Corona in Asien

Menschenrechte, politische Systeme, soziale Ungleichheit, internationale Solidarität und die Umwelt im Spiegel der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie entlarvt die Ungerechtigkeiten der globalen Ordnung besonders deutlich. Nicht nur Staaten unterscheiden sich fundamental darin wie sie ausgestattet sind, um die Gesundheit ihrer Bevölkerung zu schützen bzw. wiederherzustellen. Sondern jede*r Einzelne ist der Pandemie unterschiedlich ausgesetzt, abhängig von Klasse, Herkunft, Race oder Geschlecht. Die Corona-Pandemie muss als Wendepunkt genutzt werden, um die globale Ordnung zu verändern und menschen-, sozial- und umweltgerechter zu gestalten.

Die Stiftung Asienhaus und das philippinenbüro sammeln auf dieser Seite zivilgesellschaftliche Länderperspektiven, um Handlungsoptionen für eine gerechtere Welt und internationale Solidarität zu finden. Im Vordergrund steht dabei die Frage was die Corona-Pandemie für die Menschen im Globalen Süden bedeutet. Diese möchten wir mit Hilfe von fünf Themen und aus der Sicht ausgewählter Länder in Asien beantworten.

Übersicht

Corona - Menschenrechte
Menschenrechte
Corona - Politische Systeme
Politische Systeme
Corona - Soziale Ungleichheit
Soziale Ungleichheit
Corona - Internationale Solidarität
Internation. Solidarität
Corona - Umwelt
Umwelt

Menschenrechte

Grundrechte, Rassismus und Räume der Zivilgesellschaft

Photo by LICADHOUm die Corona-Pandemie einzudämmen, verordnen Regierungen rund um den Globus weitreichende Einschränkungen des alltäglichen Lebens, erlassen Notstandgesetze und verfügen über Sonderbefugnisse. Zivilgesellschaftliche Räume, die bereits vor der Pandemie staatlichen Repressionen ausgesetzt waren, stehen nun – unter dem Deckmantel der Sorge und des Schutzes - besonders unter Druck. Vielerorts erleben Ressentiments gegen Minderheiten und Rassismus Konjunktur. Insbesondere in dieser Zeit braucht es eine wachsame Zivilgesellschaft, die Grund- und Menschenrechtsverletzungen benennt und ihnen entgegenwirkt.

21.02.2022

Die Impfquote in Westpapua ist weiterhin niedrig. Besonders die Menschen außerhalb der Städte sind schwer zu erreichen. In der Vergangenheit wurden Polizei und Militär eingesetzt, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Die Regierung will nun zusätzlich auch Prominente und religiöse Persönlichkeiten miteinbeziehen und nennt den Ansatz zur Umsetzung der Impfkampagne friedlich. Menschenrechtsverteidiger:innen sehen den Einsatz weiteren Sicherheitspersonals jedoch kritisch und befürchten anhaltende und neue Gewaltausbrüche, besonders gegenüber der indigenen Bevölkerung.

26.01.2022

Trotz der jüngsten Covid-19-Ausbrüche lehnen viele Vietnames:innen chinesische Impfstoffe ab. Verwiesen wird darauf, dass westliche Länder diese nicht anerkennen. Zugleich werden alte anti-chinesische Ressentiments wieder wach.
Der beliebte Pfizer-Impfstoff ist in Vietnam jedoch Mangelware, sodass nur privilegierte Vietnames:innen mit den nötigen Beziehungen Zugriff darauf haben.

