Belt and Road Initiative

Die Neue Seidenstraßeninitiative, engl. Belt and Road Initiative (BRI), richtet den Blick nach außen auf Aushandlungsprozesse der Volksrepublik China im Bereich der global governance. China wird als alternatives Entwicklungsmodell seitens vieler Partnerstaaten wahrgenommen.

Die umfangreichen Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der BRI verändern jedoch auch die Lebensverhältnisse lokaler Bevölkerungen dramatisch. Das China-Programm wird daher insbesondere die Einbindung von lokalen und internationalen NGOs in der Beijing Initiative for the Clean Silk Road (廉洁丝绸之路北京倡议), dem angekündigten Experience Sharing Program for Belt and Road Partner Countries (“一带一路”共建国家发展经验交流项目) und durch das China NGO Network for International Exchanges (中国民间组织国际交流促进会) kritisch beobachten und auswerten.

Mit dem Projekt "BRI in Civil Society Dialogue" hat das China-Programm sich zum Ziel gesetzt, eigene Dialogräume zu den Auswirkungen der BRI in Südostasien aufzubauen.

Beiträge aus dem China-Programm zur BRI

Die Corona-Pandemie hat auch Timor-Leste schwer getroffen: Das ohnehin schwache Wirtschafts- und Gesundheitssystem ist überfordert. Die bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme haben sich verstärkt, die Armut wächst. Stipendiat:innen... Mehr
Dritte Covid-19 Welle, Mangel an medizinischem Sauerstoff fordert weitere Todesopfer, General Min Aung Hlaing will mit Hilfe Russlands Impfstoff in Myanmar produzieren, Junta erlässt Haftbefehle gegen medizinisches Personal, Telenor verkauft sein... Mehr
Der jüngste Militärputsch in Myanmar verdeutlicht historisch gewachsene Machtstrukturen, die seit langem Unterdrückung und Gewalt fördern. Die Journalistin Mon Mon Myat beleuchtet Hintergründe und Handlungsstrategien. Mehr
Im Herbst 2021 organisieren die Deutsch-Indonesische Gesellschaft (DIG) Köln und die Stiftung Asienhaus wieder Indonesisch-Sprachkurse. Die meisten Kurse finden online statt, es gibt auch wieder ein Online-Blockseminar. Mehr
"Werde ich wieder nach China reisen?" Diese Frage eröffnete ein ChinaFile-Gespräch vom 21. Juni 2021. Die Antwortenden waren sich einig: die Risiken sind gestiegen. Unterschiedlich sind jedoch die Schlüsse, die sie aus dieser Erkenntnis für sich... Mehr

BRI Nachrichtenticker (2017-2019)

