Publikationen

»Wir haben alles im Griff.«, so beruhigte Duterte die Bürger*innen im Süden

der Philippinen, als er am am späten Abend des 23. Mai 2017 das Kriegsrecht über die ganze Insel Mindanao verhängte. 60 Tage lang soll so der Terrorismus bekämpft werden. Ausschlaggebend war ein Militärangriff auf islamistische Terroristen, der gewaltsame Auseinandersetzungen mit der

islamistischen Maute-Gruppe in der Stadt Marawi, im Nordwesten Mindanaos, zur Folge hatte.

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von Nicola Glass

Seit sich Thailands Militär am 22. Mai 2014 an die Macht geputscht hat, wird die Menschenrechtslage immer desolater. Eine Rückkehr zur Demokratie liegt in weiter Ferne. In Zweckgemeinschaft mit dem unpopulären König sucht die Junta ihre eigenen Machtansprüche langfristig zu zementieren. Ein Beitrag von Nicola Glass.

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von Mandy Fox

„We can do nothing without peace in our country“, sagte Aung San Suu Kyi in ihrer Rede zum Unabhängigkeitstag am 4. Januar 2016. Nach Jahrzehnten der Militärherrschaft sieht sich die erste zivile Regierung mit großen Hoffnungen und übertrieben hohen Erwartungen konfrontiert. Eine Bilanz von Mandy Fox.

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von Maria Tschanz und Monika Schlicher

Die Bemühungen um Strafverfolgung der Menschenrechtsverbrechen während der Besatzungszeit durch Indonesien 1975–1999 gelten gemeinhin als gescheitert. Diese Beurteilung vermittelt ein Bild der Stagnation und Resignation in Timor-Leste, das den Blick auf das verdeckt, was sich auf gesellschaftspolitischer Ebene zum Umgang mit der belasteten Vergangenheit vollzieht.

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von Südostasien-Informationsstelle / philippinenbüro / Stiftung Asienhaus

Justiz, Rechtskultur und Rechtssicherheit in Südostasien.

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von Gregor Grossman , Stiftung Asienhaus

Das hier erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlichte, wiewohl gekürzte Interview von Epifanio San Juan jr., einem der herausragenden zeitgenössischen philippinisch-amerikanischen Intellektuellen, mit dem Autor Andy Piascik erschien zuerst am 14. Dezember 2016 in dem US-amerikanischen Online-Magazin ZNet.

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Die Broschüre, herausgegeben von Stiftung Asienhaus und philippinenbüro e. V., wirft einen kritischen Blick auf das Wirtschaftswachstum in Asien und analysiert politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen in einzelnen Ländern der Region. Dabei kommen verschiedene lokale Stimmen zu den Entwicklungen zu Wort und fachliche Beiträge gehen vertiefend auf einzelne Themen ein.

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von Edith Koesoemawiria

Die vertriebenen Bewohner von Bukit Duri, Jakarta, halten zusammen. Standhaft fordern sie in einer Massenklage die volle Entschädigung der Schäden, die ihnen entstanden sind. Das Gericht erklärt die Vertreibung für illegal.

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von Edith Koesoemawiria

Standing together, Bukit Duri evicted residents are steadfast with their class action suit demanding full compensation and damages. Court declares eviction illegal.

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von Nora Sausmikat
von Christopher Wimmer

Relativ unbemerkt von medialen Debatten wurden in Südostasien einschneidende Abkommen abgeschlossen. Hierbei sticht vor allem Vietnam heraus. Basierend auf diesem Wandel werden globale Handelsstrukturen und Abhängigkeiten, zwischen Vietnam und vorallem der EU, analysiert und aufgezeigt.

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von Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen

Der aktuelle Menschenrechtsbericht Philippinen dokumentiert Menschenrechtsverletzungen in den Philippinen und zeigt Schwierigkeiten auf, die bei der Umsetzung der Maßnahmen zum Schutz der bürgerlich-politischen, wie auch der wirtschaftliche, sozialen und kulturellen Rechte der Menschen in den Philippinen bestehen.

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von Anett Keller

Wie arbeiten Gesellschaften Massengewalt auf? Welche Ausdrucksformen wählen sie dafür und auf welche Schwierigkeiten stoßen sie? Diese Fragen standen im Zentrum der Konferenz »Reconciling Indonesian History with 1965 – Facts, rumours and stigma« vom 10.–12. November 2016 an der Universität Frankfurt.

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von Monika Schlicher , Maria Tschanz

Alljährlich wird am 12. November in Osttimor der Opfer des Massakers vom Santa Cruz Friedhof 1991 gedacht. Das Militär Indonesiens schoss damals ohne Vorwarnung in eine Kundgebung für die Unabhängigkeit. Über 271 Menschen verloren ihr Leben. Eine Fotoreportage mit Interviews.

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von Maria Tschanz , Monika Schlicher

Die Gewalt und die Menschenrechtsverletzungen, denen Frauen und Mädchen in Osttimor während der Besatzungszeit durch Indonesien 1975 bis 1999 ausgesetzt waren, führte 1997 zur Gründung der Frauenrechtsorganisation Fokupers. Nach der Unabhängigkeit haben sich die Herausforderungen verändert. Ein Interview mit Marilia da Silva Alves, Direktorin von Fokupers.

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China’s urbanisation plans are highly ambitious:

During the next 10 years, 250 million people are to be “urbanised“ - nearly half of the population will live in metropolitan city clusters by then. In Germany, too, urbanisation processes impact everyday life directly and they are at the center

of local politics.

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von Christina Grein , Stiftung Asienhaus

Im Rakhine-Staat in Myanmar herrscht Ausnahmezustand. 2012 kam es zu gewalttätigen Unruhen zwischen buddhistischen Rakhine und muslimischen Rohingya. Seitdem haben sich antimuslimische Kampagnen und die Diskriminierung von Rohingya ungemein verstärkt. Hoffnungen, dass sich die Situation unter der neuen Regierung entschärft, sind spätestens jetzt enttäuscht worden.

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von Timo Duile

Am 4. November 2016 demonstrierten etwa 100.000 Islamist*innen und Sympathisant*innen gegen den amtierenden Gouverneur von Jakarta. Sie warfen ihm vor, den Islam beleidigt zu haben. Tatsächlich aber manifestierte sich in der Großdemonstration ein schon lange schwelender Konflikt, in dem Religion, Geld und die Macht politischer Eliten zusammenwirken

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von Südostasien-Informationsstelle / philippinenbüro / Stiftung Asienhaus

Zu wenig, zu viel, und in den falschen Händen.

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von Südostasien-Informationsstelle / philippinenbüro / Stiftung Asienhaus

Anhörung vor dem Internationalen Volkstribunal in Den Haag