13.01.2022

Laut Berichten von Human Right Watch vernachlässigt die indonesische Regierung seit Ausbruch der Covid-19 Pandemie zunehmend die Rechte von Minderheiten. Angriffe auf die Grundrechte von religiösen Minderheiten, Frauen, Mädchen und queeren Menschen, ohne ein wirkliches Eingreifen der Regierung, dauern an. Islamistische Gruppen richten gezielt Einschüchterungsversuchen und Drohungen gegen Minderheiten. Außerdem nahm die Regierung im Mai 2021 eine Regelung von Februar 2021 zurück, die es Frauen und weiblichen Lehrerinnen erlaubt hatte frei zu wählen, ob sie der islamischen Kleidungsordnung folgen wollen. Die Rücknahme dieser Regelung führte zu einer Fortsetzung der Schikane, der Frauen und Mädchen in Indonesien ohnehin schon ausgesetzt sind. In einigen Regionen werden Frauen und Mädchen gezwungen einen Jilbab zu tragen.

Politische Systeme

Reaktionen des Staates und Informationspolitik

Photo by Martin Sanchez on UnsplashMit dem Ausbruch des Coronavirus in Wuhan, China Ende 2019/ Anfang 2020 brach zugleich eine Debatte über das vermeintlich bessere politische System aus: westliche Demokratien gegen die autokratische Volksrepublik. Die berechtigte Kritik an der Informationspolitik der chinesischen Regierung wurde dabei zunehmend von einer Fokussierung auf systemische Reaktionen überschattet. Dies verstellte den Blick auf die praktischen Erfahrungen der Menschen mit der Corona-Pandemie, Möglichkeiten der Vorbereitung in Europa und anderswo sowie einen Transferdialog und Lernaustausch.

21.10.2021

Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind für die Menschen in Timor-Leste zutiefst spürbar. Die Regierung hat sich anpassungsfähig und flexibel gezeigt, indem sie Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung ergriffen hat, die aus ihrem Staatsfonds finanziert wurden.

Vor der Pandemie war Timor-Leste bereits seit 2017 mit einer schwierigen politischen Situation konfrontiert. Eine durch eine Naturkatastrophe ausgelöste humanitäre Krise kam im April 2021 als weiteres Problem hinzu. Trotz der prekären Lage haben sich die staatlichen Institutionen belastbar gezeigt. Demokratischen Grundsätze und Werte werden weiterhin aufrechterhalten. Und der Ausnahmezustand wurde nicht dazu genutzt, den zivilgesellschaftlichen Raum zu untergraben.

28.09.2021

Speak Up! ist ein Medienprojekt des Redaktionsnetzwerks Südasien, einer Kooperation zwischen der Stiftung Asienhaus und dem Südasienbüro. Die ersten Beiträge widmen sich Themen rund um COVID-19.

Das Themenspektrum umfasst dabei die Auswirkungen der Pandemie auf Geschlechtergleichstellung,  Demokratie und Gesundheitswesen, Gefahren durch neoliberalen Datenkapitalismus, Zuspitzung der sozialen Ungleichheit innerhalb des Kastensystems und die politische Instrumentalisierung der Corona-Schutzmaßnahmen.

22.09.2021

In Kambodscha wurden sieben ehemalige Parteimitglieder und Aktivisten der ehemaligen oppositionellen Partei Cambodia National Rescue Party (CNRP) in Abwesenheit zu 18 Monaten Gefängnis und zusätzlicher Geldstrafe verurteilt. Grund für die Verurteilung sind Facebook-Posts, die diese im Laufe des Jahres 2020 veröffentlichten und darin die kambodschanische Regierung für den Umgang mit der COVID-19-Pandemie und daraus verursachte Todesfälle kritisierten. Alle Angeklagten haben bereits 2020 das Land verlassen.

Soziale Ungleichheit

Armut, Gesundheit und Gender

Photo by Ern Gan on UnsplashDie Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu deren Bekämpfung offenbaren die soziale Ungleichheit in den Gesellschaften der Welt. Während Menschen mit geregeltem Einkommen und ausreichend Wohnraum der Forderung nach Social Distancing nachkommen können, stellt sich die Situation in vielen Städten der Welt für z.B. Tagelöhner*innen ganz anders dar. In Staaten ohne eine gesetzliche Krankenversicherung sind zahlreiche Menschen von einer Behandlung des Virus ausgeschlossen. Im Zuge der Umstellung auf Home Office in vielen Arbeitsbereichen wird deutlich, dass die meisten als „systemrelevant“ deklarierten Berufe z.B. im Einzelhandel und der Pflege von Frauen ausgeübt werden. Sie sind täglich einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt, das sich nicht in einer entsprechenden Vergütung widerspiegelt.

