Publikationen

von Sopheap Chak
Eine neue Verordnung zur Einrichtung des National Internet Gateway (NIG) könnte die digitale Landschaft Kambodschas grundlegend verändern. In einem immer kleiner werdenden digitalen zivilen Raum, erlangt die kambodschanische Regierung mit einem zentralen Knotenpunkt der Netzwerkinfrastruktur eine weitreichende Kontrolle über das Internet im Land und könnte damit Menschenrechte beschneiden.
von Sopheap Chak
The Sub-Decree on the Establishment of the National Internet Gateway has the potential to reshape the digital landscape in Cambodia. In an ever-dwindling digital civic space, the passage of the Sub-Decree could be described as an attempt by the Cambodian government to establish its control and dominance over the internet to curtail fundamental human rights.
von Ayu Purwaningsih und Rizki Nugraha
Beim Abbau von Sand kommt es zu Konflikten, in Indonesien jüngst in Südsulawesi. Dort möchte die Provinzregierung in Makassar einen neuen Hafen bauen und braucht dafür Sand zur Landgewinnung. Das ist aber nur einer von vielen Fällen im indonesischen Archipel.
Die Machthierarchien in Entwicklung und Zusammenarbeit haben ihre Wurzeln in der ,zivilisatorischen‘ Mission der Kolonialzeit, welche bereits seit dem ersten Auftreten von Aktivist:innen und dekolonialen Bewegungen kritisiert wird. Wie können die in Bildern, Überzeugungen und Praktiken nachwirkenden Gewaltstrukturen der Kolonialzeit kritisch reflektiert und im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit transformiert werden? In unserer neuen Broschüre setzen wir, die Stiftung Asienhaus und das philippinenbüro, uns mit diesen Fragen auseinander.
von Robert John
Seit mehreren Jahrzehnten steigt der weltweite Bedarf an Sand stetig an, wodurch die unerschöpfliche erscheinende Ressource in vielen Regionen knapp wird. Der Abbau führt zu Konflikten und hat massive Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, was Beispiele in asiatischen Ländern zeigen.
von Oliver Pye, Fitri Arianti, Rizal Assalam, Michaela Haug and Janina Puder , Stiftung Asienhaus, Sawit Watch, Transnational Palm Oil Labour Solidarity
Different groups problematise different aspects of the palm oil industry. Climate activists see preservation as an end in itself, indigenous communities want to preserve their way of life and workers are dependent on their continued employment. In this position paper we try to reconcile these views and propose a common solution.
von Oliver Pye, Fitri Arianti, Rizal Assalam, Michaela Haug und Janina Puder , Hrsg.: Stiftung Asienhaus, Sawit Watch, Transnational Palm Oil Labour Solidarity
Die Probleme der Palmölindustrie werden von unterschiedlichen Gruppen verschieden erlebt. Umweltaktivist:innen sehen Naturschutz als Selbstzweck, Indigene Gemeinschaften möchten ihren Lebensstil erhalten und Arbeiter:innen sind auf das Fortbestehen ihrer Arbeitsplätze angewiesen. In diesem Positionspapier entwickeln die Autor.innen eine gemeinschaftliche Lösung.
von Navsharan Singh
Die mittlerweile größte und am längsten andauernde gewaltfreie Protestbewegung in der Geschichte Indiens erzielt mit dem Einlenken der Regierung Modis einen historischen Erfolg. Die beinahe ein Jahr andauernden Proteste richten sich gegen die Macht großer Agrarkonzerne und eine neoliberale Politik.
von Samyukta Kisan Morcha (SKM - Vereinigte Bauernfront), Deepanshu Mohan
Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in zwei nordindischen Bundesstaaten gibt die indische Regierung den Forderungen der Bäuer:innenbewegung nach und zieht drei umstrittene Landwirtschaftsgesetze zurück. Die Forderungen der Protestbewegung nach der Rücknahme weiterer Gesetze und einem demokratischeren Regierungsstil bleiben indes bestehen.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Die Ausgabe der südostasien befasst sich aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen mit Spuren des Kolonialismus in Südostasien und Europa. Thematisiert werden Diskurse zur Erinnerung an die koloniale Vergangenheit ebenso wie zu den Beziehungen zwischen ehemaligen Kolonialmächten und Kolonien.
