19.12.2018

Stiftung Asienhaus: Jahresrückblick der Geschäftsführung

Zum Jahresende blickt Monika Schlicher, Geschäftsführerin der Stiftung Asienhaus, resümierend auf das Jahr 2018 zurück und berichtet über die zahlreichen Aktivitäten und Projekte der Stiftung.

Monika Schlicher ist seit 2014 Geschäftsführerin der Stiftung Asienhaus.

Liebe Unterstützer*innen, liebe Freund*innen,

kurz vor dem Jahreswechsel blicke ich auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück, in dem unsere Stiftung, unser Team, Gremien und Arbeitsgruppen sowie unsere Ehrenamtlichen viel geleistet und erreicht haben. Herzlichen Dank dafür!

Im Frühjahr organisierten wir einen gut besuchten Asientag; mit regen, auch kontroversen, Workshops und Debatten. Die weiteren, zahlreichen Tages- und Abendveranstaltungen, u.a. zu China, Indonesien, Timor-Leste, und Thailand, zeigten ebenfalls: Es gibt in Deutschland ein großes Interesse an unseren Themen, und es gibt Menschen, die mitdiskutieren und sich engagieren möchten.

Zugleich haben wir mit unserem internationalen Netzwerk viel bewegt. Im Herbst haben wir beim 12. Asia-Europe People‘s Forum in Belgien mit Kooperationspartnern Workshops mitgestaltet und Möglichkeiten des länderübergreifenden Austauschs von Aktivist*innen geschaffen.

Daneben publizierten wir weiterhin regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen in Asien und geleiteten unsere gemeinsame Zeitschrift südostasien in ihre digitale Form.

Und was mir besonders wichtig ist: Wir brachten unsere politischen Analysen in die nach außen nicht immer sichtbare Adovcacy-Arbeit in Veranstaltungen und Gesprächen mit politischen Entscheidungsträger*innen mit ein. Dabei lassen wir den regelmäßigen Austausch und die Erfahrungen unserer Partnerorganisationen im Globalen Süden einfließen und geben ihnen eine Stimme.

Während wir einerseits eine erfolgreiche Bildungs- und Informationsarbeit geleistet haben, sehen wir uns auf der anderen Seite wachsenden Herausforderungen für zivilgesellschaftliche Akteure in asiatischen Ländern gegenüber: Einschränkungen von Handlungsspielräumen, Verfolgung und Verhaftungen von Aktivist*innen, Beschränkungen der Meinungs- und Medienfreiheit sowie Verbote von Medien und Restriktionen bei Aktivitäten von NGOs.

Daher werden wir auch im nächsten Jahr unermüdlich weiterarbeiten, uns einbringen, Brücken zwischen Akteuren bauen, aber ebenso Missstände aufzeigen und über unbequeme Themen informieren.

Um die vielen Aktivitäten des Asienhauses umsetzen zu können, sind wir auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit mit Ihrer Spende.

Ich wünsche Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch.

Herzlichst Ihre

Monika Schlicher
Geschäftsführerin Stiftung Asienhaus

P.S. Und nicht nur Politik und Gesellschaft sind in ständigem Wandel: Unsere langjährige Partnerorganisation, die „Deutsche Osttimor-Gesellschaft (DOTG)“ und ein Gründungsmitglied des Asienhauses, die „Südostasien Informationsstelle“, lösen sich leider nach jahrzehntelanger Arbeit auf. Das ist natürlich schade, aber die Auflösung der Vereine bedeutet nicht das Ende des Wirkens ihrer Mitglieder. Unter dem Dach des Asienhauses werden wir die Projekte der beiden Vereine weiterführen sowie engagierte Vertreter*innen bei uns einbinden.

Schlagworte: Asienhaus