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Filmreihe „Asiens Umgang mit belasteter Vergangenheit“ wird am 15. Oktober in Köln fortgesetzt, 2013

Stiftung Asienhaus

Mit Beiträgen zu Korea, Kambodscha, Osttimor und China setzt die Stiftung Asienhaus die Filmreihe zur Vergangenheitsaufarbeitung fort. Sie begann am 7. Juli mit dem auf der Berlinale ausgezeichneten Film „The Act of Killing“ und endet am 26. November mit dem Beitrag "Tiananmen - 20 Jahre nach dem Massaker".

Mit folgenden vier Filmbeiträgen werden Kriege und Konflikte aus der jungeren Vergangenheit thematisiert, die deutliche Spuren in den jeweiligen Gesellschaften hinterließen. Die Auseinandersetzung mit dem vergangenen Unrecht gehört zu den großen Herausforderungen nach dem politischen Umbruch. Mit der Filmreihe werden Konflikthintergründe und Prozesse zur Aufarbeitung dieser Konflikte beleuchtet. 

  • 15. Oktober, 19 Uhr, Asienhaus: 63 years on (Korea) - setzt sich mit dem Schicksal der koreanischen Trostfrauen auseinander.
    Dokumentarfilm, Regie: Kim Dong-Won, Südkorea, 2008, 60 Min., englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
    Einführung: Nataly Jung-Hwa Han, Korea Verband
    Moderation: Dr. Rainer Werning
    Eintritt 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
  • 29. Oktober, 19 Uhr, Asienhaus: Enemies of the People (Kambodscha) - dokumentiert die heutige Haltung verschiedener Akteure - von einfachem Soldaten bis hin zu Nuon Chea, dem "Bruder Nummer 2", der rechten Hand des notorischen Diktators Pol Pot.
    Dokumentarfilm, Regie: Thet Sambath, Rob Lemkin, Kambodscha, Vereinigtes Königreich, 2009, 94 Min., kambodschanische Originalfassung mit englischen Untertiteln
    Einführung und Moderation: Dr. Klaus Fritsche, Stiftung Asienhaus
    Eintritt 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
  • 12. November, 19 Uhr, Asienhaus: Passabe - Die Wunden heilen (Osttimor) - Am Beispiel eines Täters der im Dorf Passabe seine Taten gesteht, handelt die Dokumentation von Vergebung und Erlösung und erforscht die Dynamik, die Menschen dazu bringt, nach einem Krieg wieder an das Leben zu glauben.
    Dokumentation, SGP,GB 2005 Regie: James Leong, Lynn Lee, ARTE 2007, 55 Min, deutsch
    Mit Dr. Monika Schlicher und Maria Tschanz, DOTG (Deutsche Osttimor Gesellschaft)
    Eintritt 5 Euro / ermäßigt 3 Euro

Der letzte Film der Reihe findet im Filmhauskino unter Teilnahme einer der Filmemacher statt. 

  • 26. November, 19 Uhr, Filmhaus-Kino: Tiananmen - 20 Jahre nach dem Massaker (China) - Der Film "Tiananmen - 20 Jahre nach dem Massaker" thematisiert die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" am 3. Juni 1989.
    Buch und Regie: Shi Ming, Thomas Weidenbach, 52. Min, Im Auftrag des WDR und NDR, in Zusammenarbeit mit ARTE
    Mit Filmemacher Shi Ming
    Moderation: Dr. Nora Sausmikat, Stiftung Asienhaus
    Eintritt 6,50 Euro / ermäßigt 5 Euro

Die Filmreihe wird organisiert von der Stiftung Asienhaus in Kooperation mit dem Allerweltshaus, der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft Köln, der Deutschen Osttimor Gesellschaft, dem Korea Verband und der Südostasien Informationsstelle.

Sie wird unterstützt aus Mitteln des BMZ.

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Schlagworte: Militärischer Konflikt, Gesellschaft