Handbuch Myanmar

Myanmar, einst als „das Goldene Land“ gerühmt, öffnet sich nach jahrelanger Isolation und rückt gegenwärtig in den globalen Blickpunkt. Vor dem Hintergrund des spannungsvollen und vielschichtigen Wandels will das „Handbuch Myanmar“ fundierte Informationen bieten, die sowohl zum tieferen Verständnis als auch zur besseren Orientierung bei der Beschäftigung mit der Komplexität des Landes beitragen. Lange verborgene Potenziale werden sichtbar. Aus den Widersprüchen zwischen einem bislang repressiven Staat und vibrierenden zivilgesellschaftlichen Kräften, zwischen internen Konflikten und kulturellem Reichtum, zwischen Traditionen und dem Wunsch nach Modernität entwickeln sich spannende und ungeahnt dynamische Kräfte. Mit einem breiten Spektrum an Interpretationen der aktuellen Entwicklungen bauen kompetente Autoren und Autorinnen dem Leser Brücken zu eigenen Einblicken und neuen Erkenntnissen.

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Warum ein Handbuch zu Myanmar?

Der aktuelle, spannungsvolle und vielschichtige Wandel in Myanmar verlangt nach verständigen und fundierten Informationen neben oder abseits der üblichen medialen Berichterstattung. Die im Auftrag der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus als Handbuch konzipierte Publikation behandelt Themen sowie Fragestellungen, die auch häufig an die Burma-Initiative herangetragen werden, da im Umgang mit Myanmar weitgehend noch Unsicherheit herrscht. Anfragen zu ethisch vertretbaren wirtschaftlichen Aktivitäten, Produktion und Tourismus sowie Sinnhaftigkeit finanzieller Hilfeleistungen sind mitunter ein Zeichen für die Wichtigkeit und Brisanz des Themenkomplexes.

Die Publikation soll Hilfsorganisationen als auch Institutionen, die zu Myanmar arbeiten, als Basislektüre dienen sowie dem zunehmenden Tourismus eine Möglichkeit der intensiveren Auseinandersetzung mit dem Land anbieten. Die Publikation versteht sich also auch als Handreichung für relevante Interessengruppen, Reiseunternehmen, AkteurInnen aus Wirtschaft und Politik, aber auch andere Interessierte. Weiterhin glauben wir an die positive Wirkung der Publikation, da es zurzeit wenig deutschsprachiges Material zu praxisbezogenen Themen um Myanmar auf dem deutschen Buchmarkt gibt. Das Handbuch bietet somit einen hilfreichen und wertvollen Beitrag zum besseren Verständnis der Entwicklungssituation und -möglichkeiten im Land an. Dabei soll das Handbuch wertbeständig sein und möglichst aktuell bleiben.

Den Inhalt füllen Beiträge von AutorInnen, die nach Absprache mit den HerausgeberInnen einen oder mehrere ihrem Arbeitsschwerpunkt bzw. Interessengebiet entsprechenden Artikeln schreiben. Sie alle haben sich intensiv mit dem Land befasst, kennen bestimmte Aspekte und relevante Facetten des Lebens, des Alltags der Menschen dort wie auch die Umstände, unter denen das Land, einst als "das Goldene Land" gerühmt, eine einzigartige Entwicklung durchlebt hat. Ihre Perspektiven geben nicht bloß Beschreibungen oder Interpretationen wieder, sondern bauen dem Leser eine Brücke zu eigenen Einblicken und neuen Erkenntnissen.

Neben kompetenten LandeskennerInnen in Deutschland und Europa haben wir auch AutorInnen aus Myanmar für das Handbuch gewinnen können.

Dieses nicht-kommerzielle Buchprojekt wurde hauptsächlich aus Mitteln des BMZ sowie mit der Unterstützung von terre des hommes und Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst finanziert.

Format: Buch in deutscher Sprache mit Softcover, s/w-Bebilderung (Fotos, Illustrationen, Karten, Graphiken), Umfang etwa 450 Seiten inkl. Anhang und Index.

Die HerausgeberInnen: Ute Köster, Phuong Le Trong und Christina Grein 

Termine

28.09.2017 | Köln

Handbuch Myanmar

von Ute Köster, Phuong Le Trong, Christina Grein (Hrsg. für die Burma-Initiative)

Handbuch Myanmar