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SUMMARY:Eksil: Filmscreening und Gespräch mit Regisseurin
DESCRIPTION:Ein neuer Film von 2022 über Flucht, Identitätssuche und Staate
 nlosigkeit als Folge der Massenmorde 1965/66 in Indonesien. Im Anschluss gi
 bt es ein Gespräch mit der Regisseurin Lola Amaria, die in Köln anwesend se
 in wird.\n\nEksil\n\nWährend der Massenmorde und politischen Umwälzungen im
  Jahr 1965, mit denen die Kommunistische Partei Indonesiens und ihre (verme
 intlichen) Unterstützer:innen beseitigt werden sollten, verbannte die neue 
 Regierung unter dem autoritären Machthaber Suharto Hunderte von indonesisch
 en Wissenschaftler:innen und Stundent:innen ins Exil. \n\nIndonesier:innen,
  die während des gewaltsamen Machtwechsels in China oder der Sowjetunion st
 udiert haben, war eine Rückkehr ins Heimatland verwehrt und sie sahen sich 
 gezwungen in europäischen Ländern Zuflucht zu suchen. Über Jahre oder Jahrz
 ehnte lebten sie mit unsicherem Status und ohne Perspektive auf eine Rückke
 hr. \n\nDieser Dokumentarfilm beleuchtet die ergreifenden Schicksale von in
 donesischen Exilanten in den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Schw
 eden, Deutschland und Indonesien. Die Protagonisten erinnern sich zurück an
  die tragischen Ereignisse und geben einen berührenden Einblick, was es hei
 ßt, nicht mehr in die Heimat zurückkehren zu können. Es ist eine Geschichte
  über Lebensschicksale, die auf einem Trauma aufbauen, über das Recht, die 
 nationale Identität zurückzuerlangen, und über die Suche nach einer Definit
 ion von Heimat.\n\nWir zeigen den Film und diskutieren anschließend mit der
  Regisseurin Lola Amaria. \n\nModeration: Karl Mertes (DIG Köln) und Sri Tu
 nruang (IPT 1965).\n\nEine Veranstaltung der Stiftung Asienhaus, Deutsch-In
 donesische Gesellschaft (DIG) Köln und IPT 1965 in Kooperation mit der Mela
 nchthon-Akademie und Watch Indonesia!\n\nDer Eintritt ist frei. Zur bessere
 n Planung danken wir vorab für eine Anmeldung.\n\nÜber die Regisseurin Lola
  Amaria\n\nLola Amaria, geboren in Jakarta, begann ihre Karriere als Schaus
 pielerin, die mit namhaften indonesischen Regisseuren und in verschiedenen 
 asiatischen Koproduktionen arbeitete. Sie führte Regie bei ihrem ersten Spi
 elfilm "Betina" (2006), der den NETPAC Award beim Jogja-NETPAC Asian Film F
 estival (JAFF) gewann. Ihr zweiter Spielfilm "Sunday Morning in Victoria Pa
 rk" (2009) wurde als bester südostasiatischer Film beim Cinemanila Internat
 ional Film Festival 2010 nominiert, gewann den Silver Hanoman Award beim JA
 FF und erhielt neun Nominierungen sowie eine Auszeichnung für den besten Sc
 hnitt beim Festival Film Indonesia. "Eksils"/"The Exiles" (2022) ist ihr De
 büt als Dokumentarfilmerin. Im Oktober zeigt sie ihn in mehreren deutschen 
 Städten.\n\nDie Filmveranstaltungen von Eksil mit Lola Amaria sind von Enga
 gement Global mit Mitteln des BMZ sowie von Brot für die Welt gefördert.\n\
 n\n\n\n\n
LOCATION:Melanchthon-Akademie
DTSTAMP:20231025T095735Z
DTSTART:20231012T163000Z
DTEND:20231012T190000Z
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