Speak Up!

Speak Up! ist ein Medienprojekt des Redaktionsnetzwerks Südasien, einer Kooperation zwischen der Stiftung Asienhaus und dem Südasienbüro.
Das Redaktionsnetzwerk Südasien will Stimmen aus Südasien mit Texten sowie Audio- und Video-Podcasts ein Forum bieten und einen Dialog über aktuelle politische Themen organisieren.

Eine Gruppe führender zivilgesellschaftlicher Aktivist:innen in Sri Lanka verurteilt die von der Regierung inszenierten Attacken auf zwei friedliche Protestcamps. Sie fordern wie die Protestierenden - über einen Rücktritt des Präsidenten hinaus - einen Regimewechsel mit sozialer Gerechtigkeit. Mehr
Jedes Jahr erinnern Studierende an pakistanischen Universitäten daran, dass 1984 der damalige Machthaber Zia-ul-Haq studentische Organisationen verboten und damit kritische zivilgesellschaftliche Organisierung nachhaltig zerschlagen hat. Dieses Verbot ist bis heute nicht aufgehoben und schwächt die pakistanische Zivilgesellschaft immer noch. Mehr
Der Journalist und Kolumnist Bharat Bhushan beschreibt, wie das hindu-fundamentalistische Regime in Indien den Medien immer engere ideologische Fesseln anlegt. Die internationale Kritik an der Missachtung von Verfassungsrechten kann die Modi-Regierung aber nur schwer kontrollieren. Mehr
Im Vorfeld der 6. Deutsch-Indischen Regierungskonsulationen haben Organisationen von in Deutschland lebenden indischen Staatsbüger:innen einen offenen Brief an die deutsche Regierung geschrieben, um auf die dramatische Menschenrechtssituation in Indien aufmerksam zu machen. Mehr
Das feministische Kollektiv für wirtschaftliche Gerechtigkeit in Sri Lanka schlägt Alarm wegen der dramatischen Krise im Land. Es analysiert Ursachen und die zentrale Rolle von Frauen als Betroffene und Akteurinnen. In einem politischen Forderungskatalog benennt es Sofortmaßnahmen, um einen freien Fall des Landes in Hunger und Elend zu verhindern. Mehr
Die Pressemitteilung des Kollektivs der von Mikrofinanzierung betroffenen Frauen sowie die Erklärung anlässlich des internationalen Frauentags beschreiben die prekäre Lage der Kreditnehmerinnen in Sri Lanka. Mehr
Die Politologin Mantasha Ansari beschreibt auf bemerkenswerte Weise die Relevanz, welche Kamla Bhasins Sichtweisen auch heute noch für die Chancengleichheit im politischen Spektrum haben. Mehr
Swati Kamble versteht sich als Dalit-Aktivistin und intersektionale Feministin. In diesem Interview mit Christa Wichterich über Dalit Feminismus lehnt sie ein Konzept von Feminismus für Dalits ab, welches durch Feministinnen der oberen Kasten geprägt ist. Mehr
Die größten Proteste, die Indien seit Jahrzehnten erlebt hat, konnten erfolgreich die Rücknahme von drei umstrittenen Landwirtschaftsgesetzen erwirken. Der Aktivist und Autor Sunil Kumar spricht im Interview über das Potential der bäuerlichen Protestbewegung. Mehr
Srilatha Batliwala berichtet im Gespräch mit Christa Wichterich über ihr Verständnis von Feminismus, das Besondere an südasiatischen Feminismen, warum sie den Begriff Gender selten benutzt, und davon, dass jungen Feminist:innen jenseits von Empowerment eine Veränderung gesellschaftlicher Strukturen zum Ziel haben. Mehr
Kalpana Sharma ist eine der bekanntesten unabhängigen Journalistinnen in Indien. Gewalt gegen Frauen in den unterschiedlichsten Formen war ein Schwerpunkt ihrer Berichterstattung in den Medien und das Thema ihres Buches „The Silence and the Storm“. Mehr
Die mittlerweile größte und am längsten andauernde gewaltfreie Protestbewegung in der Geschichte Indiens erzielt mit dem Einlenken der Regierung Modis einen historischen Erfolg. Die andauernden Proteste richten sich gegen die Macht großer Agrarkonzerne und eine neoliberale Politik. Mehr
Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in zwei nordindischen Bundesstaaten gibt die indische Regierung den Forderungen der Bäuer:innenbewegung nach und zieht drei umstrittene Landwirtschaftsgesetze zurück. Mehr
In Indien lasten gesundheitsgefährdende Aufgaben auf den Schultern der ‚freiwilligen‘ Gemeindearbeiterinnen. Streiks und Forderungen nach einem gut finanzierten öffentlichen Gesundheitswesen werden immer lauter. Mehr
Der Begriff der 'sozialen Distanzierung', den die indische Regierung von Beginn der Pandemie an popularisierteruft bei Dalits, Adivasi und Muslim:innen die Erinnerung und das Stigma wach, die mit Kasteismus und Exklusion, Trauma und Unterdrückung verbunden sind. Mehr
Sozioökonomische und gesundheitliche Folgen der Covid-Pandemie betreffen in Indien besonders Dalits und andere marginalisierte Gruppen. Die Kluft zwischen ihnen und denjenigen, die höher im Kastensystem stehen, scheint zu wachsen. Soziale Distanzierung verstärkt soziale Ungleichheiten. Mehr
Die Covid-Pandemie wird sowohl von der Politik des Hindu-Reichs als auch vom neoliberalen Kapitalismus genutzt, um ihre Vorherrschaft durch Islamophobie und den Lockdown zu stabilisieren. Die Nivedita Menon beleuchtet Aspekte des Corona-Kapitalismus. Mehr
Die indische Regierungspartei nutzt die Covid-19-Krise, um ihre Vorherrschaft zu stärken und die Demokratie zu schwächen. Im Schatten der Pandemiebekämpfung wurden drakonische Gesetze und Maßnahmen erlassen, Minderheiten kriminalisiert und soziale Ungleichheit verschärft. Besonders betroffen sind Frauen. Mehr

Termine

17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Monolog oder Dialog? von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2021

Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe " It's the collective, stupid! - Zeitgenössische Kunst in Südostasien"