Blickwechsel: Die Rolle der philippinischen Diaspora bei den Wahlen

Am 9. Mai 2022 finden die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in den Philippinen statt und auch in der Diaspora ist der Wahlkampf in vollem Gange. Nach sechs Jahren Präsidentschaft Rodrigo Dutertes und mit dem kommenden Ende seiner Amtszeit stellt sich die Frage, was die Menschen von den Wahlen 2022 erwarten.

Overseas Absentee Voters (OAV) werden die Filipin@s genannt, die im Ausland leben und Wahlberechtigt in den Philippinen sind. Mittlerweile werden sie in philippinischen Medien als „game-changers“ bezeichnet. Ihre Stimmen, die zuletzt immerhin drei Prozent der gesamten Wähler:innenschaft ausmachten, können Ergebnissen eine wichtige Wendung geben. Bereits bei der Präsidentschaftswahl 2016 zeigte sich, dass gerade die Stimmen der Auslands-Filipin@s entscheidend sein können. Im Rennen um das Vizepräsident:innenamt gewann Leni Robredo mit einem 0,6 Prozent Vorsprung vor Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. (Sohn des Diktators Ferdinand Marcos) das Rennen. Heute 2022, sechs Jahre später, treten Robredo und Marcos erneut gegeneinander an, dieses Mal um die Präsidentschaft der Philippinen.

Overseas Filipinos sind wichtige im philippinischen Präsidentschaftswahlkampf, nicht nur als OVA Wähler:innen. Denn auch das politische Engagement von Filipin@s, die nicht wahlberechtigt sind, kann Entscheidungen beeinflussen.

Marina Wetzlmaier zeigt im Blickwechsel "Stimmen aus der Ferne – Die Rolle der philippinischen Diaspora bei den Wahlen" die verschiedenen politischen Strömungen der philippinischen Diaspora, besonders im deutschsprachigen Raum, auf. Dazu hat sie Umfrage in der philippinischen Diaspora durchgeführt.

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Sprache: deutsch

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