20.04.2020

An den Frontlinien der Pandemie, Krankenpfleger*innen aus den Philippinen im weltweiten Einsatz

Arbeitsmigration ist ein zentraler Bestandteil der philippinischen Wirtschaft und tief mit gesellschaftlichen Strukturen verwoben. 10 Prozent der Bevölkerung arbeiten in Übersee, viele davon im Gesundheitssektor. Westliche Staaten sind seit Jahrzehnten auf Krankenpflegepersonal aus dem Globalen Süden angewiesen. Insgesamt fehlen der Welt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sechs Millionen Krankenpfleger*innen. Aurora Almendral richtet ihren Blick auf philippinische Krankenpfleger*innen, die in den USA, Großbritannien und Spanien COVID-19 Patient*innen behandeln und selbst der Infektionsgefahr ausgesetzt sind. Im April hat die philippinische Regierung Krankenpflegekräfte an der Ausreise gehindert. Laut der Regierung fehlen den Philippinen 300.000 Krankenpflegkräfte.

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven