Publikationen

von Mirjam Overhoff
Der Arbeitsalltag und das Privatleben von Oversea Filipino/a Workers (OFW) weltweit und in Deutschland ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stärker denn je geprägt von Prekarisierung, Einschränkungen, Entbehrungen, Arbeitslosigkeit und Heimweh.
von Wolfram Schaffar
Seit Juli 2020 demonstrieren tausende Thailänder*innen im In- und Ausland für mehr Demokratie. Die Proteste werden von einer neuen Generation von Studierenden und Schüler*innen getragen, die ein Tabu brechen: Zum ersten Mal seit 1932 wird ein König offen kritisiert. Dabei erscheinen die Proteste selbst wie eine humorvolle Unterhaltungsshow. Ein Interview mit Prof. Pavin Chachavalpongpun.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Die Ausgabe des Online-Magazins südostasien zum Thema sexualisierte Gewalt in Südostasien wurde durch die #MeToo Bewegung inspiriert – eine Bewegung, in der nicht Gewalt gegen Frauen, sondern der Widerstand dagegen in den Vordergrund rückt.
von Christina Grein, Raphael Göpel, Christina Keppel, Mirjam Overhoff und Praphakorn Wongratanawin
Unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie nutzen einige südostasiatische Regierungen den Ausnahmezustand, um Grundrechte weiter einzuschränken und ihren Einfluss und ihre Kontrolle weiter auszubauen. Notverordnungen und Gesetze werden willkürlich angepasst oder angewandt, um politische Gegner*innen, Journalist*innen und Kritiker*innen auszuschalten oder mundtot zu machen.
von Berta Antonieta Tilman Pereira
Through the centuries, women have survived violence in Timor-Leste. They were actively involved in the fight for independence. But only fragments of their history have been written and remain largely invisible on a sociopolitical level.
von Andreea Leonte
Die chinesische Belt and Road Initiative (BRI) muss das Thema der globalen Müllentsorgung aufgreifen, so argumentierten Andreea Leonte und He Linghui in einer gemeinsamen Veröffentlichung. Diese ging aus ihrer Zusammenarbeit während des EU-China NGO Twinning Programms hervor.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Nahrung ist ein Bereich, in dem Extreme in besonderem Maße aufeinander treffen. So ist die Verteilung von Mangel- und Unterernährung äußerst ungleich und eng mit der Frage nach sozialer Gerechtigkeit verbunden. Die neue Ausgabe der südostasien hat Artikel zusammengestellt, die den Fokus auf politische, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte und Rahmenbedingungen von Essen und Trinken legen.
von Daniel Bultmann
Die Publikation von Daniel Bultmann gibt einen Rückblick auf die Entstehung und Geschichte der Khmer Rouge sowie auf ihre Verbindungen in die Gegenwart und heutige Politik Kambodschas.
von Praphakorn Wongratanawin
Seit Jahrzehnten gibt es in Thailand die Praxis des Verschwindenlassens. Die meisten Fälle sind bis heute unaufgeklärt. Eine neue Entwicklung ist, dass in den letzten Jahren zunehmend Thailänder*innen im ausländischen Exil verschwinden.
von Andreas Ufen
In Malaysia ist die vorsichtige Demokratisierung, die seit Mai 2018 langsam in Gang gekommen war, zum Erliegen gekommen. Auch aufgrund einer rätselhaften Entscheidung des Königs gelang es den „Kleptokraten“, die alte Regierung zu stürzen. Und das, obwohl bis heute unklar ist, ob eine Mehrheit im Parlament den Machtwechsel unterstützt.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
In Südostasien, wie in vielen anderen Teilen der Welt, ist es die herrschende Wachstumsdoktrin, in Form von industrialisierter Landwirtschaft, Bergbau und Infrastruktur-Megaprojekten, die die Klimakrise verursacht hat und sie weiter verschärft. Die erste Ausgabe unseres Online-Magazins südostasien beschäftigt sich mit Klimawandel und -gerechtigkeit.
von Nicola Glass
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat verfügt, dass Myanmar „einstweilige Maßnahmen“ ergreifen müsse, um die Verbrechen gegen die Rohingya zu beenden und weitere Gräuel zu verhindern. Das Urteil gilt als erster entscheidender Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit. Ein Beitrag von Nicola Glass.
