Publikationen

Blickwechsel: Zivilgesellschaft und China; Köln, 2021

Joanna Klabisch , Christian Straube

Die Zivilgesellschaft in China ist vielfältig und im Umbruch. Während Organisationen im Land in Krisensituationen wie Erdbeben und Epidemien schnell und effektiv agieren, handeln sie aus internationaler Perspektive meist verdeckt und an der Seite des Staates. Dem zugrunde liegt ein anderes Verständnis von zivilgesellschaftlichem Engagement und restriktive rechtliche Rahmenbedingungen, welche seit 2017 auf den zivilgesellschaftlichen Austausch mit dem Ausland ausgeweitet wurden. Ein Betrachtungs- und Vermittlungsversuch zwischen schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Räumen und wachsendem Dialogbedarf mit China.

In diesem Blickwechsel schauen Joanna Klabisch und Christian Straube vom China-Programm der Stiftung Asienhaus auf die Situation der Zivilgesellschaft und das Verständnis zivilgesellschaftlichen Engagements in China. Sie widmen sich den rechtlichen Rahmenbedingungen für Organisationen in China und dem Austausch mit ihnen seitens internationaler Organisationen. Abschließend zeigen sie Dialogperspektiven auf, um trotz weniger Raum dem gesteigerten Bedarf für einen internationalen Dialog mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aus China nachzukommen.

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Sprache: deutsch
Schlagworte: COVID-19, Autoritarismus, Zivilgesellschaft, China

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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