16.01.2015

Podiumsdiskussion: Myanmar im Fokus - Hoffnung auf Demokratisierung und Frieden

Nach fast 50 Jahren Militärherrschaft weht seit vier Jahren ein frischer Wind in Myanmar. Mit der Amtsübernahme von Präsident Thein Sein im Jahr 2011 erfolgten neben der wirtschaftlichen Öffnung des Landes für westliche Unternehmen entscheidende Reformschritte.

©The Irrawaddy

Politische Gefangene wurden frei gelassen, der Dialog mit der Opposition gesucht, die Medienzensur gelockert und erste Schritte für einen Friedensprozess eingeleitet. Von herausragender Bedeutung war die Aufhebung des Hausarrests für die Symbolfigur der Opposition und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Jedoch kommt es aktuell immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen und religiösen Unruhen. Reformen bleiben größtenteils auf Großstädte beschränkt und die unzureichende Infrastruktur beeinträchtigt landesweite Entwicklungsfortschritte. Kurz vor den Wahlen, die für Ende 2015 angekündigt sind, bietet der demokratische Reformprozess zahlreiche Chancen, steht aber auch vor zahlreichen Hindernissen.

Wir laden Sie und euch herzlich zur Diskussionsveranstaltung am 5. März um 19 Uhr in der Bibliothek des Rautenstrauch-Joest Museums in Köln ein.

Podiumsgäste sind: 

Jasmin Lorch (GIGA German Institute of Global and Area Studies),

Wolfgang Heinze (Referent für Myanmar, Friedrich-Naumann-Stiftung)

Wolfram Schaffar (Institut für Entwicklung, Universität Wien)

Moderation: Sven Hansen (Asien-Redakteur der taz)

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