemessen aufgearbeitet. Die Überlebenden kämpfen um politische Anerkennung und Rehabilitierung, seit sich die ersten ehemaligen „Trostfrauen“ vor 20 Jahren erstmals öffentlich zu Wort meldeten. Vorher galt dieser Aspekt des Krieges in Japan, wie auch in den 12 Opferstaaten als unbekannt oder wurde tabuisiert.

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