25.03.2020

Zuspitzung des Konflikts in Rakhine

Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch haben sich die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Arakan Army im Rakhine-Staat im Westen des Landes intensiviert. Mehrere Zivilist*innen sind zu Tode gekommen, Dutzende wurden verletzt.

Menschenrechtsorganisationen gehen allerdings von einer viel höheren Dunkelziffer aus. Seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts zu Anfang 2019 sind über 100.000 Menschen vertrieben worden. Myanmars Regierung reagierte wiederholt mit einer Internetsperre in der Region. Zivilist*innen sind von Informationen sowie von Hilfslieferungen abgeschnitten. Die Regierung erklärte die Arakan Army inzwischen zu einer terroristischen Vereinigung.

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