26.05.2020

Ländliches Leben in Timor-Leste: Junge Menschen zwischen Armut und Langeweile

Die Landwirtschaft ist einer der wichtigsten Sektoren in Timor-Leste. Trotzdem investiert die Regierung zu wenig in ländliche Regionen. Akito Ximenes beschreibt in seinem Beitrag, wie er das harte Leben in den ländlichen Dörfern erlebt hat und wie junge Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben diese Regionen verlassen.

In Timor-Leste sind etwa 70% der Menschen abhängig von der Landwirtschaft. Allerdings investiert die Regierung nur 2% des Jahresbudget in diesen Sektor. Das Leben dieser Menschen gestaltet sich dementsprechend als sehr hart. Armut und geringe Bildung prägen das Leben vieler Menschen in den Dörfern.

Davon weiß auch Akito Ximenes zu berichten. Die ländlichen Regionen bieteten wenig, was dazu führe, dass viele junge Menschen die Dörfer verließen. Aber auch in den großen Städten fänden viele von ihnen  trotz guter Qualifikationen keine Arbeit und wanderten daher nach Südkorea oder England aus.

Der Autor fordert, dass die Regierung mehr in die ländlichen Regionen Timor-Lestes investiert. Die Lebensqualität würde sich dadurch erheblich verbessern. Für junge Menschen muss das Leben in den Dörfern wiedr attraktiv werden. Passiert dies nicht, werden ländliche Regionen weiterhin durch Armut und Landflucht junger Menschen geprägt sein.