Digitalisierung

Die Digitalisierung (数字化) eröffnet den Blick nach innen auf die gesellschaftlichen Entwicklungen in der Volksrepublik China. Einerseits vergrößern digitale Technologien die Möglichkeiten sozialer Kontrolle durch den Parteistaat im Rahmen eines digitalen Totalitarismus. Andererseits entstehen new spaces für zivilgesellschaftliches Engagement und Partizipation z.B. durch soziale Medien (社会媒体).

An dieser Stelle setzt das China-Programm an, um zu fragen was unter den strukturellen Gegebenheiten für die Zivilgesellschaft in China möglich ist und wie NGOs sich z.B. inhaltlich, wirtschaftlich und rechtlich neu aufstellen können.

Beiträge aus dem China-Programm zur Digitalisierung

Mit einem Treffen am 16. März 2021 wurde die China-AG der Stiftung Asienhaus neu belebt. Ausgehend von den länderübergreifenden Gesprächen auf Clubhouse Anfang Februar tauschten sich die Teilnehmer*innen zum digitalen Raum, Zensur und Zivilgesellschaft in China aus. Ein Kurzbericht. Mehr
Am Wochenende öffnete sich ein digitales Fenster in die chinesische Zivilgesellschaft. In China verbreitete sich die Audiochat-App Clubhouse rasant. Sie durchbrach die chinesische Firewall und ermöglichte einen direkten Dialog unter Chines*innen auf dem Festland, Hongkong, Taiwan und im Ausland. Mehr
Für die Broschüre "Corona in Asien" des philippinenbüro e.V. und der Stiftung Asienhaus hat das China-Programm den Beitrag "Chinas digitale Pandemie: Zivilgesellschaft zwischen Staat und Virus" verfasst. Darin wird die Rolle der Zivilgesellschaft in der Stadt Wuhan zwischen staatlicher Kontrolle und Versorgung während des Lockdowns im analogen wie digitalen Raum beleuchtet. Mehr
Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China tritt seit der Corona-Pandemie besonders deutlich hervor. Eine internationale Gesundheitskrise hat beide Länder nicht zu mehr Kooperation sondern zu mehr Konfrontation geführt. Mehr
Seit dem Sommer 2019 ereignen sich in Hongkong die schwersten Bürgeraufstände nach den linken Unruhen von 1967. Mit dem Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die wachsende Kontrolle Pekings stellt sich die ehemalige britische Kronkolonie gegen eines der stärksten autoritären Regime überhaupt und bringt eine erneuerte Identität der Stadt zu Tage. Diese könnte sich als Zeichen für die eigentliche Dekolonialisierung Hongkongs erweisen. Mehr

Termine

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

Aktuelles Projekt

Themen der Zivilgesellschaft in Asien

Das TZA-Portal ist ein Online-Nachschlagewerk zu Themen der Zivilgesellschaft in Asien des philippinenbüros und der Stiftung Asienhaus

Folge dem Asienhaus auf Facebook
Folge dem Asienhaus auf Twitter