Stiftung Asienhaus übernimmt die europäische Koordination des AEPF

Das ‘Asia Europe People’s Forum’, AEPF, ist ein interregionales Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Europa und Asien, das seit 1996 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und soziale Bewegungen aus beiden Regionen verbindet. Eine wichtige Aktivität ist die Durchführung von alternativen Foren zu den alle zwei Jahre stattfindenden ASEM-Gipfeln von Regierungsvertretern aus Asien und Europa. Nach AEPF9 2012 in Vientiane (Laos) fand AEPF10 Anfang Oktober 2014 in Mailand statt, gefolgt von AEPF11, das im Sommer 2016 in Ulaanbaatar (Mongolei) statt fand. Getragen wird das AEPF durch ein Internationales Organisations-Komitee (IOC) und zwei ‘Focal Points’, die die Aktivitäten in Asien, beziehungsweise Europa koordinieren.

Stiftung Asienhaus, Mitglied im Internationalen Organisationskomitee, hat seit dem Sommer 2015 die Koordination der Aktivitäten von AEPF in Europa übernommen, unterstützt von Andy Rutherford in Großbritannien (Fresh Eyes) und Kalle Sysikasi (Finnish AEPF Committee), und trat damit als ‘Focal Point Europe’ die Nachfolge des Transnational Institute (TNI), Amsterdam, an. Das Asienhaus stimmt sich dabei eng mit den Aktivitäten der Mitgliedsorganisationen in Asien ab. Zu den Koordinierungsaufgaben gehört die engere Vernetzung der Mitgliedsorganisationen in Europa und Asien und die Vorbereitung und Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen. Dazu gehörte die Vorbereitung des ‘Asia-Europe People’s Forum’, AEPF11, an der Conny van Heemstra als Coordinatorin beteiligt war und das 2016 in der Mongolei stattfand.

‘Focal Point’ in Asien ist ‘Indonesia for Global Justice’ mit Riza Damanik als Koordinator, unterstützt durch Maris de la Cruz (Institute for Popular Democracy, Manila), Tina Ebro (Network for Transformative Social Protection, Manila) und Charles Santiago (Monitoring Sustainability of Globalisation, Malaysia).

Termine

28.09.2017 | Köln

Jetzt bestellen!

von Südostasien-Informationsstelle / philippinenbüro / Stiftung Asienhaus

Anhörung vor dem Internationalen Volkstribunal in Den Haag