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Asienstiftung, Bullmannaue 11, 45327 Essen
ASIENHAUS-RUNDBRIEF 7/10, 7.12.2010
Wir wünschen ein frohes Fest und viel Glück in 2011

Der Inhalt in Kürze


1.) Das Asienhaus wünscht ein frohes Fest und viel Glück in 2011 

2.) Ihre Spende wird benötigt: Ausblick auf Aktivitäten 2011
3.) Eine Angst geht um: EU diskutiert Strategie gegenüber Asien
4.) Bericht: Umweltschutz wird BürgerInnen in Asien immer wichtiger
5.) Ausschreibung "Anke-Reese-Stipendium" für Praktika in asiatischen NRO
6.) Informationen zur Mongolei auf Mongolei-Online
7.) 10./11.12., Köln: "Trostfrauen des japanischen Militärs" mit Zeitzeugen

1.) Das Asienhaus und seine Mitgliedsvereine bedanken sich für Ihr Interesse und wünschen ein frohes Fest und viel Glück in 2011

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Namen des Asienhauses und seiner Mitgliedsvereine möchte ich mich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung für unsere Arbeit bedanken. 

Wir haben im letzten Jahr nicht nur das 15jährige Bestehen des Asienhauses gefeiert (ausführlicher hier), sondern uns durch vielfältige Aktivitäten in politische Debatten eingemischt, durch Aktionen zum Schutz der Menschenrechte beigetragen und verschiedene Austauschprogramme insbesondere mit chinesischen Organisationen durchgeführt.

Diese Arbeit wäre ohne vielfältige Unterstützung durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen, wie durch ihr Interesse und ihre Unterstützung nicht möglich gewesen. Hierfür bedanken wir uns recht herzlich. 

Unser Dank gilt natürlich auch den Organisationen, insbesondere dem EED und Misereor, die die Arbeit des Asienhauses seit seiner Gründung unterstützen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und ein erfolgreiches 2011.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Klaus Fritsche, Asienhaus

2.) Ihre Spende wird benötigt: Wir rufen Sie zu finanzieller Unterstützung auf: Ausblick auf 2011

Hier können Sie sicher online spenden, Mitglied im Förderverein Asienhaus werden
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Liebe Leserinnen und Leser,

Ihnen gefällt der Asienhaus-Rundbrief? Sie finden sich in den Aktivitäten des Asienhauses wieder? Dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie unsere Arbeit nicht durch Ihre Spende, die Mitgliedschaft im Förderverein oder eine Zustiftung in das Vermögen der Asienstiftung unterstützen können. 

Ihre finanzielle Unterstützung wird dringend benötigt, denn die Bedeutung Asiens für uns in Deutschland und Europa nimmt weiter zu, ebenso die Auseinandersetzung darüber, wie mit der veränderten Situation umgegangen werden soll (siehe dazu den Punkt 3 dieses Rundbriefes). Auf der anderen Seite gehen die Möglichkeiten der Finanzierung jedoch zurück, so dass die Bedeutung privater Spenden immer mehr zunimmt. 

Das Asienhaus und seine Mitgliedsvereine werden sich auch 2011 dieser Themen annehmen. Informationen über einige Highlights unserer Pläne finden Sie weiter unten. Dafür benötigen wir Ihr finanzielle Unterstützung. Sie können entweder das online-Formular nutzen oder auf eines unserer Konten überweisen. Dabei können Sie entscheiden, wem im Asienhaus Ihre Spende zu Gute kommen soll. Sie werden umgehend eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt erhalten.

Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen
Klaus Fritsche

Highlights von für 2011 geplanter Aktivitäten

  • Die Asienstiftung als eine der Mitgliedsorganisationen im Asienhaus hat 2011 einen Strategieprozess begonnen, der Mitte 2011 erste Antworten auf die Frage geben soll, auf welche Schwerpunkte und Methoden die Asienstiftung zukünftig ihre Arbeit legen soll, um effektiver ihre im Leitbild niedergelegten Ziele verwirklichen zu können. 

  • "Asien in der globalen Strategie der EU" wird ein neues und altes Thema sein, mit denen wir uns durch die Bereitstellung von Analysen und die Organisation von Veranstaltungen verstärkt 2011 beschäftigen werden.

  • Die fünf Jahre alten Flyer sind ausgegangen oder nicht mehr aktuell und die Webseite des Asienhauses bedarf dringend einer grundlegenden Überholung. Die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit wird in Angriff genommen. Die ersten neuen Flyer werden noch in diesem Jahr erscheinen.

  • Auch 2011 werden vom philippinenbüro und der Südostasien-Informationsstelle vier Ausgaben der Zeitschrift südostasien veröffentlicht werden.

