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Asienstiftung, Bullmannaue 11, 45327 Essen
ASIENHAUS-RUNDBRIEF 5/10, 28.5.2010
2010 - 15 Jahre Asienhaus
28.-30.6.: Europäisch-chinesische NRO-Konferenz

zu Klimawandel und Low Carbon Economies

Der Inhalt in Kürze


1.) Hintergrund: Wahlen in Burma: Teilnehmen oder  nicht - das ist die Frage
2.) Spendenaufruf: 3.000 Euro für die Burma-Arbeit im WAHLjahr
3.) Berlin/Bonn: Veranstaltungen zu China mit Beteiligung chinesischer NRO
4.) Südasien zu "60 Jahre indische Verfassung aus Sicht der Minderheiten"
5.) Köln, 6.6.: Vor der WM Benefiz für Mädchen-Fußball in West-Papua
6.) Aufruf: AEPF - Building State of Citizens for Citizens (2.-5. Oktober) 
7.) Kambodscha: Ein Dollar als Eingeständnis der Schuld

1.) Hintergrund: Wahlen in Burma: Teilnehmen oder nicht - das ist die Frage 

von  Ute Köster und Franziska Blum,  Text als pdf-Datei
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Dieses Jahr sollen in Burma/Myanmar zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder Wahlen stattfinden. Sie sind Teil des sieben-stufigen „Fahrplans zur disziplinierten Demokratie“ der burmesischen Militärregierung, die seit 1962 über das südostasiatische Land herrscht. Der genaue Wahltermin wurde bisher offiziell noch nicht bekannt gegeben, sie werden jedoch im Oktober oder November dieses Jahres erwartet.

Bislang haben sich 38 Parteien für die kommenden Wahlen registriert, von denen bis jetzt 28 von der burmesischen Wahl-kommission zugelassen wurden. Neue Gruppierungen können sich noch bis Anfang Juni für eine Anerkennung als Partei und die Teilnahme an den Wahlen bewerben. Da die größte Oppositionspartei, die National League for Democracy (NLD) unter der Führung von Aung San Suu Kyi, sich bereits gegen eine Registrierung entschieden hat, gilt sie seit dem 6.Mai offiziell als aufgelöst.

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2.) Spendenaufruf: 3.000 Euro für die Burma-Arbeit im WAHLjahr

Kontakt: Ute.koester@asienhaus.de, hier können Sie sicher online spenden

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Wie der Artikel zu den Wahlen deutlich macht, ist 2010 auch für die demokratischen Kräfte des Landes voller Herausforderungen - wie die Beteiligung an den Wahlen. Offensichtlich gibt es dabei unterschiedliche Auffassungen, die die Arbeit der burmesischen Opposition wie der Minderheiten verändern werden. Auch die Burma-Solidaritätsgruppen müssen z.B. mit der Situation umgehen, dass führende Mitglieder der NLD offensichtlich nicht bereit waren, den harten Wahlboykott-Kurs von Aung Sun Suu Kyi zu folgen.


Angesichts dieser Situation ruft die Burma-Initiative der Asienstiftung dazu auf, ihre Burma-Arbeit durch eine Spende zu unterstützen. Mit ihrer Unterstützung wollen wir bis Ende des Jahres folgende Projekte realisieren

  1. Fundierte Informationen über die Entwicklungen in Burma bereitstellen. Dazu werden nicht nur die Burma-Nachrichten dienen. Geplant ist auch eine Ausgabe von Focus Asien zum Thema „Wahlen“ sowie ein Workshop zur Situation der Minderheiten unter den aktuellen politischen Bedingungen.

  2. Neben den politischen Informationen werden wir in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bad Aibling die Ausstellung "Zeitgenössische Kunst" von renommierten Künstlern aus Burma/Myanmar in Passau und Essen zeigen. Aller Voraussicht nach werden Teile der Ausstellung ebenso im Sommer in Innsbruck und im Herbst in Berlin zu sehen sein (näheres zu den Terminen hier).

