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"EU-China-Newsletter"
1/08, 15.7.2008 |
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In Kürze:
1) Zu diesem Newsletter
2) China: Gesetz zu
Streitschlichtung bei Arbeitsfragen
3) Italien: Unmenschliche Arbeitsbedingungen chinesischer MigrantInnen
4.) Deutschland/EU-China: Neuerscheinungen
5.) Olympische Spiele in Beijing
6.) Bildung und Recherche - Filme zu China/ China und der Süden
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ad 1) Zu diesem
Newsletter |
Sie haben die erste Ausgabe des EU-China-Newsletters erhalten. In diesem Newsletter werden wir Sie regelmäßig unter zivilgesellschaftlicher Perspektive informieren unter anderen über
wichtige Entwicklungen in den europäisch-chinesischen Beziehungen
Aktivitäten europäischer und chinesischer zivilgesellschaftlicher Organisationen und deren Vernetzung
soziale, ökologische und menschenrechtliche Entwicklungen in China
Aktivitäten europäischer Unternehmen in China unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten
die Situation chinesischer MigrantInnen in Europa
Auseinandersetzungen über China-Bilder in Europa und Europa-Bilder in China
Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Projekt "EU-China: zivilgesellschaftliche Partnerschaft für soziale und ökologische Gerechtigkeit", an dem unter anderem die folgenden europäischen Organisationen (Asienstiftung, Werkstatt ökonomie Heidelberg; INKOTA, IG Metall, Südwindagentur und weltumspannend arbeiten - alle Partner finden Sie hier) beteiligt ist.
Weitere Informationen über das Projekt, finden Sie unter www.eu-china.net.
Wir bieten Ihnen und Ihrer Organisation die Möglichkeit, Neuerscheinungen, Termine und wichtige Hinweise über unsere Webseite und diesen Newsletter bekannt zu machen. Wir freuen uns, wenn Sie über diesen Newsletter in Ihren Publikationen informieren.
Dieser Newsletter wird gleichzeitig als Ausgabe der China-Informationen des Asienhauses veröffentlicht werden.
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ad 2) China: Gesetz zur Streitschlichtung in Arbeitsfragen in Kraft |
Ergänzend zum neuen Arbeitsvertragsgesetz, das seit dem 1.1.2008 gilt, ist am 1. Mai 2008 ein neues Gesetz zur Streitschlichtung bei Arbeitsfragen in Kraft getreten. Es soll dazu beitragen, die zunehmenden Arbeitskonflikte in China zu lösen. Sie finden hier den Gesetzestext sowie Kommentare zur Einschätzung.
China's New Draft Arbitration Law, Global Labor Strategies, 22.10.2007
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ad 3) Italien: unmenschliche Arbeitsbedingungen chinesischer MigrantInnen |
Wenn die schlechten Arbeitsbedingungen chinesischer Arbeiter und Arbeiterinnen gesprochen wird, dann im Zusammenhang mit Produktionsstätten in China. Wie dieser Bericht und die Studie von Win Bu (unter Materialien auf dieser Webseite) zeigen, herrschen unzumutbare Zustände auch in der Textil-, Bekleidungs- und Lederindustrie in chinesischen Fabriken, die vielfach im Besitz chinesischer Eigentümer sind. Hier finden Sie mehr Informationen.
Made in Italy - durch chinesische MigrantInnen?, beschreibt die Situation chinesischer MigrantInnen in der Bekleidungs- und Lederindustrie.
Vulnerability
of Chinese Migrant Worker's in Italy: Empirical Evidence on their
Working Conditions and the Consequences von Bu Win ((Discussion Paper 28,
China Policy Institute, The University of Nottingham).
Die Stimmen der neuen chinesischen MigrantInnen in Italien, ihr Leiden und
ihre Nöte werden kaum gehört. Das Papier argumentiert, dass die
Verletzbarkeit der Gruppen mit ihren schlechten Arbeitsbedingungen und ihrer
sozialen Isolation zusammenhängt und dass diese beiden Probleme eng
miteinander verknüpft sind. Sie Studie untersucht 28 Unternehmen im
Textil-, Bekleidungs- und Ledersektor, die sowohl im Besitz von chinesischen
wie italienischen Unternehmen sind und nimmt hier einen Vergleich vor.
Die Auswahlbibliographie "Chinese Migration in Europe", zusammengestellt von Carine Guérassimoff ist von Interesse für alle, die sich mit diesem Thema befassen.