  • Burma-Arbeit: Nach den Wahlen am 7. November 2007 wird im Mai nächsten Jahres in Burma eine neue Regierung gebildet werden. Solidaritätsgruppen in Europa stehen vor der Frage, wie die Zusammenarbeit mit Gruppen innerhalb Burmas entwickelt werden kann. Zur Beantwortung dieser Frage beizutragen, wird eine wichtige Aufgabe der Burma-Initiative im kommenden Jahr sein. 

  • Die Arbeitsgruppe "Asian Development Bank" wird sich 2011 auf die Auswirkungen des Kohleabbaus in Indonesien (Kalimantan) und der Rolle der ADB bei der Energieversorgung in der Region befassen. 

  • Das philippinenbüro wird Anfang April ihr Jahresseminar zum Thema "Bergbau in den Philippinen" durchführen und vor allem das Aktionsbündnis Menschenrechte - Philippinen federführend leiten.

  • Die China-Arbeit wird einen weiteren wichtigen Schwerpunkt darstellen. Neben einer Ausstellung "Lebenswelten in China" ist für Juni ein europäisch- chinesischer Dialogworkshop zum Thema "Environmental Health" (in Guangzhou) und für November zum Thema  "Labour Relations" (in Essen) geplant. 

An dieser Stelle können die geplanten Aktivitäten natürlich nur kurz angesprochen werden. Weitere Informationen werden in Kürze auf unserer Webseite zur Verfügung stehen.

3.) Eine Angst geht um: EU diskutiert Strategie gegenüber Asien

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Ein Thema des Asienhauses und seiner Mitgliedsvereine wird im kommenden Jahr die Auseinandersetzung mit der Rolle Asiens in der außenpolitischen, Außenhandels- und Rohstoffstrategie der Europäischen Untion sein.

Asien - mit Schwerpunkt China und Indien - nimmt einen zentralen Stellenwert ein in der neuen Runde der Diskussionen über Europas Rolle in der Welt. Dabei werden in dieser Diskussion offen Befürchtungen über den Rückgang der globalen Bedeutung Europas - vor allem gegenüber China - thematisiert. So sieht der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück „Asien wirtschaftlich auf dem Vormarsch“. Er warnt davor, dass "Europas Einfluß schwindet". Er habe den Eindruck, dass die USA und China aus der G-20 eine G-2 machen wollen. Seine Rezept: "Die Attraktivität des europäischen Modells fördern" oder eine  "stringente Strategie, eine starke personelle Repräsentation und eine europäische Identität".

Und Steinbrück steht mit seinen Befürchtungen nicht allein. Wir haben in den China-Informationen 3/2010 und 4/2010 bereits ausführlich über diese kritischen Stimmen informiert. Befürchtet wird ein Angriff Chinas auf die EU über die Peripherie", gefordert wird ein Umdenken und vor allem, so Westerwelle, eine stärkere Geschlossenheit der EU.

Die offiziellen Diskussionen begannen mit dem informellen Gymnicher Treffen der EU-Außenminister am 10. September und das EU-Gipfeltreffen am 16. Im Vordergrund standen hier die Frage von strategischen Partnerschaften mit den BRIC-Staaten. Am 9. November veröffentlichte die Kommission dann den Entwurf einer neuen Rohstoffstrategie, am 10.11. folgte das "Green Buch zur Entwicklungspolitik“ und der Entwurf einer neuen Rohstoffstrategie wird laut Spiegel-Online für den 7. Dezember erwartet.

Kritiker sehen in diesen neuen Pollitikpapieren die konsequente Fortführung der auf Liberalisierung der Weltmärkte und Durchsetzung des Marktzugangs für europäische Unternehmen in Asien eine Fortsetzung der Politik der letzten Jahre, die zu den gegenwärtigen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen geführt hat.

Gleichzeitig werden aber auch in Europa Stimmen lauter, die protektionistische Maßnahmen fordern. So fordern Italien und Frankreich Importzölle zugunsten in Europa umweltschonender hergestellter Produkte. Und in den Verhandlungen über ein europäisch-koreanisches Freihandelsabkommen war es die europäische Autoindustrie, die Widerstand leistete. Diese Diskussionen werden in Zukunft sicherlich zunehmen, wenn es nicht mehr nur um den europäischen Zugang zu asiatischen Märkten, sondern auch um den asiatischer Unternehmen auf europäische Märkte geht.


