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Stiftung Asienhaus Asienhaus-Rundbrief
Asienhaus Rundbrief
Der Inhalt in Kürze Nr. 2/2014 - 25. April
  1. Handbuch Myanmar endlich veröffentlicht
  2. Asientag in Köln: "Europa und Asien: Wachstum - Menschenrechte - Solidarität" 
  3. Demokratieaktivist Win Tin verstorben
  4. UN fordert Untersuchung zu Vergewaltigungsfällen
  5. Protestmarsch zum Myitsone-Damm

1.) Handbuch Myanmar endlich veröffentlicht
Ab dem 28. April ist das von der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus in Auftrag gegebene Handbuch Myanmar erhältlich. In dem 500 Seiten starken Band bieten kompetente Autoren und AutorInnen ein breites Spektrum an Interpretationen der Entwicklung Myanmars.

Weitere Informationen zum Buch und zur Bestellung finden Sie hier.
2.) Asientag in Köln: "Europa und Asien: Wachstum - Menschenrechte - Solidarität"
Die Stiftung Asienhaus veranstaltet gemeinsam mit der Südostasien-Informationsstelle und dem philippinenbüro am 10. Mai 2014 den 2. Asientag in der Feuerwache in Köln.
Gäste aus Asien und Europa berichten über soziale Protestbewegungen und Konflikte im Bereich Umwelt und Ressourcen sowie über die Auswirkungen des Klimawandels.

Mehr Informationen finden Sie im Programm.
3.) Demokratieaktivist Win Tin verstorben
Zehntausende Menschen sammelten sich auf dem Friedhof in Yangon zu Ehren des verstorbenen Win Tin, Mitbegründer der National League for Democracy (NLD). Mehrere Mitglieder der NLD, Anführer_innen der 88 Generation Peace and Open Society sowie Journalist_innen, und zivilgesellschaftliche Akteure beteiligten sich an der Aktion. Win Tin verbrachte rund 20 Jahre als politischer Gefangener hinter Gittern. Aufgrund von Organversagen verstarb er am 21. April im Alter von 84 Jahren in einem Yangoner Krankenhaus.

Deutsche Welle 21.4.14; The Irrawaddy 23.4.14; BBC 23.4.14
4.) UN fordert Untersuchung zu Vergewaltigungsfällen
Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte die Regierung Myanmars offiziell auf, eine Untersuchung von Vergewaltigungs- und Missbrauchsanschuldigungen gegen Soldaten der myanmarischen Streitkräfte einzuleiten. Darüber hinaus will die UN in Kooperation mit Myanmars Regierung einen Plan zum Schutz und zur Beratung für Betroffene von sexueller Gewalt entwickeln. Erst im Januar 2014 veröffentlichte die Women´s League of Burma (WLB) einen Bericht, der 100 Vergewaltigungsfälle durch Soldaten, insbesondere im Shan- und Kachin-Staat, dokumentiert. WLB kritisierte, dass bisherige Untersuchungen von Vergewaltigungsanschuldigungen gegen Militärpersonal maßgeblich zur Einschüchterung von Betroffenen beigetragen haben.

Hier geht es zum Bericht von WLB.

The Irrawaddy 24.3.14; Radio Australia 16.1.14; Democratic Voice of Burma 17.4.14
5.) Protestmarsch zum Myitsone-Damm
Am 23. April 2014 starteten hundert Menschen in Yangon ihren Protestmarsch Richtung Myitsone-Damm im Kachin-Staat. Mit dem Marsch reagierten die Aktivist_innen auf die wiederholten Versuche des chinesischen Unternehmens China Power Investment (CPI), das umstrittene Talsperren-Projekt im Norden des Landes fortzuführen. Obwohl das Projekt 2011 durch Thein Sein für die nächsten fünf Jahre auf Eis gelegt wurde, befürchten die Aktivist_innen die vorzeitige Wiederaufnahme des Damms.

Myanmar Times 25.4.14; The Irrawaddy 22.4.14; Eleven Myanmar 23.4.14

    Burma-Initiative

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    Termine

    10.05.2014 / Köln
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    2. Asientag 2014

    Link zur Veranstaltung

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    Tel. 0221-716121-25
    www.asienhaus.de/burma

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    Presserechtlich verantwortlich: Klaus Fritsche, Stiftung Asienhaus, Hohenzollernring 52, 50672 Köln