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ad 4) Deutschland/EU - China: Neuerscheinungen |
Andreas
Martin Fulda: Promoting
Participatory Development in the PR China - The Case of Sino-German
Development Cooperation (2003-2006) (Discussion
Paper 27, China Policy Institute, University of Nottingham - Link zur
pdf-Datei)
Die Förderung partizipatorischer Demokratie ist seit 1991 ein Eckpfeiler
der deutschen Entwicklungspolitik. Obwohl dieses Thema einen zentralen
Stellenwert in der politischen Agenda einnimmt, ist eine große
Implementierungslücke zu beobachten. Die Studie untersucht die deutsche
Politik in diesem Bereich und empfiehlt, dass die deutschen Gesetzgeber
einen größeren Einfluss ausüben können, in dem die parlamentarische
Kontrolle über die zuständigen Ministerien und
Implementierungsorganisationen verstärkt wird.
Christa
Wichterich (WIDE): Fierce,
Fair and Unfair Competition. The EU-China Trade Race and its Gender
Implication ((updated
version) (Link zur pdf-Datei)
Die Studie diskutiert die Gender-Implikationen der europäisch-chinesischen
Handelsbeziehungen und gibt gleichzeitig wichtige Hintergrundinformationen über die Verhandlungen
über ein neues EU-China Partnerschafts- und
Kooperationsabkommen.
Hanns
Günter Hilpert: Strategischer
Wirtschaftsdialog der EU mit China
(SWP-aktuell, 2008/ A 43)
Der Artikel analysiert Motivationen und Hintergründe des ersten "High
Level Trade and Economic Dialogue Mechanism" zwischen China und der
Europäischen Kommission. Dieser wurde am 25. April 2008 mit einem Treffen
in Beijing eröffnet.
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ad 5) Olympische Spiele in Beijing |
In weniger als vier Wochen werden die Olympischen Spiele in Beijing eröffnet. Die China-Berichterstattung in den Medien wird weiter zunehmen und die Versprechen der chinesischen Führung auf den Prüfstand gestellt werden. NGOs in Europa konzentrieren sich dabei auf Menschenrechtsfragen, Tibet und Arbeitsbedingungen in der Sport- und Fanartikelindustrie. Journalisten berichten von Einschränkungen in der versprochenen Bewegungsfreiheit bei der Berichterstattung. Hier finden Sie Links zu weiteren Informationen.
Riesenfackel wirft Schatten auf die Sportbekleidungsindustrie! Presseerklärung der Aktion Fairplay 2008, Österreich
Puma: Unmenschliche Zustände bei chinesischen Zulieferern. Ein Bericht von China Labor Watch und ein Hintergrundbericht der Wirtschaftswoche
Schneller, höher, weiter: China überholt sich selbst (herausgegeben von Nora Sausmikat und Klaus Fritsche). Diese Broschüre wurde im Rahmen des EU-China-Projektes veröffentlicht.
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ad 6) Bildung und Recherche: Filme zu China / China und der Süden |
Für im Bildungsbereich Tätige stellen wir eine Liste mit chinesischen Filmen und Dokumentationen zu China bereit. Die Liste enthält Kurzbeschreibungen der Filme und Bezugsmöglichkeiten.
Ausgewählte chinesische Filme und Dokumentationen über China für die Bildungsarbeit (erstellt von Sarah Lucas - Asienhaus - in Zusammenarbeit mit Südwind-Agentur, Wien)
In den folgenden Linklisten sind online erhältliche Materialien, Webseiten und Dokumente zu den Beziehungen Chinas zu Afrika und Südostasien zusammengestellt. Diese Links sollen regelmäßig aktualisiert werden. Über Hinweise freuen wir uns.
China und Südostasien, zusammengestellt von Stefanie Groß (Südostasien-Informationsstelle im Asienhaus) (Link zur pdf-Datei)
China und Afrika, aktualisiert von Ella Daschkey (Asienhaus)
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EU-China-Civil-Society Forum
Asienhaus/Asienstiftung
Tel.: +49-201-8303838, Fax: +49-201-8303830
Ansprechpartner: Klaus Fritsche
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| Das Projekt "EU- China: zivilgesellschaftliche Partnerschaft für soziale und ökologische Gerechtigkeit" wird von der Europäischen Union gefördert. Die vertretenen Inhalte können in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden. |