Laos: Neun Jahre später fordert die Zivilgesellschaft weltweit immer noch Antworten auf Sombaths gewaltsames Verschwinden

Am 15. Dezember 2021 jährt sich das gewaltsame Verschwinden des laotischen Menschenrechtsverteidigers Sombath Somphone zum 9. Mal. Gemeinsam mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern wir die Regierung von Laos erneut auf, seinen Verbleib zu ermitteln und ihm und seiner Familie Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

In einer gemeinsame Erklärung mit internationalen Nichtregierungsorganisationen verurteilen wir die anhaltende Weigerung der laotischen Regierung, das Verschwinden Sombaths aufzuklären und aktuelle Informationen zu seinem Fall zu liefern.

Wir unterstützen Sombaths Familie bei ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Solange Sombaths Schicksal und sein Verbleib nicht geklärt sind, werden wir der laotischen Regierung weiterhin die Frage stellen: "Wo ist Sombath?"

Wir sind auch solidarisch mit allen anderen Opfern des gewaltsamen Verschwindenlassens in Laos und fordern erneut, dass alle Fälle in Übereinstimmung mit internationalen Standards effektiv untersucht werden, die Täter solcher schweren Verbrechen identifiziert und in fairen Prozessen zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

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Schlagworte: Zivilgesellschaft, Verschwindenlassen, Menschenrechte, Laos

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17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

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