07.03.2022

Wie in anderen Ländern auch, hat die Pandemie in den Philippinen vor allem vulnerable Gruppen schwer getroffen. Bereits vor der Pandemie zehrten Klimawandel, Finanzkrise, wirtschaftliche Unsicherheit und gewalttätige Konflikte sowie zunehmend schrumpfende demokratische Spielräume an Stabilität und Sicherheitsgefühl der Menschen. All diese Krisen betreffen Frauen besonders und werden durch die Pandemie erheblich verschärft.  Zum internationalen Frauentag am 08. März 2022 werfen Bianca Martinez und Galileo de Guzman Castillo einen eingehenden Blick auf Gender – (Un-)gerechtigkeit im Rahmen der Pandemie. Darin beleuchten die Autorinnen u.a. die Bereiche Beschäftigung, Bezahlung, reproduktiver Gesundheit und reproduktiver Arbeit im philippinischen Kontext. Die Antworten der Regierung auf die pandemische Situation selbst haben bereits erhebliche negative Folgen für die Frauen und ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Überleben, obwohl sie selbst einen großen Beitrag zur Überwindung der Krise(n) leisten. Aber es gibt auch Konzepte aus der Zivilgesellschaft heraus, um die Folgen der Pandemie für Frauen überwindbar zu machen.

31.01.2022

Für das Magazin VICE hat Viola Zhou über einen Wanderarbeiter in Peking geschrieben. Er wurde Anfang Januar positiv auf das Coronavirus getestet. Routinemäßig haben die Behörden dann, um eine weitere Verbreitung von COVID-19 einzudämmen, sein Bewegungsprofil veröffentlicht. Dabei wurden die Abgründe des Wanderarbeiterdasein offenbart: der Mann mit dem Familiennamen Yue ging in nur 14 Tagen 31 verschiedenen Jobs in der chinesischen Hauptstadt nach.

Netizens reagieren auf Weibo geschockt, vor allem auch als das Bewegungsprofil des Mannes mit jenen anderer, offensichtlich wohlhabenderen, Menschen verglichen wurde. So berichtet Zhou, wie auch die Journalistin Yan Cong, dass Herr Yue am 10. Januar von Mitternacht bis 1:45 Uhr in der Filiale einer Restaurantkette arbeitete. Um 2 Uhr ging es weiter in die nächste Filiale. Um 3 Uhr nahm er eine Arbeit im zentralen Handelsviertel Pekings auf und schon eine Stunde später war er in einer Industriezone am Stadtrand. Um 9 Uhr arbeitete Herr Yue dann in einem Villenviertel.

Der Fall löste nicht nur Entsetzen aus, sondern befeuerte die anhaltende Diskussion in China über die wachsende Schere zwischen Arm und Reich im Land, zwischen Stadteinwohner:innen und Wanderarbeiter:innen. Wie konnte es sein, dass Herr Yue von Job zu Job eilte, während andere von Boutique zu Café schlenderten? Zudem äußerten sich Netizens kritisch, ob nicht die Veröffentlichung eines persönlichen Bewegungsprofil, auch im Kontext der Coronabekämpfung, eine ernsthafte Verletzung der Privatsphäre bedeutete.

29.01.2022

Die COVID-19-Pandemie stellt weiterhin eine große globale und lokale Herausforderung dar und wirkt sich besonders stark auf Gruppen in prekären Situationen aus, darunter Arbeiter:innen, Menschen, die in Armut leben, politische Aktivist:innen und indigene Gemeinschaften. Seit Beginn der Krise haben marginalisierte Gruppen die Hauptlast der gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie getragen. Während sich das zweite Jahr des globalen Ausbruchs dem Ende zuneigt, bleiben diese Probleme ungelöst. Umso notwendiger wird es, die Zeit, in der wir leben, weiterhin festzuhalten und zu dokumentieren. 

