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Ungleiche Fortschritte, Widersprüche und Lost in Translation: Eine Bilanz 20 Jahre nach der Pekinger Weltfrauenkonferenz

Die 59. Sitzung der Frauenrechtskommission (CSW - Commission on the Status of Women), die Anfang März 2015 in New York stattfand, sollte 20 Jahre nach der berühmten 4.Weltfrauenkonferenz in Peking Bilanz ziehen, ob und was die 189 Regierungen von dem damals Beschlossenen umgesetzt haben.

Was ist aus den Gleichheitsversprechungen der Regierungen geworden? Die Region Süd-, Ost- und Südostasien steht weltweit paradigmatisch dafür, dass Gleichstellung kein kontinuierlicher Prozess ist, der im Tandem mit Modernisierung und Wirtschaftswachstum auftritt. Es gibt ein ständiges Wechselbad von Fortschritten,Stillstand und auch Rückschritten. Von offizieller Seite ist die Rede von einem „unfinished business“, so als wäre alles nur eine Frage der Zeit. Doch zivilgesellschaftliche Organisationen sprechen von einem stärkeren Backlash gegen Frauenrechte als je zuvor durch neokonservative Kräfte und religiöse Fundamentalismen.

Autor:inneninformation

Christa Wichterich

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Publiziert am
in Schriftenreihe:
Asienhaus-Hintergrundinformationen, 6/2015
Sprache
deutsch
Kategorien Asienhaus | Publikationen | Blickwechsel

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