Aktuelles & Presseschau

30 Jahre nach dem Massaker Auf dem Friedhof Santa Cruz hält die Suche nach den Verschwundenen hält an. Von vielen Teilnehmer:innen der Demonstration fehlt jede Spur. Das indonesische Militär vertuschte seine grausamen Taten und verscharrte viele der Leichen. Die Wahrheitskommission empfahl in ihrem Bericht Maßnahmen zur Ermittlung des Verbleibs und des Schicksals der Verschwundenen. Diesen Empfehlungen wird bis zum heutigen Tag noch nicht entsprochen. Mehr
Die Regierung von Timor-Leste und die Koreanische Agentur für Internationale Zusammenarbeit (KOICA) haben eine Vereinbarung über einen Zuschuss in Höhe von 5 Mio. USD zum Aufbau eines digitales Archivierungssystem im Centro Nacional Chega! unterzeichnet. Das Zentrum dokumentiert alle Menschenrechtsverletzungen während des politischen Konfliktes und des Unabhängigkeitskampfes von 1974 bis 1999. Mehr
Vor 30 Jahren schoss das Militär Indonesiens in eine Kundgebung für die Unabhängigkeit. 271 Menschen verloren ihr Leben. Dem Journalist Max Stahl gelang es das brutale Vorgehen zu filmen und damit die internationale Aufmerksamkeit für Osttimor für immer zu verändern. Mehr
Wie und in welchen Ausdrucksformen dient zeitgenössische Kunst in Südostasien als Mittel, um gesellschaftliche Probleme zu reflektieren? Welche Bedeutung haben Künstler*innenkollektive? Wir suchen Autor:innen und Interviewpartner:innen. Habt ihr Vorschläge oder Ideen? Wir freuen uns auf eure Beiträge! Mehr
Im Schwerpunktheft Separatismus von WELT-SICHTEN hat Monika Schlicher Osttimors Ringen um Selbstbestimmung von der portugiesischen Kolonialzeit über die indonesische Besatzungszeit bis zur Staatswerdung nachgezeichnet. Heute sieht es eine junge Generation als ihre Aufgabe, das Land, für das ihre Eltern gekämpft haben, zum gemeinsamen Wohl weiter zu entwickeln. Mehr
Die Corona-Pandemie hat auch Timor-Leste schwer getroffen: Das ohnehin schwache Wirtschafts- und Gesundheitssystem ist überfordert. Die bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme haben sich verstärkt, die Armut wächst. Stipendiat:innen berichten im Newsletter, wie sich die Pandemie auf ihr Leben und das ihrer Familien auswirkt. Mehr
Verheerende Regenfälle und Sturmfluten brachten Ostern 2021 über 170 Menschen den Tod und führten zu enormen Schäden in Ostindonesien und Timor-Leste. In dem kleinen Inselstaat Timor-Leste, wo bereits 46 Todesfälle verzeichnet wurden und tausende Menschen ihr Zuhause verloren, offenbart die Naturkatastrophe infrastrukturelle Mängel und politisches Versagen. Mehr
Gibt es in südostasiatischen Ländern mit kolonialer Vergangenheit eine gemeinsame Erinnerungskultur? Lassen sich Verbindungen zwischen kolonialen Machtstrukturen, aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und dem Blick in die postkoloniale Zukunft herstellen? Die dritte Ausgabe 2021 unseres Online-Magazins südostasien wird sich diesen und weiteren Fragen widmen. Mehr
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März stellen die Internationalen Advocacy Netzwerke (IAN) ein Papier vor. Im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks unter Schirmherrschaft von Gabriela Heinrich (SPD) haben die IAN-Mitgliedsorganisationen am 3. März die Handlungsempfehlungen des Papiers diskutiert. Mehr
Die erste südostasien-Ausgabe in 2021 beleuchtet die vielschichtigen Erfahrungen von Menschen in Südostasien mit der Corona-Pandemie. Was sind die Auswirkungen der Pandemie auf Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Umwelt? Unsere Autor*innen geben Einblicke und decken die tiefer gehende Strukturen der Ungerechtigkeiten auf, die durch die Pandemie erneut hervorgetreten sind. Mehr

Termine

14.12.2021 | Online-Event

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Corona in Asien von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2020

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Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe "Kolonialismus in Südostasien - Das Aushandeln von Erinnerung"

Themen der Zivilgesellschaft in Asien

Das TZA-Portal ist ein Online-Nachschlagewerk zu Themen der Zivilgesellschaft in Asien des philippinenbüros und der Stiftung Asienhaus