Internationale Solidarität

Zivilgesellschaftliches Engagement und internationale Kooperationen

Photo by Tim Marshall on UnsplashEine Antwort auf die Corona-Pandemie erfordert internationale Solidarität, von Staaten, Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einzelpersonen. Während nationale Gesundheitssysteme besonders unter Druck stehen und in einigen Ländern kollabieren, engagieren sich weltweit Menschen, um strukturelle Defizite durch private Initiative wettzumachen. Dies hilft in der derzeitigen Krisensituation, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Solidarität durch gerechte globale Strukturen verstetigt werden sollte und der Privatisierungsdrang im Gesundheits- und Pflegewesen beendet werden muss. Zukünftige ökonomische, ökologische und sozialpolitische Strategien reicherer Länder und der Europäischen Union müssen zusammen mit Ländern des Globalen Südens gedacht werden.

11.12.2021

Schon lange kritisieren einige Wissenschaftler:innen und andere Expert:innen vor allem aus dem Globalen Süden den „Impfnationalismus“, also das Horten von Impfdosen der reichen Länder für ihre Bevölkerungen. Warnungen, dass sehr geringe Impfraten in vielen ärmeren Ländern Mutationen des Corona-Virus begünstigen, haben sich nun mit der zuerst in Südafrika entdeckten Omikron-Variante bestätigt. Für die Philippinen bedeutet dies nicht nur die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems, sondern auch schwere wirtschaftliche Folgen. Die Regierung hat bereits den Flugverkehr aus sieben europäischen Ländern stillgelegt, was Hoffnungen der Tourismusbranche auf eine gute Weihnachtssaison zunichtemacht. Viele haben auch Angst vor einer Rückkehr in den Lockdown, vor allem im ärmeren Süden, wo die Impfraten besonders niedrig sind. Solche Maßnahmen führen langfristig zu steigender Ungleichheit und Armut. Mit verstärkten Impfkampagnenversucht die Regierung entgegenzusteuern.

01.09.2021

Die Perspectives Asia, eine Publikationsreihe der Heinrich Böll Stiftung in Asien, behandelt in ihrer zehnten Ausgabe die COVID-19-Pandemie. Dabei wird ein Blick darauf geworfen, wie die Pandemie die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in verschiedenen asiatischen Ländern umgestaltet. Zusätzlich dazu wird über konkrete Covid-19-Erfahrungen aus verschiedenen Regionen und Kulturen berichtet.

11.07.2021

In Indonesien sind die Corona-Infektionen seit Ende Mai 2021 massiv angestiegen. Im Juli 2021 wurde ein landesweiter Lockdown verhängt, Reise beschränkt und weitere Einschränkungen verhängt. Mit etwa 54.000 offiziellen Fällen pro Tag (15.07.2021, Jakarta Post) verzeichnet das Land die meisten Neuinfektionen in Asien. Die Krankenhäuser im besonders betroffenen Java sind überlastet, der Sauerstoff in Gesundheitseinrichtungen wird knapp. Die Personalsituation in den Krankenhäusern ist angespannt, eine Pflegenotstand droht das viele Fachkräfte selbst infiziert sind – trotz Impfung. Nur knapp 6% der Bevölkerung sind geimpft.

Zivilgesellschaftliche Organisationen, Wissenschaftler*innen  aus dem Gesundheitsbereich und die Weltgesundheitsorganisation hatten die bisherigen Regierungsmaßnahmen als unzureichend kritisiert. 