In diesem Beitrag des BRI-Tickers richten wir erneut den Blick nach Ostafrika. In Kenia fürchten Fischer um ihre Existenzgrundlage, doch die versprochenen Entschädigungszahlungen bleiben weiterhin aus. Fischer aus dem Küstenörtchen Lamu klagten 2012 vor dem Gericht in Malindi gegen den inzwischen fast fertig gestellten Hafen in Lamu, der von der China Communications Construction Company errichtet wird. Mehr
In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Infrastrukturprojekte in Afrika. Im Rahmen der Neuen Seidenstraße konnte die Flugroute Afrika-China innerhalb einiger Jahre massiv ausgeweitet werden. Heute zählt die Ethiopian Airline 2.616 Flüge jährlich – am Boden scheint es allerdings zu stocken. Mehr
Der vorliegende Beitrag von Roland Seib widmet sich den wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Aspekten von Chinas Aufstieg im Pazifik. Zudem werden die sicherheitspolitische Rivalität mit anderen Staaten in der Region und die »Belt & Road«-Initiative angesprochen. China agiert als Weltmacht, die sich bemüht, den Einfluss der USA und seiner Verbündeten im Pazifik einzuschränken. Deutlich wurde dies auf dem von Rivalität und Spannungen geprägten Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC im November 2018 in Papua-Neuguineas Hauptstadt Port Moresby. Mehr
Dieser Beitrag des BRI-Nachrichtentickers nimmt den Widerstand in Myanmar in den Fokus. Forderung nach dem endgültigen Ende eines milliardenschweren Bauprojekts „Zum Wohle des Volkes“ werden immer lauter. Bereits im April wandte sich Kardinal Bo in einem Schreiben an Myanmars Regierung und Chinas Präsident Xi Jinping. Mehr
In his article, Komila Nabiyeva reviews the energy cooperation between China and Kazakhstan within the Belt and Road Initiative and its implications. Over the last ten years, China has become a major trade partner of Kazakhstan, investing heavily in the country’s oil and gas sector. Information about the Sino-Kazakh cooperation has been scarce, raising many questions about the economic, social and environmental risks for the Central Asian country and fuelling anti-Chinese sentiment among the local population. Mehr
In diesem Beitrag des BRI-Tickers blicken wir zurück auf den „Seidenstraßen-Gipfel“, der vom 25.04. – 27.04.2019 in Peking stattfand. Mehr
Nun hat sich auch Italien zur „One Belt, One Road“-Initiative der chinesischen Regierung bekannt. Damit unterstreicht China seine Ambitionen, möglichst viele Staaten Zentral- und Südostasiens sowie Europa und Afrikas miteinander zu verbinden. In Afrika investieren aber nicht nur die Chinesen in Infrastruktur, vielmehr sind auch die Japaner in diesem Sektor aktiv. Mehr
Uigurische Aktivisten berichten, dass die chinesische Regierung mit mentaler Einschüchterung und sogenannten "Umsiedlungsprogrammen" gegen die Bürger*innen in dem autonomen Gebiet Xinjiang vorgeht, unter anderem um für die "neue Seidenstraße" Platz zu machen. Mehr
Dieser Beitrag nimmt die chinesischen Unternehmen in den Blick, die sich im Rahmen der BRI in Europa und weltweit ansiedeln. Gegenüber den Häfen und Bahnstrecken, Pipelines und Stromtrassen, die das Bild der Neuen Seidenstraßen prägen, werden andere Bereiche leicht übersehen: Beispielsweise die Expansion chinesischer Agrarkonzerne. Mehr
Der vorliegende Beitrag widmet sich der chinesischen Kooperation mit seinen ostasiatischen Nachbarn im Rahmen BRI. Um die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen, hatte der chinesische Botschafter in Korea Qiu Guohong im Januar eine Beteiligung Südkoreas an der OBOR Initiative vorgeschlagen. Ein Angebot, das überdacht werden muss. Mehr
Dieser Beitrag des BRI-Tickers führt uns nach Russland, wo chinesische und russische Projekte zur wirtschaftlichen Integration Russlands beitragen sollen. So etwa die geplante Hochgeschwindigkeitsbahn, die die Städte „Moskau – Kasan“ und „Kasan – Peking“ verbinden soll. Mehr
Der Beitrag von BRI zum Klimawandel: Eigentlich, so die Hoffnung eines neuen Berichts des World Resources Institute (WIR), könnte Chinas Engagement im Rahmen der Neuen Seidenstraßen „eine großartige Chance sein, eine klimafreundliche Entwicklung zu fördern“. So könnten „grüne Investitionen“ unterstützt werden, die in vielen nationalen Entwicklungsplänen von B&R-Ländern angestrebt werden. Mehr
In diesem Beitrag des BRI-Nachrichtentickers nehmen wir die kontroverse Kreditvergabe Chinas an die BRI-Partnerländer in den Blick. Denn für viele Länder, in denen China mit Milliarden-Krediten den Ausbau der „Neuen Seidenstraßen“ finanziert, droht eine Überschuldung zu einem gravierenden Problem zu werden. Mehr

Spannungen überschatteten die Verhandlungen: In einer konfrontativen Rede warnte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence die Staaten, die sich an...

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Angesichts der von transnationalen Konzernen durch weltweite Investitionen vorangetriebenen kapitalistischen Globalisierung arbeiten Lohnabhängige...

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