Publikationen

von Samyukta Kisan Morcha (SKM - Vereinigte Bauernfront), Deepanshu Mohan
Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in zwei nordindischen Bundesstaaten gibt die indische Regierung den Forderungen der Bäuer:innenbewegung nach und zieht drei umstrittene Landwirtschaftsgesetze zurück. Die Forderungen der Protestbewegung nach der Rücknahme weiterer Gesetze und einem demokratischeren Regierungsstil bleiben indes bestehen.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Die Ausgabe der südostasien befasst sich aus unterschiedlichen Perspektiven und auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen mit Spuren des Kolonialismus in Südostasien und Europa. Thematisiert werden Diskurse zur Erinnerung an die koloniale Vergangenheit ebenso wie zu den Beziehungen zwischen ehemaligen Kolonialmächten und Kolonien.
von Marta Kasztelan (Text), Thomas Cristofoletti (Fotos)
In Kambodscha wird intensiv gebaut. Besonders der Großraum Phnom Penh wächst, dort werden Seen zugeschüttet, um Land für massive Bauprojekte zu gewinnen. Dafür braucht es Sand, der landesweit abgebaut wird. Doch der Abbau gehe auf Kosten von Mensch und Umwelt, meinen Kritiker:innen.
von Interview mit Radhika Menon
In Indien lasten gesundheitsgefährdende Aufgaben auf den Schultern der ‚freiwilligen‘ Gemeindearbeiterinnen. Streiks und Forderungen nach einem gut finanzierten öffentlichen Gesundheitswesen werden immer lauter.
von Goldy M George, Sabina Yasmin Rahman
Der Begriff der 'sozialen Distanzierung', den die indische Regierung von Beginn der Pandemie an popularisierteruft bei Dalits, Adivasi und Muslim:innen die Erinnerung und das Stigma wach, die mit Kasteismus und Exklusion, Trauma und Unterdrückung verbunden sind.
von International Dalit Solidarity Network (IDSN)
Sozioökonomische und gesundheitliche Folgen der Covid-Pandemie betreffen in Indien besonders Dalits und andere marginalisierte Gruppen. Die Kluft zwischen ihnen und denjenigen, die höher im Kastensystem stehen, scheint zu wachsen. Soziale Distanzierung verstärkt soziale Ungleichheiten.
von Nivedita Menon
Die Covid-Pandemie wird sowohl von der Politik des Hindu-Reichs als auch vom neoliberalen Kapitalismus genutzt, um ihre Vorherrschaft durch Islamophobie und den Lockdown zu stabilisieren. Die Autorin beleuchtet Aspekte des Corona-Kapitalismus.
von Pamela Philipose
Die indische Regierungspartei nutzt die Covid-19-Krise, um ihre Vorherrschaft zu stärken und die Demokratie zu schwächen. Im Schatten der Pandemiebekämpfung wurden drakonische Gesetze und Maßnahmen erlassen, Minderheiten kriminalisiert und soziale Ungleichheit verschärft. Besonders betroffen sind Frauen.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Die neue Ausgabe der südostasien beschäftigt sich mit hegemonialen Machtstrukturen in und um Südostasien. Welche Länder, Organisationen, Unternehmen oder Gruppen sind die Hauptakteure und ziehen die Fäden? Die zweite Ausgabe in 2021 macht sich auf, einige Fragen zu beantworten.
von Karin Louise Hermes
„Climate Justice Now!“ – „Klimagerechtigkeit, jetzt!“ ist zum globalen Motto der Klimaaktivist*innen geworden. Es geht nicht nur darum aufzuzeigen, dass die Klimakrise zu überwinden uns alle angeht, sondern auch, die kolonialen Wechselwirkungen der Ungerechtigkeit in dieser Krise und deren Bekämpfung mitzudenken.
von Nicola Glass
Der Blickwechsel der Stiftung Asienhaus zieht die Entwicklungen in Myanmar und Thailand der letzten Monaten nach und ordnet die Proteste ein. Die Journalistin Nicola Glass zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der jüngsten und vergangenen Politik beider Länder auf und vergleicht das Entstehen und die Dynamik der Proteste.
von Joanna Klabisch , Christian Straube
