05.11.2020

Beitrag des China-Programms zur Broschüre "Corona in Asien"

Für die Broschüre "Corona in Asien" des philippinenbüro e.V. und der Stiftung Asienhaus hat das China-Programm den Beitrag "Chinas digitale Pandemie: Zivilgesellschaft zwischen Staat und Virus" verfasst. Darin wird die Rolle der Zivilgesellschaft in der Stadt Wuhan zwischen staatlicher Kontrolle und Versorgung während des Lockdowns im analogen wie digitalen Raum beleuchtet.

Corona-Kontrolle in der Guanggu Shopping City, Wuhan

Der Ausbruch des Coronavirus in Wuhan hat nicht nur gezeigt, wie ein autoritärer Staat mit einer Pandemie umgeht. Er hat auch gezeigt wie lebendig die Zivil-gesellschaft in China ist. Wo der Staat nicht zeitnah und adäquat reagieren konnte, organisierte die Zivilgesell-schaft das Leben im Lockdown. Digitale Mittel waren dabei zentral. Der digitale Raum spielte eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung mit einem Leben im Lockdown und der (Fehl-)Funktion des Staates für alle Beteiligten: Bürger*innen diente er zur Kommunikation, dem Staat zur Kontrolle und den sozialen Organisationen um zu helfen wo nötig.

Schlagworte: Coronavirus, Zivilgesellschaft, Digitalisierung, China

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Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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