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Speak Up!: Regierung belastet Frauen zugunsten von Mikrofinanzunternehmen, 2022

Redaktionsnetzwerk Südasien

Die Pressemitteilung des Kollektivs der von Mikrofinanzierung betroffenen Frauen sowie die Erklärung anlässlich des internationalen Frauentags beschreiben die prekäre Lage der Kreditnehmerinnen in Sri Lanka.

In allen Ländern Südasiens sind Frauen wegen ihrer hohen Rückzahlungsmoral die Hauptzielgruppe für die Vergabe von Mikrokrediten. Wegen hoher Zinsforderungen geraten sie jedoch schnell in eine Verschuldungsspirale. Das ist international ein Thema, seit 2010 in Indien der Mikrokreditsektor wegen geringer Rückzahlungsquoten zusammenbrach und mehrere Frauen sich aus Verzweiflung selbst töteten. In Sri Lanka hat sich ein Kollektiv von betroffenen Frauen gebildet, das nicht nur Analysen der Mikrofinanzierung vorlegt, sondern sich weigert, Kredite zurückzuzahlen und neue hochverzinsliche Kleinkredite bei Mikrofinanzunternehmen aufzunehmen. Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung von Anfang Dezember 2021 und eine Erklärung anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März 2022.

 

Speak Up! ist ein Medienprojekt des Redaktionsnetzwerks Südasien, einer Kooperation zwischen der Stiftung Asienhaus und dem Südasienbüro. 

Das Redaktionsnetzwerk Südasien will Stimmen aus Südasien mit Texten sowie Audio- und Video-Podcasts ein Forum bieten und einen Dialog über aktuelle politische Themen organisieren.

Download:

Sprache: deutsch
Schlagworte: Mikrokredite
Stichworte: Sri Lanka, Mikrokredite, Mikrofinanzinstitut,

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17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

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