Für die Umsetzung dieser Aktivitäten benötigen wir für Honorar-, Organisations- und Druckkosten insgesamt 3.000 Euro:

  • Redaktion „Focus Asien“:500 Euro
  • Druck- und Layout von „Focus Asien“: 1.000 Euro
  • Organisation Wahlworkshop: 500 Euro
  • Organisation und Durchführung Kunstausstellung: 1.000 Euro

Wir rufen Sie auf, diese Arbeit durch Ihre Spende zu unterstützen. Sie können entweder über eine sichere Verbindung online spenden oder eine Überweisung auf unser Konto vornehmen (Asienstiftung, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 37020500, Konto: 8204100.

Wir möchten uns schon im Voraus für Ihre Unterstützung bedanken.

Klaus Fritsche und Ute Köster


3.) Berlin/Bonn: Veranstaltungen zu China zum Austausch mit chinesischen Nichtregierungsorganisationen

Kontakt: klaus.fritsche@asienhaus.de
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Im Rahmen des von der Asienstiftung mitkoordinierten Projektes "EU-China Civil Society Forum" findet im Juni ein umfangreiches Austausch- und Begegnungsprogramm mit VertreterInnen chinesischer NRO statt. In diesem Rahmen bieten wir am 19.6. einen Workshop in Berlin  und vom 28.-30.6.  eine Konferenz in Bonn statt.  Hier folgen die Einzelheiten.

  1. 28.-30. Juni: "Climate Change and Low Carbon Economies in Europe and China from a civil society perspektive", Gustav Stresemann Institut, Bonn. Hier geht es zum Programm und den Teilnahmebedingungen.

    Veranstalter: das "EU-China Civil Society Forum" in Kooperation mit Brot für die Welt, European Climate Foundation, Evangelischer Entwicklungsdienst und Heinrich Böll Stiftung, Veranstaltungsort: Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68 Bonn. Die Asienstiftung ist Co-organisator dieses zivilgesellschaftlichen Zusammenschlusses.

    Die Konferenz fragt, ob und auf welche Weise europäische und chinesische zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam zur Begrenzung des Klimawandels und seiner Folgen beitragen können. Die Konferenz schließt ein zehntägiges europäisch-chinesisches zivilgesellschaftliches Begegnungsprogramm in Deutschland ab, an dem dreizehn Vertreterinnen und Vertreter chinesischer zivilgesellschaftlicher Akteure teilnehmen. Eingeladen sind Mitarbeitende zivilgesellschaftlicher Organisationen, aber auch alle Interessierten. 

  2. 19. Juni, Berlin: Landwirtschaft in China: Grüne Hoffnung oder Gentech-Alptraum, 11-17 Uhr, Reinhardthöfe, Veranstalter: Asienstiftung und INKOTA für das  EU-China Civil Society Forum zusammen mit der Arbeitsstelle China der TU-Berlin.

    Hier geht es zum Programm und den Teilnahmebedingungen. Anmeldeschluss ist der 12. Juni.

4.) Neu: Südasien - 60 Jahre indische Verfassung aus Sicht der Minderheiten

Einzelpreis: 6,50 Euro, Bestellung an suedasienbuero@suedasien.de

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Das aktuelle Heft (2/2010) der vom Südasienbüro e.V. (Bonn) herausgegebenen Zeitschrift SÜDASIEN ist am 18. Mai erschienen und zum Preis von 6,50 Euro als Einzelheft zu beziehen. 

In der Einleitung der Herausgeber heißt es:

Die Verfassung des unabhängigen Indiens vom 26. Januar 1950 erhebt hohe Ansprüche - nicht umsonst sind viele Inder stolz auf sie und feiern den Verfassungstag alljährlich gerne mit. Auf der grossen Parade in Delhi präsentieren sich alle Bundesstaaten aufwändig, die Armee zeigt ihre neuesten Waffen inklusive die neuesten Raketentypen - auch die, die mit Atomwaffen bestückt werden.  mehr

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis 

5.) Köln, 6.6.: Vor der WM ist Benefiz für Mädchen-Fußball in West-Papua

Kontakt: Deutsch-Indonesische Gesellschaft Köln,  mail@dig-koeln.de
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Sonntag, 6. Juni 2010, 16 Uhr, HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND TANZ, Köln
EINTRITT: 20 €, ERMÄSSIGT: 15 € incl. 1 Tombola-Los, indonesischer Imbiss, weitere Tombola-Lose für 5 €

Im Osten Indonesiens, in der Provinz Papua, zählt Fußball zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Die Region verfügt über reichhaltige Bodenschätze, grenzenlosen Regenwald, unberührte Flora und Fauna. Trotzdem herrscht unter den Ureinwohnern große Armut - besonders betroffen sind die Kinder. Mädchen und junge Frauen sollen eine fundierte sportliche Ausbildung erhalten, um ihre Spieltechniken und Kampfstärke steigern zu können.

