Assamtee-Plantagen

The documented news/analysis do not necessarily reflect the views of the North East India Forum (NEIF).

I. Aktuelles und II. Analysen/Artikel
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I. Aktuelles

2020

6. March 2020: Assam: Tea workers stage demonstration in Dibrugarh seeking wage hike

Hundreds of workers under the All Assam Tea Tribes’ Students’ Association (ATTSA) banner on Friday staged a demonstration in Bokpara and Sessa Tea estate seeking wage hike... Protest programmes were also held in many tea gardens near Dibrugarh town including Sessa tea estate and Bokpara tea estate... Assam’s tea tribe community, which constitutes around 20 per cent (70 lakh) of the state’s 3.5-crore population, has always played a decisive role in sealing electoral outcomes, both in the Lok Sabha and Assembly polls.
https://nenow.in/north-east-news/assam/assam-tea-workers-stage-demonstration-in-dibrugarh-seeking-wage-hike.html

4. März, 2020: Entwicklungsminister Müller besuchte Childaid Network in Guwahati (Indien) Königstein/Guwahati (kw/hhf) – In einem Steinbruch im Süden der Millionenstadt Guwahati (Assam, Indien) ist gelungen, was sich Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller für die gesamte Region Südasien wünscht: Es gibt keine Kinderarbeit mehr... Kinder aber können dank der Projekte von Childaid Network nun zur Schule gehen und sich eine bessere Zukunft aufbauen... „Dieser Besuch ist ein Ansporn für uns“, meint Dr. Martin Kasper. „Wir sind die größte Hilfsorganisation für eine Gegend mit 45 Millionen Einwohnern, von denen etwa die Hälfte zu den Ärmsten der Armen gehört.“ Seit 2007 setzt sich Childaid Network von Königstein aus für bessere Bildungschancen für bedürftige Kinder ein. 
https://www.taunus-nachrichten.de/koenigstein/nachrichten/koenigstein/entwicklungsminister-mueller-besuchte-childaid-network-guwah-id83888.html

16.1.2020: Zahlen Aldi, Lidl, dm und CO. bald existenzsichernde Löhne? Aldi, Lidl, dm, Kaufland, Rewe und Tegut gehen Selbstverpflichtung für bessere Bezahlung ein. Minister setzt auf Lieferkettengesetz.
Konkret verkaufen Rewe und Penny schon ab Herbst verschiedenen Sorten Fairtrade-Schokoladen, deren Lieferkette vollständig rückverfolgbar ist, heißt es. Bereits im November habe das Unternehmen gemeinsam mit dem BMZ und Fairtrade eine Kooperation für existenzsichernde Einkommen im Kakaosektor gestartet. Für Oxfam ist es wichtig, dass die Löhne „existenzsichernd“ sind – die Kritik an Aldi, Rewe und Lidl war zuletzt heftig. „Denn die Mindestlöhne reichen in vielen Ländern bei Weitem nicht aus, um die Lebenskosten zu decken“, meint die Oxfam-Expertin Barbara Sennholz-Weinhardt. Im indischen Teesektor hätten beispielsweise viele Menschen trotz Arbeit keinen Zugang zu angemessener Gesundheitsfürsorge, Bildung oder ausreichend Nahrung.
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article228154379/Zahlen-Aldi-Lidl-dm-und-CO-bald-existenzsichernde-Loehne.html

2019

17. Oct. 2019: Tea association counters Oxfam report on labour rights violation in Assam „GUWAHATI, The Indian Tea Association (ITA) has countered an Oxfam report on plantation labour rights violation, saying it left out the share of the price paid to a producer providing employment to the workers as well as the non-cash component of their wages... In a letter to Oxfam India CEO Amitabh Behar on Wednesday, ITA secretary general Arijit Raha said Oxfam’s study came to conclusions on issues based on findings in some tea gardens that did not reflect the true picture of the industry. “The study has drawn reference through an illustration on how much of the price consumers pay for tea is received by the worker. The analysis, regrettably, has left out the share of the price being paid to the producer organisations providing employment to the workers,” Mr. Raha said... Mr. Raha said the ITA gardens adhered to the recommendations of the International Labour Organisation and that of the Ministry of Labour’s Inter-Ministerial Committee (2003) for bearing 50% of the social and infrastructural cost under the Plantation Labour Act...“
https://www.thehindu.com/news/national/other-states/tea-association-counters-oxfam-report-on-labour-rights-violation-in-assam/article29723292.ece

