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Blickwechsel: China, the Belt & Road Initiative and waste management

Waste Management in Germany, Romania and China in 2018

Die chinesische Belt and Road Initiative (BRI) muss das Thema der globalen Müllentsorgung aufgreifen, so argumentierten Andreea Leonte und He Linghui in einer gemeinsamen Veröffentlichung. Diese ging aus ihrer Zusammenarbeit während des EU-China NGO Twinning Programms hervor.

Die vom Menschen verursachte Müllkrise beinträchtigt Ökosysteme an Land und im Wasser. Sie verursacht bleibende Schäden. Als zweitgrößte Wirtschaft und zweitgrößter Müllproduzent der Welt könnte China eine Führungsrolle bei einem globalen Wandel hin zu einer Kreiswirtschaft übernehmen. Ziel muss es sein die Erde in einen "Zero Waste Planet" zu verwandeln.

Die Globalisierung hat dazu geführt, dass Güter tausende von Kilometern von ihrem Produktionsort entfernt zu Müll werden. Daher stellt Müllmanagement ein globales Problem, ja eine globale Bedrohung dar. Der Umgang mit Müll erfordert ein multilaterales Engagement und kann nicht mehr auschließlich als lokale Verantwortlichkeit begriffen werden.

Die Weltbank hat gewarnt, dass die Müllbelastung bis 2050 auf enorme 3,4 Milliarden Tonnen kommunaler Feststoffabfälle (engl. municipal solid waste, kurz: MSW) ansteigen wird. Das ist ein Zuwachs von 70 Prozent verglichen mit 2016. Chinas Anteil an der globalen Produktion von MSW wird aufgrund seiner Bevölkerungsgröße substantiell sein. Die Regierung in Peking hat eine Verpflichtung der Müllkrise beizukommen. Gäbe es eine bessere Möglichkeit als die BRI dafür zu nutzen?

Um dieser Frage nachzugehen, hat Andreea Leonte die Rahmenbedingungen der Müllentsorgung in drei eurasischen Ländern analysiert: China, Deutschland und Rumänien. Alle drei Länder befinden sich in ganz unterschiedlichen Stadien hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Diese haben einen großen Einfluss auf ihren Umgang mit Müll.

Der englischsprachige Blickwechsel verfolgt zwei Ziele. Die besten Verfahren, Technologien und Ziele jeden Landes sollen identifiziert werden. Zudem untersucht die Autorin die Möglichkeit die BRI zu einer Platform des multilateralen Umgangs mit MSW werden zu lassen.

Autor:inneninformation

Andreea Leonte is an environmental activist and a fellow for China Studies at the Romanian Institute for the Study of the Asia-Pacific (RISAP). She volunteered for Energy Justice Romania and Zero Waste Romania between 2018 and 2019. She was a participant in the 2018 EU-China NGO Twinning Programme and partnered with He Linghui from Zero Waste Shenzhen.

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Herausgeber
Stiftung Asienhaus
Publiziert am
, Köln
in Schriftenreihe:
Blickwechsel
Sprache
english
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