Sand: Konflikte um einen der wichtigsten Baustoffe

Seit mehreren Jahrzehnten steigt der weltweite Bedarf an Sand stetig an, wodurch die unerschöpfliche erscheinende Ressource in vielen Regionen knapp wird. Der Abbau führt zu Konflikten und hat massive Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, was Beispiele in asiatischen Ländern zeigen.

 

Der weltweite Bedarf an Sand steigt stetig an, doch der Baustoff wird knapp (Foto: Robert John).

Demografischer Wandel, Landflucht und wirtschaftliches Wachstum treiben Urbanisierung und Bautätigkeiten an. Überall, wo Städte horizontal in das Umland oder vertikal in die Höhe wachsen, ist Sand begehrt, auch in Asien. Heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten und ihr Anteil nimmt weiter zu.

Sand ist nach Wasser die zweithäufigste geförderte und gehandelte Ressource weltweit. Während 1998 noch ca. 20 Milliarden Tonnen abgebaut wurden, schätzte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die globale Produktion 2019 bereits auf 40 bis 50 Milliarden Tonnen jährlich. 

Der einführenden Artikel zu Sand gibt einen Überblick über seine Nutzung, Abbau und den Handel und zeigt die Folgen des Abbaus für Mensch und Umwelt auf. Dabei wird insbesondere ein Blick auf asiatische Länder geworfen, wo die Nachfrage nach Sand besonders hoch ist.

Download:

Schlagworte: Asien, Umweltzerstörung, Industrie, Umwelt, Menschenrechtsverletzung, Handel, Kambodscha, Sand

Termine

17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

Jetzt bestellen & lesen!

Broschüre: Monolog oder Dialog? von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2021

Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe " It's the collective, stupid! - Zeitgenössische Kunst in Südostasien"