4.) Bericht: Umwelt wird BürgerInnen in Asien immer wichtiger

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EU-News - 02.12.2010
Umweltschutz wird BürgerInnen in Asien immer wichtiger
Viele finden Klimaerwärmung bedrohlicher als Terrorismus oder Finanzkrise

Umweltschutz und Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung werden für viele BürgerInnen in asiatischen Ländern immer wichtiger, schreibt die Journalistin Bettina Wassener in einem Artikel für die New York Times. Die Journalistin analysierte eine Anzahl von Berichten, die sich mit den Prioritäten und Sorgen der BürgerInnen in asiatischen Ländern beschäftigten. Das erstaunliche Ergebnis: für viele ist Umweltschutz wichtiger als Wirtschaftswachstum. Die Einwohner von Hongkong, eines der größten asiatischen Finanzzentren, empfinden den Klimawandel sogar viel gefährlicher als die Finanzkrise, so das Ergebnis einer Untersuchung von Civic Exchange, einer lokalen Konsumentenschutzorganisation.

Das Erwachen des Umweltbewusstseins der asiatischen BürgerInnen kommt nicht ganz unerwartet, da viele asiatische Länder von den Folgen des Klimawandels direkt betroffen sind: Starke Dürreperioden und Überflutungen richten in dieser Region jährlich große Schäden an.

Hier geht es zum vollständigen Artikel in der New York Times

5.) Ausschreibung Anke-Reese-Stipendium 2011 zur Unterstützung von Praktika in asiatischen NRO
Kontakt: klaus.fritsche@asienhaus.de, Bewerbungsunterlagen

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Vom 1.12.2010 bis zum 31.1.2011 läuft die Bewerbungsfrist für das von der Asienstiftung ausgeschriebene Anke-Reese-Stipendium.

Mit dem Stipendium sollen Praktika von jungen Deutschen in asiatischen NRO gefördert werden. Die Höhe des Stipendiums beträgt einmalig 1.000 Euro, das Praktikum ist im Jahre 2011 zu absolvieren. Praktika in internationalen NRO bzw. Unternehmen oder Regierungseinrichtungen werden nicht gefördert.

Mehr Einzelheiten auf der Webseite der Asienstiftung zum Anke-Reese-Stipendium. Dort finden sich auch die Bewerbungsunterlagen zum Download.

Sie können durch eine Zustiftung dazu beitragen, dass ab 2012 das Stipendium erhöht werden kann.


6.) Informationen zur Mongolei auf "Mongolei-Online"

hier geht es zu Mongolei-Online und hier zur "Deutsch-Mongolischen Gesellschaft"
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Wenig ist über die Mongolei in Deutschland bekannt. Das Internet-Portal "Mongolei-Online" füllt eine Lücke und ermöglicht den Zugang zu vielen Informationen.

In diesem Zusammenhang möchte wir auch auf die "Deutsch-Mongolische Gesellschaft" verweisen. Diese hat zum Ziel die Pflege und Förderung kultureller und akademischer Beziehungen mit den Mongolen. Dazu gehört auch die Vermittlung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse über diejenigen Gebiete Zentralasiens, Russlands und Chinas, in denen Mongolen leben.

7.) 10./11.12., Köln: Trostfrauen des japanischen Militärs - mit der Zeitzeugin Soo-san Lee

mehr Informationen
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Einladung zu der Veranstaltung "Das Schweigen durchbrechen: Die sexuelle Versklavung von Frauen durch das japanische Militär" mit der Zeitzeugin Soo-san Lee.

Im Rahmen der Ausstellung "Die Dritte Welt im Zeiten Weltkrieg" in Köln (16.09.2010 - 16.01.2011) findet folgendes Begleitprogramm statt, zu dem der Korea-Verband e.V. herzlich einlädt:

* Freitag, den 10.12.2010 um 19.30 Uhr (Tag der Menschenrechte)
"63 Years On..." ("63 Jahre später") - ein Dokumentarfilm über ehemalige "Trostfrauen" (englisch mit deutschen Untertiteln)

* Samstag, 11.12.2010 von 15 bis 19 Uhr
"Zeitzeugnisse" - Frau Soo-san Lee berichtet als ehemalige "Trostfrau" über die vom japanischen Militär verübte Zwangsprostitution während des Asien-Pazifik-Krieges (1937-1945). Sie wird in der Dokumentation "63 Years On..." (siehe oben) vorgestellt. Mit einer Fotopräsentation von Tsukasa Yajima sowie einem Einführungsvortrag von Nataly Jung-hwa Han und Diskussion mit der Zeitzeugin Guk-yeon Han.

Beide Veranstaltungen finden statt im Forum der Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln.

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Trostfrauen des  japanischen Militärs
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www.asienstiftung.de
0201-8303838


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Presserechtlich verantwortlich: Klaus Fritsche, Asienstiftung, Bullmannaue 11, D-45327 Essen