von Marta Kasztelan (Text), Thomas Cristofoletti (Fotos)
In Kambodscha wird intensiv gebaut. Besonders der Großraum Phnom Penh wächst, dort werden Seen zugeschüttet, um Land für massive Bauprojekte zu gewinnen. Dafür braucht es Sand, der landesweit abgebaut wird. Doch der Abbau gehe auf Kosten von Mensch und Umwelt, meinen Kritiker:innen.
von Interview mit Radhika Menon
In Indien lasten gesundheitsgefährdende Aufgaben auf den Schultern der ‚freiwilligen‘ Gemeindearbeiterinnen. Streiks und Forderungen nach einem gut finanzierten öffentlichen Gesundheitswesen werden immer lauter.
von Goldy M George, Sabina Yasmin Rahman
Der Begriff der 'sozialen Distanzierung', den die indische Regierung von Beginn der Pandemie an popularisierteruft bei Dalits, Adivasi und Muslim:innen die Erinnerung und das Stigma wach, die mit Kasteismus und Exklusion, Trauma und Unterdrückung verbunden sind.
von International Dalit Solidarity Network (IDSN)
Sozioökonomische und gesundheitliche Folgen der Covid-Pandemie betreffen in Indien besonders Dalits und andere marginalisierte Gruppen. Die Kluft zwischen ihnen und denjenigen, die höher im Kastensystem stehen, scheint zu wachsen. Soziale Distanzierung verstärkt soziale Ungleichheiten.
von Nivedita Menon
Die Covid-Pandemie wird sowohl von der Politik des Hindu-Reichs als auch vom neoliberalen Kapitalismus genutzt, um ihre Vorherrschaft durch Islamophobie und den Lockdown zu stabilisieren. Die Autorin beleuchtet Aspekte des Corona-Kapitalismus.
von Pamela Philipose
Die indische Regierungspartei nutzt die Covid-19-Krise, um ihre Vorherrschaft zu stärken und die Demokratie zu schwächen. Im Schatten der Pandemiebekämpfung wurden drakonische Gesetze und Maßnahmen erlassen, Minderheiten kriminalisiert und soziale Ungleichheit verschärft. Besonders betroffen sind Frauen.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Die neue Ausgabe der südostasien beschäftigt sich mit hegemonialen Machtstrukturen in und um Südostasien. Welche Länder, Organisationen, Unternehmen oder Gruppen sind die Hauptakteure und ziehen die Fäden? Die zweite Ausgabe in 2021 macht sich auf, einige Fragen zu beantworten.
von Karin Louise Hermes
„Climate Justice Now!“ – „Klimagerechtigkeit, jetzt!“ ist zum globalen Motto der Klimaaktivist*innen geworden. Es geht nicht nur darum aufzuzeigen, dass die Klimakrise zu überwinden uns alle angeht, sondern auch, die kolonialen Wechselwirkungen der Ungerechtigkeit in dieser Krise und deren Bekämpfung mitzudenken.
von Nicola Glass
Der Blickwechsel der Stiftung Asienhaus zieht die Entwicklungen in Myanmar und Thailand der letzten Monaten nach und ordnet die Proteste ein. Die Journalistin Nicola Glass zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der jüngsten und vergangenen Politik beider Länder auf und vergleicht das Entstehen und die Dynamik der Proteste.
von Joanna Klabisch , Christian Straube
Die Zivilgesellschaft in China ist vielfältig und im Umbruch. Während Organisationen im Land in Krisensituationen wie Erdbeben und Epidemien schnell und effektiv agieren, handeln sie aus internationaler Perspektive meist verdeckt und an der Seite des Staates. Dem zugrunde liegt ein anderes Verständnis von zivilgesellschaftlichem Engagement und restriktive rechtliche Rahmenbedingungen, welche seit 2017 auf den zivilgesellschaftlichen Austausch mit dem Ausland ausgeweitet wurden. Ein Betrachtungs- und Vermittlungsversuch zwischen schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Räumen und wachsendem Dialogbedarf mit China.

Termine

15.02.2022 | Online Event

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Monolog oder Dialog? von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2021

Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe "Vielschichtige Unterdrückung: Rassismus und staatliche Gewalt in Südostasien"

Themen der Zivilgesellschaft in Asien

Das TZA-Portal ist ein Online-Nachschlagewerk zu Themen der Zivilgesellschaft in Asien des philippinenbüros und der Stiftung Asienhaus