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Asienstiftung, Bullmannaue 11, D-45327 Essen
Asienstiftung Logo CHINA-INFORMATIONEN 2/10, 15.5.2010
2010: 15 Jahre Asienhaus

Inhalt in Kürze

1. 28.-30.6., Bonn:: Zivilgesellschaftliche Konferenz "Ways to Low Carbon Economy
     in Europe and China"

2. 19.6., Berlin: : Landwirtschaft in China - Grüne Hoffnung oder Gentech-Alptraum?
3. Förderung chinesischer NRO durch neue Finanzierungsregelungen eingeschränkt
4. Neuerscheinung: How Can Chinese and European NGO Learn from Each Other
5. Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit China in den letzten Zügen
6. Wichtige Neueinträge auf www.eu-china.net
7. Altmodisch mit Postkarte zum Umweltschutz in China die Asienstiftung fördern

1.) 28.-30.6., Bonn: Zivilgesellschaftliche Konferenz "Ways to Low Carbon Economies in Europe and China"

Kontakt: klaus.heidel@woek.de, Konferenzprogramm und Teilnahmebedingungen
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Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen stehen auch zivilgesellschaftliche Organisationen in China und Europa vor der Herausforderung, gemeinsam zum Kampf gegen den Klimawandel beizutragen - trotz unterschiedlicher Ausgangsbedingungen und historischer Situationen. Die internationale Konferenz soll dazu beitragen, den Dialog zu vertiefen und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln.

Diese Konferenz wird vom EU-China Civil Society Forum in Kooperation mit weiteren Organisationen (siehe den Einladungsflyer) organisiert. Bereits vor der Konferenz wird die Gruppe der chinesischen Teilnehmenden eine Begegnungsreise durch Deutschland (Schwerpunkt Berlin und NRW) durchführen, um sich mit den Entwicklungen in Deutschland vertraut zu machen und sich mit deutschen NRO auszutauschen.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Konferenz ein. Die Konferenz richtet sich vor allem an Mitarbeitende in NRO, weitere Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt.

2.) 19.6., Berlin: Landwirtschaft in China: Grüne  Hoffnung oder Gentech-Alptraum?

Anmeldung: rosalyn.hoppe@asienhaus.de,  Programm und Teilnahmebedingungen
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Der Workshop findet statt in 10117 Berlin, Reinhardtstrassenhöfe, Reinhardtstraße 12-16, Saal II, Teilnahmegebühr 50 Euro/25 Euro, Anmeldung bis zum 12. Juni 2010.

Die Agrarpolitik in China hat nicht nur für das Land selbst eine entscheidende Bedeutung – erinnert sei an das wachsende Stadt-Land-Gefälle, an schwerwiegende Ressourcen- und Umweltprobleme oder an Landkonflikte. Sie hat darüber hinaus auch weltweit Auswirkungen wie den Einfluss chinesischer Nahrungsmittelimporte auf die Weltmarktpreise, chinesische Investitionen in die Landwirtschaft anderer Länder oder den Beitrag zum Klimawandel.

Für die Zukunft der Landwirtschaft zeichnen sich zwei Entwicklungstendenzen ab: der Ausbau einer – weitgehend - organischen, überwiegend kleinbäuerlich strukturierten Landwirtschaft, die sowohl an traditionellen Ansätzen anknüpfen kann als auch modernste Methoden und Verfahren aufnimmt. Und die Förderung der Agro-Gentechnologie, die auf Forschungsebene und im Anbau von Agrar-Rohstoffen wie Baumwolle massiv vorangetrieben wird und zentraler Bestandteil einer agro-industriellen Entwicklung darstellt. Sie steht anscheinend auch kurz vor dem kommerziellen Durchbruch bei Grundnahrungsmittel wie Reis. Und auch in dieser Frage hat die Entscheidung, welchen Weg China geht, weltweite Auswirkungen, und sei es in der Vorbildfunktion für andere Länder.

Hintergrundinformationen zur Diskussion über die Zukunft der chinesischen Landwirtschaft finden Sie in den folgenden beiden Hintergrundinformationen, die - jeweils aus deutscher und chinesischer Sicht - Eindrücke von einer Konferenz über Ernährung und Landwirtschaft in China wiedergeben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite globe-spotting.de von Uwe Hoering.

