01.03.2017

Philippinen: Ein Appell gegen die Todesstrafe

Selbst aktiv werden! Ein Appell zum diesjährigen Weltgebetstag der Frauen von den Philippinen

Seit Juni 2016 sind in den Philippinen über 7.000 Menschen im sogenannten „Krieg gegen Drogen“ gestorben. Darunter waren auch Kinder und viele Unschuldige. Viele Menschen fürchten derzeit um ihr Leben. Präsident Duterte hat die Polizei in mehreren öffentlichen Reden ermutigt, tödliche Waffengewalt gegen mutmaßliche Drogenhändler/innen und –konsument/innen einzusetzen. Die philippinische Regierung plant darüber hinaus, die im Jahr 2006 abgeschaffte Todesstrafe wieder einzuführen.

Kirchen und Zivilgesellschaft protestieren

Doch in der philippinischen Gesellschaft formiert sich Widerstand. Ende Februar demonstrierten Tausende in der Hauptstadt Manila gegen die geplante Widereinführung der Todesstrafe. Zur Kundgebung aufgerufen hatte die römisch-katholische Bischofskonferenz der Philippinen.

Im Vorfeld des Weltgebetstags am 3. März 2017 rufen der Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. und das philippinenbüro im Asienhaus gemeinsam dazu auf, einen Appell an die philippinische Botschafterin in Deutschland zu schicken. Anlässlich des diesjährigen Weltgebetstages von Frauen der Philippinen können alle interessierten Personen ein dafür erstelltes Schreiben (siehe unten) an Ihre Exzellenz Melita Sta. Maria-Thomeczek senden.

Mit diesem Brief wenden sie sich direkt an die Botschafterin als Vertreterin der Philippinen in Deutschland und bitten sie, ihren Einfluss geltend zu machen, damit Menschenrechtsverletzungen unterbunden werden und die Todesstrafe auf den Philippinen nicht wieder eingeführt wird.

Der Appell kann hier heruntergeladen werden

Schlagworte: Philippinen, Menschenrechte