Publikationen

Die neue Ausgabe der südostasien beschäftigt sich mit hegemonialen Machtstrukturen in und um Südostasien. Welche Länder, Organisationen, Unternehmen oder Gruppen sind die Hauptakteure und ziehen die Fäden? Die zweite Ausgabe in 2021 macht sich auf, einige Fragen zu beantworten.
von Karin Louise Hermes
„Climate Justice Now!“ – „Klimagerechtigkeit, jetzt!“ ist zum globalen Motto der Klimaaktivist*innen geworden. Es geht nicht nur darum aufzuzeigen, dass die Klimakrise zu überwinden uns alle angeht, sondern auch, die kolonialen Wechselwirkungen der Ungerechtigkeit in dieser Krise und deren Bekämpfung mitzudenken.
von Nicola Glass
Der Blickwechsel der Stiftung Asienhaus zieht die Entwicklungen in Myanmar und Thailand der letzten Monaten nach und ordnet die Proteste ein. Die Journalistin Nicola Glass zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der jüngsten und vergangenen Politik beider Länder auf und vergleicht das Entstehen und die Dynamik der Proteste.
von Joanna Klabisch , Christian Straube
Die Zivilgesellschaft in China ist vielfältig und im Umbruch. Während Organisationen im Land in Krisensituationen wie Erdbeben und Epidemien schnell und effektiv agieren, handeln sie aus internationaler Perspektive meist verdeckt und an der Seite des Staates. Dem zugrunde liegt ein anderes Verständnis von zivilgesellschaftlichem Engagement und restriktive rechtliche Rahmenbedingungen, welche seit 2017 auf den zivilgesellschaftlichen Austausch mit dem Ausland ausgeweitet wurden. Ein Betrachtungs- und Vermittlungsversuch zwischen schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Räumen und wachsendem Dialogbedarf mit China.
Mit "In the Dragon’s Shadow" zeichnet Sebastian Strangio ein düsteres Bild der Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Südostasien. Detailreich, aber auch hierarchisch und zuweilen exotisierend beschreibt er soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen seit den 2000er Jahren.
von Henri Myrttinen
In Myanmar trägt die Führung seit Anfang Februar wieder hoch geschnürte Stiefel. Seither wird der Alltag des Landes vom Rhythmus des Widerstands bestimmt. Für die überwiegend junge und diverse Protestbewegung ist weder die Militärdiktatur noch die Rückkehr zur bisherigen Ordnung der NLD eine Option.
Die erste südostasien-Ausgabe in 2021 beleuchtet die vielschichtigen Erfahrungen von Menschen in Südostasien mit der Corona-Pandemie. Unsere Autor*innen berichten aus der Region und geben Aufschluss über die Auswirkungen der Pandemie auf Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Umwelt. Die Artikel decken auch tiefer gehende Strukturen der Ungerechtigkeiten und Missstände auf, die durch die Pandemie erneut hervorgetreten sind.
We look back at seven years of the EU-China NGO Twinning Program, seven years of intense people-to-people exchange between European and Chinese civil society organizations. The program opened up a unique dialogue space on a variety of topics related to two major global challenges: climate change and low carbon development, and social and environmental justice.
von Mirjam Overhoff , Anne Krahnstöver
Der Corona-Lockdown in den Philippinen von März bis Ende Mai 2020 gilt als einer der härtesten Lockdowns der Welt. Die staatliche Pandemiebekämpfung agiert nach wie vor rigoros zu Lasten der philippinischen Bevölkerung. Wachsende soziale Ungleichheit und immer kleiner werdende Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft polarisieren die Corona-Krise in den Philippinen. Die Perspektiven von philippinischen Partnerorganisationen des philippinenbüros auf die Auswirkungen der Pandemie sind Grundlage dieses Blickwechsels.
Was passiert, wenn Menschen erzwungen oder freiwillig ihre Heimat verlassen und in der oftmals weit entfernten neuen Heimat mit Menschen gleicher Wurzeln eine Gemeinschaft bilden? Die neue Ausgabe des Online-Magazins südostasien beschäftigt sich mit Diaspora-Gemeinschaften.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e. V. , November 2020