16. Aug 2019: Allgaier, Ralph (Miserior): "Teeplantagen in Indien: 2,20 Euro Lohn pro Tag!, Sechs Menschen in einem Raum
....Von dort stammt also  – unter anderem – unser leckerer Ostfriesentee. Ganz nah dran an der Tee-Produktion ist Sister Betsy vom „Women Development Center“ des Ordens der Schwestern vom heiligen Kreuz aus der nordostindischen Stadt Guwahati. Sie und Ihre Organisation sind seit vielen Jahren Partner von MISEREOR. Fragt man sie nach den Arbeitsbedingungen auf vielen Tee-Farmen der Region, schaut Sister Betsy sehr besorgt aus. „Kaum menschenwürdig“, lautet ihre direkte Antwort. Fairer Handel? Spielt in vielen Teeplantagen im Umfeld der Ordensschwester keine Rolle. „Besonders viele Frauen leben am Rande der Farmen in sehr armseligen Verhältnissen“, beklagt Sister Betsy. Was bedeutet: „Fünf oder sechs Menschen wohnen in einem Raum, es gibt wenig Platz zum Kochen und Schlafen, das Essen und Trinken ist knapp, es gibt kaum Medikamente und medizinische Versorgung...“ 
https://blog.misereor.de/2019/08/16/teeplantagen-in-indien-220-euro-lohn-pro-tag/

10. April 2019: Kaltenhäuser, Bettina (Unicef) "Zwei Blätter, eine Knospe: Hilfe für Kinder auf Teeplantagen in Teeplantagen in Indien Mittwoch
„...Indien ist der zweitgrößte Teeproduzent der Welt und produziert fast 24 Prozent des globalen Teebedarfs. Insgesamt sind fast 1,3 Millionen Arbeitnehmer als Festangestellte und Leiharbeiter in der Teeindustrie beschäftigt, davon etwa 54 Prozent Frauen. In Assam gibt es etwa 700.000 Teearbeiter – viele von ihnen leben unter entsetzlichen Bedingungen...“
https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/teeplantagen-indien-reisebericht-unicef-arbeit/188200

II. Analysen, Artikel

2020

The International Roundtable for Sustainable Tea (THIRST) (2020). Human Rights in Assam Tea Estates - The Long View, Feb. 2020,
„Human Rights in Assam Tea Estates – The long view is a review of eight documents spanning 15 years of the Assam tea industry by leading organisations including Columbia Law School, the Global Network for the Right to Food and Nutrition, Oxfam, SOMO, Traidcraft and War on Want. The reports draw on primary research and/or wider literature reviews including local academic studies and historical documents, dating as far back as 1866. Four issues emerge repeatedly: wages, housing, sanitation and health. It’s time for the tea industry to acknowledge these problems and to work with civil society, trade unions and governments to overcome them....“
https://thirst.international/wp-content/uploads/2020/02/The-long-view-THIRST-Feb-2020.pdf

2019

Elliesen, Moritz (epd) (2019). Schwarztee mit bitterem Beigeschmack: Auf Teeplantagen im indischen Assam werden Hungerlöhne gezahlt und arbeitsrechtliche Standards gebrochen, kritisieren Menschenrechtler. Deutsche Supermärkte und Hersteller wollen konkreten Vorwürfen nachgehen, in: epd, 10.10.2019, unter
https://www.evangelisch.de/inhalte/161185/10-10-2019/teepfluecken-fuer-hungerloehne

Döhne, Karin (2019). Grün wie die Hoffnung, in: Gossner Zeitschrift, 2/2019, S. 36-37, unter
http://www.gossner-mission.de/media/pdf/Gossner_02_2019_low.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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