Nach der Veranstaltung "Vertrauen und Kooperation zwischen China und Europa", die das China Centrum Tübingen gemeinsam mit dem Weltethos-Institut ausgerichtet hat, sprachen Joanna Klabisch und Christian Straube über ihre Erfahrungen bei der Arbeit im China-Programm der Stiftung Asienhaus.
von Monika Schlicher , Maria Tschanz
In 2019, with international guests in attendance, East Timorese celebrated the 20th anniversary of their independence referendum and the multinational mission of the International Force East Timor (INTERFET). They celebrated Timor-Leste's path to peace, stability and democracy. Monika Schlicher and Maria Tschanz have spoken to people reflecting upon what has been achieved so far and the challenges still facing them.
Die Philippinen sind eines der Länder, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Extreme Wettersituationen bedrohen insbesondere die Existenz der ärmsten Bevölkerungsgruppen. Sechs Jahre nachdem Super­Taifun Yolanda die Philippinen erschüttert hat, haben sich viele Betroffene mit, aber auch ohne staatliche oder internationale Hilfe einen neuen Anfang erarbeitet. Gleichzeitig ist der Wiederaufbau durch zahlreiche Unregelmäßigkeiten gekennzeichnet.
von Stiftung Asienhaus (China-Programm)
The final year of the EU-China NGO Twinning Program revealed the great variety of our dialogue program for Chinese and European civil society organizations – its challenges and creative outcomes but also its limitations. The multitude of different topics twinning program participants engaged in proved once more that constructive cooperation between China and Europe is still possible in these times of heightened political polarization in the world.
von Monika Schlicher , Maria Tschanz
Joviana Guterres, Ego Lemos and Kiera Zen explain in this interview how national identity, fight for liberation, contemporary political concerns and uniquely Timorese ideals are communicated through traditional and new songs. Monika Schlicher and Maria Tschanz spoke with the musicians in September 2019 in Timor-Leste.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e. V.
Nicht nur im Westen beherrschen Nachrichten von Wahlsiegen rechter, autoritärer und populistischer Parteien die Medienlandschaft. Auch in vielen Ländern Asiens ist der Autoritarismus auf dem Vormarsch. Militante Royalist* innen in Thailand und reaktionäre islamistische Bewegungen in Indonesien und Malaysia sind mittlerweile ebenso Bestandteil der politischen Landschaft Südostasiens wie der Populismus Dutertes oder die fest etablierten Einparteienherrschaften in Vietnam und Kambodscha.
von Vivienne Chow
Seit dem Sommer 2019 ereignen sich in Hongkong die schwersten Bürgeraufstände nach den linken Unruhen von 1967. Mit dem Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die wachsende Kontrolle Pekings stellt sich die ehemalige britische Kronkolonie gegen eines der stärksten autoritären Regime überhaupt und bringt eine erneuerte Identität der Stadt zu Tage. Diese könnte sich als Zeichen für die eigentliche Dekolonialisierung Hongkongs erweisen.
von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V.
Seit jeher ist Musik – neben ihrem Unterhaltungswert – ein Mittel zur Kritik an sozialen Normen und politischen Verhältnissen. Musik hilft Menschen sowohl auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene, zu erkennen, dass sie mit ihrem Dissens gegen Ungerechtigkeiten nicht alleine sind.

Termine

17.09.2022 | Alte Feuerwache, Köln

Corona in Asien: Zivilgesellschaftliche Länderperspektiven

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Broschüre: Monolog oder Dialog? von Stiftung Asienhaus & philippinenbüro e.V. (Hg.), Köln 2021

Unser gemeinsames Online-Magazin mit Artikeln der aktuellen Ausgabe " It's the collective, stupid! - Zeitgenössische Kunst in Südostasien"