"Seid unbesorgt, dieser Krieg ist nicht gefährlich"

»Wir haben alles im Griff.«, so beruhigte Duterte die Bürger*innen im Süden der Philippinen, als er am am späten Abend des 23. Mai 2017 das Kriegsrecht über die ganze Insel Mindanao verhängte. 60 Tage lang soll so der Terrorismus bekämpft werden. Ausschlaggebend war ein Militärangriff auf islamistische Terroristen, der gewaltsame Auseinandersetzungen mit der islamistischen Maute-Gruppe in der Stadt Marawi, im Nordwesten Mindanaos, zur Folge hatte.


Zwischen den Trümmern im Zentrum von Marawi.
Foto: Fuentes Lopoz (fb)

Das hier erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlichte, wiewohl gekürzte Interview von Epifanio San Juan jr., einem der herausragenden zeitgenössischen philippinisch-amerikanischen Intellektuellen, mit dem Autor Andy Piascik erschien zuerst am 14. Dezember 2016 in dem US-amerikanischen Online-Magazin ZNet.

Das Phänomen Duterte ist mehr als eine Person, es ist eine populistische
Haltung geworden, die jetzt schon tiefe Graben in der philippinischen Gesellschaft
hinterlässt. Valenzuela (2016) fragt zurecht:"Wieso dieser herzlose
und massive Kollateralschaden für unsere eigenen Leute? Warum brauchen
wir Opferlämmer? Ist das Leben zu billig geworden für Filipin@s heute?
Wieso müssen wir die Rechtsstaatlichkeit umgehen?"

The current Philippine government shows political will to end fights with the Philippine leftist movement (CPP-NPA-NDFP) and to pursue lasting peace for the first time in decades. An interview with peace advocat Joeven Reyes, executive director of Sulong CARHRIHL.

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von Südostasien-Informationsstelle / philippinenbüro / Stiftung Asienhaus

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