Publikationen

Konflikte um Rohstoffe in Asien: Das extraktivistische Wachstumsmodell in Vietnam; Köln, 2016

Nadja Charaby , Hg. Stiftung Asienhaus

Fortschritte in der Armutsminderung und das wirtschaftliches Wachstum sorgen für anhaltend gute Schlagzeilen über die Wirtschaft Vietnams. Die Folgen eines extraktivistischen Wirtschaftsaufschwungs für die menschlichen und natürlichen Ressourcen des Landes sollten allerdings differenzierter betrachtet werden. Eine Analyse von Nadja Charaby.

Beginnend mit der 1986 verkündeten Reformpolitik, wird im Ausland hauptsächlich positiv über die wirtschaftliche Entwicklung Vietnams berichtet. Fortschritte in den ökonomischen Indikatoren scheinen diesen Tenor zu bestätigen, aber die Folgen einer extraktivistischen Wirtschaft sollten nicht außer Acht gelassen werden: Von der strukturellen Benachteiligung ethnischer Minderheiten, über wachsende Konflikte und Komplexität des Abbaus und seinen teils verheerenden Auswirkungen, bis zu Korruption und der schlichten Endlichkeit dieser Ressourcen, tut sich eine Reihe von Problemen auf, der in der öffentlichen Wahrnehmung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

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Sprache: deutsch
Materialform: informationsmaterial
Schlagworte: Wirtschaft, Umwelt, Industrie, Handel, Energie & Rohstoffe, Bergbau, Film