Publikationen

Green Open Spaces in Indonesian cities: schisms between law and practice; Hamburg, 2014

Cosima Werner

Kaum eine der indonesische Städte kann als Metapher für grüner Oasen herhalten. Naturnahe Erholungsgebiete für städtische Bewohnerinnen sind kaum vorhanden oder nur schwer erreichbar. Doch jedem Menschen, so internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation, müssen mindestens 9 m²/Kopf Grünfläche der Gesundheit wegen zugänglich sein.

City Park Taman Langsat, Jakarta

 

Seit 2007 ist im Gesetz der Raumplanung der Republik Indonesien festgesetzt, dass die Städte des Landes sogar zu 30% begrünt sein sollen, von denen sich 10% auf privaten und 20% auch öffentlichen Flächen befinden mögen.

Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Gesetzgebung, der Umsetzung auf nationaler und lokaler Ebene, und analysiert die Hürden, die bei der
Gestaltung von Grünflächen bestehen. Allerdings
werden auch Programme und Projekte aus
verschiedenen Städten, die von unterschiedlichen
Akteurinnen initiiert wurden, vorgestellt.

Die Forschungsarbeit beruht auch 18 Interviews mit Vertreterinnen der nationalen Regierung, lokal-städtischer Akteurinnen und Aktivistinnen von Nichtregierungsorganisationen.

Der Aufenthalt wurde gefördert durch das Anke-Reese-Stipendium der Stiftung Asienhaus.

Sprache: english
Materialform: artikel
Schlagworte: Indonesien, Gesundheitswesen, Interview, Umwelt