Aktuelles aus der Burma-Initiative

22.07.2020
Myanmars erstmalige Offenlegung von Informationen über die wirtschaftlichen Eigentumsverhältnisse ist ein wichtiger Schritt vorwärts für den Öl-, Gas- und Bergbausektor. Laut der Organisation Global Witness sind damit aber noch längst nicht alle Probleme gelöst. Mehr
15.07.2020
Der Sektor der Textilfabriken hat in den letzten fünf Jahren zunehmend mehr Bedeutung für Myanmars Wirtschaft gewonnen. Nun gehen seit Januar die internationalen Bestellungen zunehmend zurück. Für die „Myanmar Garment Manufacturers‘ Association“ (MGMA) und viele Fabrikbesitzer*innen bedeutet das, dass sie keine Löhne und Mieten zahlen können. Mehr
15.07.2020
Kriege, Flucht, Ressourcenknappheit, (Arbeits-)Migration, Familienzusammenführung: Diese Motive und noch viele mehr können Menschen dazu bewegen, sich für ein neues Leben außerhalb ihrer Heimat zu entscheiden. Die Beweggründe und Hoffnungen hinter der Migration sind vielfältig. Mehr
23.06.2020
Das Bündnis Internationale Advocacy Netzwerke (IAN) hat eine gemeinsame Presseerklärung zur Situation der Menschenrechte in der Coronakrise veröffentlicht. Das Bündnis sieht Menschenrechte in Afrika, Asien und Lateinamerika durch die Pandemie besonders gefährdet. Die Stiftung Asienhaus und das Aktionsbündnis Menschenrechte - Philippinen sind Mitglied im IAN. Mehr
17.06.2020
Viele Rohingya versuchen den katastrophalen Zuständen in den Flüchtlingscamps in Bangladesch zu entkommen. In den letzten Monaten waren erneut dutzende Boote unterwegs nach Malaysia und Indonesien. Diese verwehren ihnen jedoch Asyl. Mehr

Publikationen

Die Ausgabe zum Thema sexualisierte Gewalt in Südostasien wurde durch die #MeToo Bewegung inspiriert – eine Bewegung, in der nicht Gewalt gegen Frauen, sondern der Widerstand dagegen in den Vordergrund rückt.

von Christina Grein, Raphael Göpel, Christina Keppel, Mirjam Overhoff und Praphakorn Wongratanawin

Unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie nutzen einige südostasiatische Regierungen den Ausnahmezustand, um Grundrechte weiter einzuschränken und ihren Einfluss und ihre Kontrolle weiter auszubauen. Notverordnungen und Gesetze werden willkürlich angepasst oder angewandt, um politische Gegner*innen, Journalist*innen und Kritiker*innen auszuschalten oder mundtot zu machen.

Nahrung ist ein Bereich, in dem Extreme in besonderem Maße aufeinander treffen. So ist die Verteilung von Mangel- und Unterernährung äußerst ungleich und eng mit der Frage nach sozialer Gerechtigkeit verbunden. Die neue Ausgabe der südostasien hat Artikel zusammengestellt, die den Fokus auf politische, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte und Rahmenbedingungen von Essen und Trinken legen.

In Südostasien, wie in vielen anderen Teilen der Welt, ist es die herrschende Wachstumsdoktrin, in Form von industrialisierter Landwirtschaft, Bergbau und Infrastruktur-Megaprojekten, die die Klimakrise verursacht hat und sie weiter verschärft. Die erste Ausgabe unseres Online-Magazins südostasien beschäftigt sich mit Klimawandel und -gerechtigkeit.

von Nicola Glass

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat verfügt, dass Myanmar „einstweilige Maßnahmen“ ergreifen müsse, um die Verbrechen gegen die Rohingya zu beenden und weitere Gräuel zu verhindern. Das Urteil gilt als erster entscheidender Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit. Ein Beitrag von Nicola Glass.

 

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

Handbuch Myanmar

von Ute Köster, Phuong Le Trong, Christina Grein (Hrsg. für die Burma-Initiative)

Handbuch Myanmar

Unser gemeinsames Online-Magazin mit neuen Artikeln zu "#SOAToo. Sexualisierte Gewalt und feministische Gegenwehr in Südostasien".

Lexikon zu Themen der Zivilgesellschaft in Asien

www.tza-portal.de