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SUMMARY:Kambodscha: Entwicklung im Umbruch
DESCRIPTION:Entwicklung im Umbruch: Kambodscha zwischen US-Ausstieg, chines
 ischem Aufstieg und europäischer Verantwortung\n\nJahresveranstaltung des S
 ahakom-Netzwerks mit der Stiftung Asienhaus\n\nNach dem Rückzug der USA aus
  der Entwicklungszusammenarbeit steht Kambodscha vor wirtschaftlichen und g
 esellschaftlichen Herausforderungen. China baut sein Engagement weiter aus,
  doch viele bewerten das angebotene Entwicklungsmodell kritisch. Gleichzeit
 ig bleibt unklar, wie Europa auf diese Veränderungen reagiert. Die Veransta
 ltung bringt Stimmen aus Entwicklungszusammenarbeit, Wissenschaft, Zivilges
 ellschaft und Diaspora zusammen, um diese Entwicklungen zu diskutieren.\n\n
 Mit der Auflösung von USAID unter der Regierung Trump hat sich die US-ameri
 kanische Entwicklungszusammenarbeit in Kambodscha abrupt zurückgezogen. Bes
 onders betroffen sind Programme zur Stärkung der Zivilgesellschaft und unab
 hängiger Medien. Der Rückzug bedeutet einen tiefen Einschnitt in einem Land
 , in dem internationale Unterstützung bisher eine wichtige Rolle für gesell
 schaftliche Offenheit spielte.\n\nSeit einigen Jahren ist auch China mit wa
 chsender Präsenz in Kambodscha aktiv und wirbt für ein „neues Entwicklungsm
 odell.“ Neben staatlichen Projekten sind vereinzelt chinesische NGOs aktiv,
  die bislang aber eine untergeordnete Rolle spielen. Verschiedene gesellsch
 aftliche Gruppen reagieren unterschiedlich auf das chinesische Angebot. Vie
 le zeigen sich angesichts autoritärer Tendenzen und zunehmender Einschränku
 ngen zivilgesellschaftlicher Räume besorgt. Auch westliche Akteure vor Ort 
 haben bisher nur wenige Einblick in die chinesische Entwicklungspolitik.\n\
 nDabei nimmt Europa China zunehmend als systemischen Konkurrenten wahr, der
  nicht nur im entwicklungspolitischen Bereich Einfluss gewinnt. Gleichzeiti
 g mehren sich in einigen europäischen Ländern die Anzeichen für eigene entw
 icklungspolitische Kürzungen. Welche Folgen diese Verschiebungen für Kambod
 scha haben werden, ist noch offen. Klar ist aber, dass sich die Entwicklung
 spolitik vor Ort und global im Umbruch befindet.\n\nDie Veranstaltung bring
 t darum Perspektiven aus der Entwicklungszusammenarbeit, Wissenschaft, Zivi
 lgesellschaft und Diaspora zusammen. Sie lädt dazu ein, unterschiedliche Si
 chtweisen in den Dialog zu bringen, die europäische Verantwortung zu reflek
 tieren und gemeinsam zu diskutieren, wie Entwicklungspolitik angesichts akt
 ueller Herausforderungen gestaltet werden kann.\n\nMit Ali Al-Nasani, Marin
 a Rudyak (Institut für Sinologie der Universität Heidelberg), Jasmin Lorch 
 (IDOS), Raphael Göpel (Stiftung Asienhaus), Johannes Vogel (SAHAKOM).\n\nEi
 ntritt frei – Spenden willkommen.
LOCATION:Haus der Demokratie und Menschenrechte
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DTSTART:20260425T140000Z
DTEND:20260425T170000Z
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