Die Auswirkungen der Pandemie sind tiefgreifend. Sie verdeutlichen einmal mehr die Ungerechtigkeiten der globalen Ordnung und verschärfen bestehende soziale Ungleichheiten. Daneben nutzen autoritäre Regierungen die Pandemie-Maßnahmen um Menschenrechte weiter einzuschränken. In einer neuen Broschüre zeigen das philippinenbüro und die Stiftung Asienhaus Folgen für Bevölkerung und Zivilgesellschaft asiatischer Länder und ihre Reaktionen auf.
von Nicola Glass
Thailands Jugend begehrt auf. Anfänglich richteten sich die Proteste gegen das Regime des einstigen Putschisten Prayut Chan-ocha. Mittlerweile fordern Teile der Bewegung gar eine Reform der Monarchie – und brechen damit ein Tabu. Im Blickwechsel zeigt Nicola Glass die Entwicklung der Bewegung auf und ordnet die Proteste ein.
von Mirjam Overhoff
Der Arbeitsalltag und das Privatleben von Oversea Filipino/a Workers (OFW) weltweit und in Deutschland ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stärker denn je geprägt von Prekarisierung, Einschränkungen, Entbehrungen, Arbeitslosigkeit und Heimweh.
von Wolfram Schaffar
Seit Juli 2020 demonstrieren tausende Thailänder*innen im In- und Ausland für mehr Demokratie. Die Proteste werden von einer neuen Generation von Studierenden und Schüler*innen getragen, die ein Tabu brechen: Zum ersten Mal seit 1932 wird ein König offen kritisiert. Dabei erscheinen die Proteste selbst wie eine humorvolle Unterhaltungsshow. Ein Interview mit Prof. Pavin Chachavalpongpun.
Die Ausgabe des Online-Magazins südostasien zum Thema sexualisierte Gewalt in Südostasien wurde durch die #MeToo Bewegung inspiriert – eine Bewegung, in der nicht Gewalt gegen Frauen, sondern der Widerstand dagegen in den Vordergrund rückt.
von Christina Grein, Raphael Göpel, Christina Keppel, Mirjam Overhoff und Praphakorn Wongratanawin
Unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie nutzen einige südostasiatische Regierungen den Ausnahmezustand, um Grundrechte weiter einzuschränken und ihren Einfluss und ihre Kontrolle weiter auszubauen. Notverordnungen und Gesetze werden willkürlich angepasst oder angewandt, um politische Gegner*innen, Journalist*innen und Kritiker*innen auszuschalten oder mundtot zu machen.
von Berta Antonieta Tilman Pereira
Through the centuries, women have survived violence in Timor-Leste. They were actively involved in the fight for independence. But only fragments of their history have been written and remain largely invisible on a sociopolitical level.
von Andreea Leonte
Die chinesische Belt and Road Initiative (BRI) muss das Thema der globalen Müllentsorgung aufgreifen, so argumentierten Andreea Leonte und He Linghui in einer gemeinsamen Veröffentlichung. Diese ging aus ihrer Zusammenarbeit während des EU-China NGO Twinning Programms hervor.
Nahrung ist ein Bereich, in dem Extreme in besonderem Maße aufeinander treffen. So ist die Verteilung von Mangel- und Unterernährung äußerst ungleich und eng mit der Frage nach sozialer Gerechtigkeit verbunden. Die neue Ausgabe der südostasien hat Artikel zusammengestellt, die den Fokus auf politische, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte und Rahmenbedingungen von Essen und Trinken legen.
von Daniel Bultmann
Die Publikation von Daniel Bultmann gibt einen Rückblick auf die Entstehung und Geschichte der Khmer Rouge sowie auf ihre Verbindungen in die Gegenwart und heutige Politik Kambodschas.

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Corona in Asien von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2020

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Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe "Kolonialismus in Südostasien - Das Aushandeln von Erinnerung"

Themen der Zivilgesellschaft in Asien

Das TZA-Portal ist ein Online-Nachschlagewerk zu Themen der Zivilgesellschaft in Asien des philippinenbüros und der Stiftung Asienhaus