Die Zivilgesellschaft in China ist vielfältig und im Umbruch. Während Organisationen im Land in Krisensituationen wie Erdbeben und Epidemien schnell und effektiv agieren, handeln sie aus internationaler Perspektive meist verdeckt und an der Seite des Staates. Dem zugrunde liegt ein anderes Verständnis von zivilgesellschaftlichem Engagement und restriktive rechtliche Rahmenbedingungen, welche seit 2017 auf den zivilgesellschaftlichen Austausch mit dem Ausland ausgeweitet wurden. Ein Betrachtungs- und Vermittlungsversuch zwischen schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Räumen und wachsendem Dialogbedarf mit China.
von Christian Straube
Mit "In the Dragon’s Shadow" zeichnet Sebastian Strangio ein düsteres Bild der Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Südostasien. Detailreich, aber auch hierarchisch und zuweilen exotisierend beschreibt er soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen seit den 2000er Jahren.
von Henri Myrttinen
In Myanmar trägt die Führung seit Anfang Februar wieder hoch geschnürte Stiefel. Seither wird der Alltag des Landes vom Rhythmus des Widerstands bestimmt. Für die überwiegend junge und diverse Protestbewegung ist weder die Militärdiktatur noch die Rückkehr zur bisherigen Ordnung der NLD eine Option.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Die erste südostasien-Ausgabe in 2021 beleuchtet die vielschichtigen Erfahrungen von Menschen in Südostasien mit der Corona-Pandemie. Unsere Autor*innen berichten aus der Region und geben Aufschluss über die Auswirkungen der Pandemie auf Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Umwelt. Die Artikel decken auch tiefer gehende Strukturen der Ungerechtigkeiten und Missstände auf, die durch die Pandemie erneut hervorgetreten sind.
von Stiftung Asienhaus (China-Programm)
We look back at seven years of the EU-China NGO Twinning Program, seven years of intense people-to-people exchange between European and Chinese civil society organizations. The program opened up a unique dialogue space on a variety of topics related to two major global challenges: climate change and low carbon development, and social and environmental justice.
von Mirjam Overhoff , Anne Krahnstöver
Der Corona-Lockdown in den Philippinen von März bis Ende Mai 2020 gilt als einer der härtesten Lockdowns der Welt. Die staatliche Pandemiebekämpfung agiert nach wie vor rigoros zu Lasten der philippinischen Bevölkerung. Wachsende soziale Ungleichheit und immer kleiner werdende Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft polarisieren die Corona-Krise in den Philippinen. Die Perspektiven von philippinischen Partnerorganisationen des philippinenbüros auf die Auswirkungen der Pandemie sind Grundlage dieses Blickwechsels.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Was passiert, wenn Menschen erzwungen oder freiwillig ihre Heimat verlassen und in der oftmals weit entfernten neuen Heimat mit Menschen gleicher Wurzeln eine Gemeinschaft bilden? Die neue Ausgabe des Online-Magazins südostasien beschäftigt sich mit Diaspora-Gemeinschaften.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e. V. , November 2020
Die Auswirkungen der Pandemie sind tiefgreifend. Sie verdeutlichen einmal mehr die Ungerechtigkeiten der globalen Ordnung und verschärfen bestehende soziale Ungleichheiten. Daneben nutzen autoritäre Regierungen die Pandemie-Maßnahmen um Menschenrechte weiter einzuschränken. In einer neuen Broschüre zeigen das philippinenbüro und die Stiftung Asienhaus Folgen für Bevölkerung und Zivilgesellschaft asiatischer Länder und ihre Reaktionen auf.
von Nicola Glass
Thailands Jugend begehrt auf. Anfänglich richteten sich die Proteste gegen das Regime des einstigen Putschisten Prayut Chan-ocha. Mittlerweile fordern Teile der Bewegung gar eine Reform der Monarchie – und brechen damit ein Tabu. Im Blickwechsel zeigt Nicola Glass die Entwicklung der Bewegung auf und ordnet die Proteste ein.

Termine

17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Monolog oder Dialog? von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2021

Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe " It's the collective, stupid! - Zeitgenössische Kunst in Südostasien"