14.03.2019

Smartphones – Where do we (want to) go?

Am 26.02.19 begrüßte die Stiftung Asienhaus 25 Schüler*innen aus Orebro (Schweden), Salo (Finnland), Lodz (Polen) und Gelsenkirchen. Sie und ihre Lehrer sind Teil eines Erasmus+ Projektes, in dem die Schüler*innen die komplexe Produktionskette eines Smartphones erarbeiten und sich mit fairen Arbeitsverhältnissen auseinandersetzen.

Das China Programm der Stiftung setzt sich bereits seit vielen Jahren mit der Arbeiter*innenrechtsperspektive von IT Produktion in China auseinander. In den zwei Workshops gab Joanna Klabisch (China Programm) den Schüler*innen eine kurze Einführung zur politischen Lage des Landes wie auch zu den Handlungsspielräumen zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure. Mit Hilfe der Handykiste konnten die Schüler*innen nachempfinden unter welchem Druck die Arbeiter*innen während ihrer langen Schichten in den Produktionsstätten Chinas stehen (weitere Informationen hier: Broschüre zu Zwangspraktika in IT Unternehmen). In der darauffolgenden Gruppenarbeit verkörperten die Studierenden die verschiedenen Stakeholder und ihre Verantwortlichkeiten auf dem Weg zu einer fairen globalen Smart Phone Produktion.

Wir freuen uns darüber, dass wir dieses wichtige internationale Projekt unterstützen durften und wünschen den Schüler*innen und ihren Betreuer*innen alles Gute für die Zukunft.

Mehr zu dem Projekt finden sie hier: AG Erasmu+ Smartphones

In unserer Broschüre zu Abeiter*innenrechten in China erfahren sie mehr über das Thema: Arbeitswelten