10.09.2020

Presseschau und Reaktionen auf OECD-Beschwerde gegen HeidelbergCement

Medien wie Spiegel Online und Frankfurter Rundschau berichteten über die Einreichung der Beschwerde an die Nationale Kontaktstelle für die OECD-Leitsätze und die Hintergründe über das Zementvorhaben im Kendeng-Gebirge in Zentraljava. Im politischen Berlin äußerte sich Frithjof Schmidt, MdB von Bündnis90/Die Grünen, zur Beschwerde.

Protestaktion der lokalen Bevölkerung am Kendeng-Gebirge (Foto: Inclusive Development International)

Medien greifen Beschwerde der Gemeinden aus Kendeng auf

Der Spiegel Online berichtete über das Projekt des DAX-Konzerns in Indonesien und die Beschwerde, auch die Frankfurter Rundschau griff das Thema um das Zementvorhaben am Kendeng-Gebirge in Zentraljava, Indonesien auf. 

Auch die Rhein-Neckar-Zeitung griff die neuen Entwicklungen auf, die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete in ihrer gedrucketen Ausgabe.

Auch Politik meldet sich zu Wort

Kuratoriumsmitglied Dr. Frithjof Schmidt, Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, kommentierte die eingereichte Beschwerde und forderte die Bundesregierung auf, ihre Verpflichtungen für Menschenrechte in der Wirtschaft im Falle der HeidelbergCement ernst zu nehmen. (auch hier als Pressemitteilung bei den Grünen)

Beschwerde bei Nationaler Kontaktstelle der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Am Mittwoch, den 9. September reichten indonesischer Gemeinden bei der Bundesregierung eine offizielle Beschwerde gegen HeidelbergCement ein, da sie durch ein Projekt am Kendeng-Karstgebirge in Zentraljava gegen OECD-Leitsätze verstießen. Die Beschwerde der Bürger*innenbewegung wird unterstützt von Inclusive Development International, der Heinrich-Böll-Stiftung und FIAN Deutschland. Die Forderungen werden weiter mitgetragen von MISEREOR, Watch Indonesia!, Stiftung Asienhaus und Rettet den Regenwald.  

Schlagworte: Zement, Kendeng, Indonesien

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