Aktuelles & Presseschau

Das Massaker auf dem Santa-Cruz Friedhof in Dili am 12. November 1991 war ein Wendepunkt: Es veränderte entschieden die internationale Aufmerksamkeit für das Streben Osttimors nach Unabhängigkeit. Die Bilder vom Massaker, gefilmt von Max Stahl, gingen um die Welt. Mehr
Geschlechtsspezifische Gewalt, Korruption, Straflosigkeit und fehlende Gerechtigkeit im Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit sind die zentralen Menschenrechtsprobleme in Timor-Leste. Eine aktive Zivilgesellschaft wirkt dagegen an. Mehr
Wie vollzieht sich der digitale Wandel in Südostasien, welche Folgen, Chancen und Gefahren ergeben sich aus der digitalen Transformation? Wir suchen Autor:innen und Interviewpartner:innen. Habt ihr Vorschläge oder Ideen? Wir freuen uns auf eure Beiträge! Mehr
Zwischen­ Förderung­ und ­Schutz­ von ­Menschenrechten ­besteht ­weltweit ­weiterhin ­eine ­große ­Diskrepanz.­ Freiräume der Zivilgesellschaft werden eingeschränkt. Die Corona-Pandemie hat die Situation von vulnerablen Gruppen verschärft. Im Bündnis Internationale Advocacy Netzwerke (IAN) engagieren wir uns seit vielen Jahren für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Afrika, Asien und Lateinamerika. Am 17. Februar 2022 haben wir unser aktuelles Dossier mit Länderberichten in einem Parlamentarischen Frühstück mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages diskutiert. Mehr
Am 01. Februar 2022 wurde der Bericht für den Universal Periodic Review von Timor-Leste offiziell angenommen. Im Prüfverfahren erhielt Timor-Leste 194 Empfehlungen, zu denen es bis Sommer 2022 Stellung beziehen muss. Mehr
Zum dritten Mal wird im Januar 2022 die Lage der Menschenrechte in Timor-Leste im Rahmen der UPR durch den UN-Menschenrechtsrat bewertet. Die Zivilgesellschaft in Timor-Leste zeigt großes Engagement bei der Verbesserung der Menschenrechtslage und hat zahlreiche Einreichungen vorgenommen. Mehr
Viermal im Jahr präsentieren wir in unserem Online-Magazin südostasien vielfältige Stimmen und Perspektiven aus und über Südostasien. Der Zugang zur südostasien ist kostenlos, aber er ist nicht kostenfrei. Wir brauchen Ihre/Eure Unterstützung. Jede Spende hilft! Mehr
30 Jahre nach dem Massaker Auf dem Friedhof Santa Cruz hält die Suche nach den Verschwundenen hält an. Von vielen Teilnehmer:innen der Demonstration fehlt jede Spur. Das indonesische Militär vertuschte seine grausamen Taten und verscharrte viele der Leichen. Die Wahrheitskommission empfahl in ihrem Bericht Maßnahmen zur Ermittlung des Verbleibs und des Schicksals der Verschwundenen. Diesen Empfehlungen wird bis zum heutigen Tag noch nicht entsprochen. Mehr
Die Regierung von Timor-Leste und die Koreanische Agentur für Internationale Zusammenarbeit (KOICA) haben eine Vereinbarung über einen Zuschuss in Höhe von 5 Mio. USD zum Aufbau eines digitales Archivierungssystem im Centro Nacional Chega! unterzeichnet. Das Zentrum dokumentiert alle Menschenrechtsverletzungen während des politischen Konfliktes und des Unabhängigkeitskampfes von 1974 bis 1999. Mehr
Vor 30 Jahren schoss das Militär Indonesiens in eine Kundgebung für die Unabhängigkeit. 271 Menschen verloren ihr Leben. Dem Journalist Max Stahl gelang es das brutale Vorgehen zu filmen und damit die internationale Aufmerksamkeit für Osttimor für immer zu verändern. Am 28. Oktober 2021 ist er gestorben. Mehr

Termine

17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Monolog oder Dialog? von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2021

Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe " It's the collective, stupid! - Zeitgenössische Kunst in Südostasien"