28.01.2014

Call for Papers südostasien 3/2014: Politisierung und Instrumentalisierung von Religion

Für die südostasien–Ausgabe 3/2014 ist das Thema ‚Religion‘ vorgesehen und zwar explizit unter der besonderen Perspektive ihrer Politisierung und Instrumentalisierung.

Im südostasiatischen Raum sind insbesondere Indonesien, Myanmar, Thailand und die Philippinen diejenigen Länder, die mit Abstand am stärksten von Gewaltkonflikten betroffen sind, wohingegen z. B. Malaysia und Singapur für eine relativ friedliche Austragung von politischen Konflikten stehen.

Es ist jedoch fraglich, in-wieweit in den erstgenannten vier Ländern die oft benannten religiösen Faktoren tatsächlich primäre Ursache der Konflikte sind oder ob diese nicht eher häufig historizitär/ ethnisch/ ökono-misch/ machtpolitisch begründet sind. Eindeutig ist zu beobachten, dass sich zunehmend ursprünglich historizitäre Konflikte bspw. unter dem Einfluss des politischen Islamismus zu kulturell-religiösen Konflikten verwandeln.

Weitere Informationen finden Sie im Call for Papers, den Sie unten herunterladen können.

 

Für die Ausgabe 3/2014 ruft die Redaktion zur Einrreichung von Artikeln auf.

Kontakt: gfindeisen(at)yahoo.com

Der Redaktionsschluss wurde auf den 30. April 2014 verlängert.

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