Belt and Road Initiative

Die Neue Seidenstraßeninitiative, engl. Belt and Road Initiative (BRI), richtet den Blick nach außen auf Aushandlungsprozesse der Volksrepublik China im Bereich der global governance. China wird als alternatives Entwicklungsmodell seitens vieler Partnerstaaten wahrgenommen.

Die umfangreichen Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der BRI verändern jedoch auch die Lebensverhältnisse lokaler Bevölkerungen dramatisch. Das China-Programm wird daher insbesondere die Einbindung von lokalen und internationalen NGOs in der Beijing Initiative for the Clean Silk Road (廉洁丝绸之路北京倡议), dem angekündigten Experience Sharing Program for Belt and Road Partner Countries (“一带一路”共建国家发展经验交流项目) und durch das China NGO Network for International Exchanges (中国民间组织国际交流促进会) kritisch beobachten und auswerten.

Mit dem Projekt "BRI in Civil Society Dialogue" hat das China-Programm sich zum Ziel gesetzt, eigene Dialogräume zu den Auswirkungen der BRI in Südostasien aufzubauen.

Beiträge aus dem China-Programm zur BRI

Seit dem Militärputsch vom 01. Februar in Myanmar blickt die Welt entsetzt auf das Geschehen im Land. Am Tag des Militärs, am 27.03., mordeten Soldaten über 100 Zivilisten. Der Druck auf die internationale Politik wächst. Mehr
Gemeinsam mit dem Global Movement for Myanmar Democracy und weiteren Organisationen fordert die Stiftung Asienhaus Außenminister Maas, Mitglieder des Deutschen Bundestag und die EU auf, konkrete Maßnahmen zur Sanktionierung der Junta zu... Mehr
Banken unter Druck, außenpolitische Sanktionen gegen die Junta, Freilassungen Gefangener, Todeszahlen steigen, CDM für den Friedensnobelpreis 2022 nominiert, CRPH sucht Gespräch mit Ethnien Mehr
Mit einem Treffen am 16. März 2021 wurde die China-AG der Stiftung Asienhaus neu belebt. Ausgehend von den länderübergreifenden Gesprächen auf Clubhouse Anfang Februar tauschten sich die Teilnehmer*innen zum digitalen Raum, Zensur und... Mehr
Die Videoaufzeichnung unserer Abschlussveranstaltung „WIR“ in der Corona-Pandemie des 8. Asientages mit dem Titel „Solidarität in der Pandemie“ ist nun online verfügbar. Die Referent*innen teilten ihre Erfahrungen und wissenschaftlichen Analysen... Mehr

BRI Nachrichtenticker (2017-2019)

Über 60 Interessierte folgten der Einladung des China-Programms und dem Asienreferat der taz am 7.3. ins taz café Berlin. Die abendliche Veranstaltung stellte die Frage nach einer neuen, von China maßgeblich mitgestalteten Globalisierung. Mehr

Am 12. Dezember 2017 fand in Tianjin die 22. Jahreskonferenz der China South-South Cooperation statt, die von CICETE organisiert wurde und von etwa 70...

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Durch Chinas steigende wirtschaftliche und politische Macht ist die chinesische Regierung bemüht, eigene Institutionen für das globale Wirtschafts-...

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Im März 2017 hat die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) bekannt gegeben, dass sie auf freiwilliger Basis der Ausschlussliste für korrupte Unternehmen Folge leisten wolle. Mehr

Susan Finders Blogpost behandelt interessante Details zu Praktiken wie "Schwarze Listen" der multilateralen Banken über Unternehmen, die wegen Betrugs...

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Bangladesh has blacklisted a top Chinese construction firm for allegedly trying to bribe a senior government official and stopped its work in the...

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Beijing fails to share benefits of transport infrastructure programmes,  China’s pledge to the world is that it will create a “community with a shared...

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Die Hong Kong-Zhuhai-Macau Bridge (the HZMB) scheint eine riesige Fehlkalkulation zu sein - die Hongkonger Regierung muss immer mehr Zuschüsse für...

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Am 10. November 2017 fand eine vom China-Programm der Stiftung Asienhaus und der Universität zu Köln gemeinsam organisierte Konferenz zu Chinas neuen Seidenstraßen statt. Die Veranstaltung fand in englischer Sprache statt. Mehr
In diesem Beitrag des Nachrichtentickers betrachten wir verschiedene Analysen zur Verankerung der Belt and Road Initiative in die Verfassung der Kommunistischen Partei Chinas im Zuge des 19. Parteitags. Die Verankerung kann die Gefahr in sich bergen, dass von nun an jegliche Kritik an der Strategie als eine Kritik an der Partei bewertet wird. Huileng Tan von CNBC berichtet kritisch, wieso dadurch potenzielle Risiken entstehen. Tan schreibt, dass die Verankerung der Initiative in die Verfassung eine feste Entschlossenheit der Realisierung der Initiative andeutet, aber möglicherweise auch zu „blind spots“ in der politischen Entscheidungsfindung führt. Mehr

Asia, and above all, China is playing a major role in implementing development and sustainability goals, as well as working towards global climate...

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Der Name "Watch" ist vielleicht übertrieben. Aber: Diese Plattform sammelt Informationsmaterial rund um BRI bzw. OBOR.

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Ergänzend zu unserer neuen <link...

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Dieser Beitrag des BRI-Nachrichtentickers wirft einen Blick auf die ökonomischen Herausforderungen und Risiken, die die BRI mit sich bringt. Laut einem Artikel von Karen Gilchrist bei CNBC könnte Chinas BRI das nächste große Risiko für das globale Finanzsystem darstellen. Die Ambitionen, über 60 Länder per Infrastruktur und auch finanziell miteinander zu verbinden, könnten den chinesischen Bankensektor in Schwierigkeiten bringen. Mehr
Vor genau einem Jahr propagierten Zeitungen in China und im Iran die Eröffnung der ersten Schiffsroute vom Mittleren Osten zum Golf von Tongki in Vietnam. Zeitgleich verließ der erste Containerzug aus dem ausgebauten Handelsumschlagplatz Yiwu in der zentralchinesischen Provinz Zhejiang in Richtung Iran. Für diese zentrale Handelsroute spielt der China-Pakistan-Korridor eine zentrale Rolle. Mehr

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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