17.09.2014

Myanmar: Die ausgebremste Lady

In Myanmar bestimmt das Militär weiterhin Tempo und Ausmaß der Reformen. Der Rohstoffreichtum führt zu Landkonflikten und Vertreibungen. Ein Beitrag von Sven Hansen im IGP-Journal.

Im Sinne der „gelenkten Demokratie“ kann Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi 2015 nicht Präsidentin werden. Vorbehalte gibt es aber auch seitens der ethnischen Minderheiten. Für die herrschenden Militärs und Ex-Militärs gibt es eigentlich keinen Grund, die Kontrolle aus der Hand zu geben. Die Landkonflikte und Vertreibungen dürften weitergehen.

Sven Hansen: Die ausgebremste Lady, in: Internationale Politik und Gesellschaft, 15.09.2014

Schlagworte: Militär, Konfliktbearbeitung, Energie & Rohstoffe, Demokratie