3.) Förderung chinesischer NRO aus dem Ausland durch neue Finanzierungsregelungen eingeschränkt

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Mit der Devisenkontrollvorschrift "Notice No. 63 [2009] of the State Administration of Foreign Exchange [SAFE]“ will die chinesische Regierung den Zufluss von Spendengeldern aus dem Ausland und damit die Arbeit chinesischer NRO kontrollieren. Noch sind nicht alle Fragen der Umsetzung und damit der möglichen Einschränkungen geklärt. 

Das Gesetz besagt, dass Spenden aus dem Ausland ab dem 1. März 2010 von den chinesischen Banken nur dann ausgezahlt werden dürfen, wenn ihre Verwendung keine Gesetze und Vorschriften verletzt, weder gegen Moral noch Gemeinwohl verstößt und auch keine Rechte und Interessen der Bürger schädigt.

Wir werden Sie über diese Entwicklungen, die auch die Zusammenarbeit zwischen deutschen und chinesischen NRO betreffen kann, weiter auf dem Laufenden halten.

4.) Neuerscheinung: "How Can European and Chinese NGOs Learn from Each Other"

Bestellung: vertrieb@asienhaus.de, Buch zum Download als pdf-Datei
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TitelseiteDiese Neuerscheinung (herausgegeben von Nora Sausmikat für die Asienstiftung und das EU-China Civil Society Forum) dokumentiert ein Treffen von mehr als 40 VertreterInnen von europäischen und chinesischen Nichtregierungsorganisationen in Guangzhou und Hainan im Juni 2009, die sich über ihre Arbeitserfahrungen in den Bereichen Klimawandel, Nachrungsmittelsicherheit und Wasser ausgetauscht haben.

Dieses "Experiment" führte zu neuen Erkenntnissen auf beiden Seiten über die jeweiligen Arbeitsbedingungen wie über die Herausforderungen für die zukünftige Zusammenarbeit.

Das Buch ist zum Preis von 10 Euro (plus Versandkosten) erhältlich.

5.) Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit China in den letzten Zügen

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Eine der ersten Ankündigungen des neuen Entwicklungsministers Niebel (FDP) war, die Entwicklungszusammenarbeit mit China einstellen zu wollen. Worauf die Aversion der FDP gegen EZ mit China beruht und warum letztere tatsächlich ein einziger Eiertanz ist, veranschaulicht das Tagebuch eines in Peking aktiven deutschen Entwicklungshelfers.

Diese Ankündigung des neuen Entwicklungsministers war nicht neu. Schon am 27.11.2008 veröffentlichten die China-Informationen der Asienstiftung einen Beitrag unter dem Titel "BMZ stellt Finanzhilfen an China ein". Dies macht deutlich, dass die Diskussion über den Umgang mit Entwicklungshilfe an China einen Dauerbrenner darstellt. Sehen Sie zur Diskussion auch die China-Informationen 5/2007, 6/2007,  8/2007  und 10/2007.

6.) Ausgewählte Neueinträge auf www.eu-china.net

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7.) Altmodisch mit Postkarte zum Umweltschutz in China die Asienstiftung fördern

siehe auch die ecards unter www.asienhaus.de/fotogalerie
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Postkarte

Der Mai begann bunt: die Asienstiftung veröffentlicht die ersten Fotokarten, mit denen die Asienstiftung und ihre Arbeit bekannter gemacht werden soll. Auf besonderes Interesse stieß bisher eine Postkarte zum Umweltschutz in China. Das Foto wurden von den Fotografen kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Postkarten sind zum Preis von 1,00 Euro (10 Stck für 8 Euro) über vertrieb@asienhaus.de erhältlich.

Insgesamt gibt es zur Zeit drei verschiedene Postkarten. Sie finden Sie als pdf-Ansicht mit Vorder- und Rückseite hier:

Wir freuen uns, wenn Sie diese Postkarten erwerben und nutzen würden. Weitere Motive sind in Planung. Vorschläge werden gerne entgegen genommen.

Dieser Newsletter erscheint gleichzeitig als Ausgabe 2/01 des EU-China-Newsletters

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EU-China Civil Society Forum in Fragen und Atnworten (de-cn.net)

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Unsere Empfehlung: China Environ- mental Brief

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