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Bericht zum Asientag 2016; Köln, 2016

Ungleichheiten, Extraktivismus und soziale und zivilgesellschaftliche Bewegungen im ‚Windschatten des Wachstums’ standen auf dem Programm des 4. Asientages im April 2016 in Köln. Die rasante Entwicklung, die asiatische Länder in den vergangenen Jahrzehnten als Werkbank der Welt und Powerhaus weltwirtschaftlichen Wachstums gemacht haben, hat gleichzeitig erhebliche wirtschaftliche, soziale, ökologische und politische Verwerfungen hervorgebracht.

Viele Menschen profitieren nicht von den Versprechungen durch Modernisierung und Wachstum. Im Gegenteil: Die Einkommensgegensätze werden vielerorts größer und neue soziale Ungleichheiten entstehen. Die Ausbeutung natürlicher Rohstoffe und der enorme Landbedarf für den Anbau sogenannter „boom crops“ wie Palmöl oder Zuckerrohr zerstören die Lebensgrundlagen lokaler Gemeinschaften. Im Windschatten des Wachstums verstärken sich so bestehende Herausforderungen und entstehen neue.

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