Regelmäßiges Training unter professioneller Anleitung wird seit Jahren von dem deutschen Pfarrer Dr. Rainer Scheunemann und seiner Frau Heidi betrieben. Diese Initiative will die Deutsch-Indonesische Gesellschaft fördern. Seit 1950 bemüht sich die DIG um den Brückenschlag nach Indonesien. Mit diesem Projekt sollen Jugendliche eine aussichtsreiche Zukunft erreichen können. Neben dem Fußball-Training ist eine schulische Ausbildung in einem Internatsbetrieb vorgesehen.

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6.) Aufruf: AEPF 8: Building States of Citizens for Citizens

Kontakt in Deutschland: Klaus.Fritsche@asienhaus.de, Aufruf als pdf-Datei
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Vom 2. - 5. Oktober wird in Brüssel das 8. Asia-Europe-Peoples-Forum anläßlich von ASEM 8 stattfinden. Mit dem folgenden Aufruf wenden sich das nationale und das internationale Organisations-Komitee an alle interessierten Organisationen und ruft sie zur aktiven Beteiligung auf. Vorschläge für die Organisation von Workshops im Rahmen des Open Space können bis zum 30. Juni eingebracht werden.

Challenging and Eroding Corporate Power: Building States of Citizens for Citizens

In October 2010, heads of state and governments from across Asia and Europe will meet in Brussels for the eighth Asia Europe Meeting (ASEM-8) to discuss their future priorities and plans. Whilecountries that comprise ASEM make up around 60 per cent of the world's population - the agenda ofthese bi-annual meetings is dominated by powerful economic and financial interests.

With ASEM8 coming to the institutional heart of Europe and in the midst of overlapping andprolonged social, ecological and economic crises, ASEM8 provides a unique opportunity for citizensof Asia and Europe to assess the impact of current policies and to demand change.

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7.) Kambodscha: Ein Dollar als Eingeständnis der Schuld

von Robert Luchs, Text als pdf-Datei
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Chum Mey überlebte als einer der Wenigen den Terror der Roten Khmer

Phnom Penh – Nur sieben Gefangene haben Tuol Sleng überlebt, das berüchtigste und größte Foltergefängnis der Roten Khmer. Einer von ihnen ist Chum Mey. Er ist 78 Jahre alt und hat seine Frau und vier Kinder unter der Terrorherrschaft der Roten Khmer zwischen 1975 und 1979 verloren. Sie wurden umgebracht, wie die meisten der fast zwei Millionen Kambodschaner, die in dieser Zeit den Tod fanden. Viele starben auch an Entkräftung und Krankheiten.

Chum Mey spricht leise und wägt jedes Wort, wenn er von dieser Zeit spricht, als die Rebellen unter Führung von Pol Pot das Land beherrschten und weitgehend verwüsteten. Als die schwarzgekleideten Soldaten der Roten Khmer vor 35 Jahren in Phnom Penh einmarschieren, brandet ihnen Jubel entgegen. Die Menschen eilen auf die Straßen der kambodschanischen Hauptstadt und feiern die überwiegend jugendlichen Khmer Rouge als Befreier.

Wenige Stunden später beginnt der Terror, unvermittelt, unvorstellbar grausam, ohne Gnade und ohne den kleinsten Funken Menschlichkeit. Die Bewohner Phnom Penhs müssen innerhalb kürzester Zeit mit wenigen Habseligkeiten ihre Stadt verlassen, während die Roten Khmer damit beginnen, Banken in die Luft zu jagen und Regierungsgebäude zu plündern. Selbst vor Schwerbehinderten machen die Rebellen nicht halt, sie werden aus ihren Krankenhausbetten gezerrt und auf die Straße geworfen.

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Termine

12.6., 11-17 Uhr, Köln
Das Echo der Migration

19.6., 11-17 Uhr, Berlin
Landwirtschaft in China: Grüne Hoffnung oder Gentech-Hölle

28.-30. Juni, Bonn
Internationale europäisch-chinesische NRO-Konferenz

25./26.9. Essen
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