Umwelt

Umweltgerechtigkeit, Industrie und Klimaschutz

Photo by Thijs Stoop on UnsplashDie Corona-Pandemie trifft uns während eines akuten Klimanotstands. Beide Krisen bedrohen Leben, insbesondere im Globalen Süden. Der Klimawandel darf jedoch nicht hinter COVID-19 angestellt werden. Maßnahmen, die bisher als nicht realisierbar eingestuft wurden, und einen drastischen Rückgang an ausgestoßenen Treibhausgasen bewirkten und die Verschmutzung von Gewässern reduzierten, wurden zur Eindämmung der Pandemie durchgesetzt. Gleichzeitig wird Industrien Unterstützung in Milliardenhöhe versprochen, ohne ihnen dabei Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit aufzuerlegen. Die aktuelle Situation macht deutlich, dass Umweltschutzmaßnahmen zeitnah umsetzbar sind. Es ist möglich beiden Krisen zu begegnen und eine Wendung zum Positiven hin im Kampf gegen globale Ungerechtigkeit zu bewirken.

22.09.2021

Deutsche, die nach Hongkong wollen, müssen je nach Impfstatus 14-21 Tage im Hotel in Quarantäne – wo sie täglich Wasserflaschen, Lunchpakete und Besteck aus Einwegplastik gelieferten bekommen, auch gegen ihren ausdrücklichen Willen. Der Pandemie-bedingte Ressourcenverbrauch steht in der scharfen Kritik lokaler Umweltschutz-NGOs, auch in Bezug auf den drastisch ansteigenden Plastikkonsum durch Online-Bestellungen. Im Jahr 2020 umfasste dieser in Hongkong 780 Mio. Verpackungsteile.

Auf dem Festland hingegen wurde schon vor Pandemiebeginn im Januar 2020 ein groß-dimensionierter Fünf-Jahres-Plan zum Verbot von nicht biologisch abbaubarem Einwegplastik in verschiedenen Wirtschaftsbereichen veröffentlicht. Im Januar 2021 traten seine ersten Schritte in Kraft, die jetzt bereits ein nationales Verbot von Strohhalmen in Restaurants und ein vorerst auf Großstädte beschränktes Verbot von Plastiktüten beim Einkaufen bedeuten. Trotz diesen Maßnahmen beobachten chinesische Wissenschaftler*innen auch den Plastikverbrauch auf dem Festland mit akuter Sorge, da dieser wie überall weltweit Pandemie-bedingt in die Höhe schoss. Boomende Lieferdienste verpacken die Bestandteile ihrer Lieferungen z.B. alle separat – in den 2 Monaten des ersten Lockdowns in Wuhan ließen sich die verbrauchten Essensverpackungen theoretisch zu 31 Mount Everests stapeln.

Immerhin agiert die Politik des Festlands schneller als die Regierung in Hongkong. Dort ist der Beginn der Eindämmung von Einwegplastik-Geschirr aktuell auf 2025 angesetzt – eine Aussicht, die im August von Hongkonger Umwelt-Organisation mit einer Petition und einem aus Einweg-Geschirr gebasteltem, 3 Meter hohem „Plastik-Monster“ angefochten wurde.

01.09.2021

Die Perspectives Asia, eine Publikationsreihe der Heinrich Böll Stiftung in Asien, behandelt in ihrer zehnten Ausgabe die COVID-19-Pandemie. Dabei wird ein Blick darauf geworfen, wie die Pandemie die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in verschiedenen asiatischen Ländern umgestaltet. Zusätzlich dazu wird über konkrete Covid-19-Erfahrungen aus verschiedenen Regionen und Kulturen berichtet.

31.08.2021

Der Fischereibetrieb in Johor kämpft mit den Folgen der COVID-19-Pandemie und des Klimawandels. Die lokale Initiative Sea Warrior's Market hat vor der Pandemie Strukturen für eine fairere Bezahlung von Fischer:innen in der Gemeinde Tanjung Kupang aufgebaut. Nun arbeitet sie daran für die Menschen, die von der Fischerei leben auch während der Pandemie Einnahmemöglichkeiten zu schaffen. Die Zukunft bleibt durch den unvorhersehbaren Verlauf der Pandemie sowie des Klimawandels unsicher.