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SUMMARY:12. Asientag: Zivilgesellschaft stärken!
DESCRIPTION: \n\nZivilgesellschaft stärken!\n\nWeltweit möchten zivilgesell
 schaftliche Akteur:innen gemeinsam Handlungsoptionen für eine menschen-, so
 zial- und umweltgerechte Welt finden. Sie leisten damit einen unersetzliche
 n Beitrag. Sie treten entschieden der Einschränkung ihrer Handlungsspielräu
 me entgegen und wehren sich gegen Unterdrückung, Kriminalisierung und Verfo
 lgung. Denn in zahlreichen Ländern Asiens verstärken sich seit Jahren autor
 itäre Entwicklungen: von einer offenen Militärregierung in Myanmar, über Au
 tokratien wie China, Vietnam und Kambodscha bis hin zu demokratisch verfass
 ten Staaten wie den Philippinen, Indien und Indonesien. \n\nIn ganz Asien l
 eben zivilgesellschaftliche Vertreter:innen, aus verschiedensten Bereichen 
 von Frauen- oder Menschenrechten bis hin zum Klimaschutz, gefährlich! Sie r
 iskieren mit ihrem Engagement und Einsatz für eine bessere Zukunft Bedrohun
 gen, unrechtmäßige strafrechtliche Verurteilungen und Gefängnisstrafen bis 
 hin zu extralegalen Tötungen. Regierungen haben Gesetzgebungen in den letzt
 en Jahren vielerlands stark und repressiv verschärft.\n\nDoch dem setzt sic
 h die Zivilgesellschaft in vielen asiatischen Ländern kreativ, unermüdlich 
 und mit Zivilcourage entgegen. Dieses Engagement ist unerlässlich, um Misss
 tände in Ländern und Gesellschaften aufzudecken, diese zu verändern und Sta
 aten durch Partizipation zu stärken. In unserer Arbeit zeigen wir uns solid
 arisch und unterstützen unsere Partner:innen in Asien und der hiesigen Dias
 pora. Reicht unser Einsatz aus? Wie können wir wirkungsvoll unsere Regierun
 g für die Wahrung der Menschenrechte, entwicklungspolitisches Handeln und d
 ie Stärkung der Zivilgesellschaft in die Verantwortung nehmen? Wie können w
 ir die Bedeutung von demokratischer Teilhabe und Freiheitsrechten in unsere
 r Gesellschaft stärken, damit der politische Wind sich nicht dreht.  \n\nAu
 f dem 12. Asientag schauen wir uns gemeinsam an: welche Räume für die Zivil
 gesellschaften Asiens bestehen, welche Rechte müssen weltweit geschützt wer
 den und wie können wir zusammen Wirken?! \n\nWir laden Sie/Euch herzlich zu
 m Asientag ein und freuen uns auf spannende Diskussionen.\n\nMonika Schlich
 er (Stiftung Asienhaus) & Mirjam Overhoff (philippinenbüro)\n\nEine gemeins
 ame Veranstaltung der Stiftung Asienhaus und dem philippinenbüro e.V. in Ko
 operation mit der Melanchthon-Akademie.\n\n\n\nWann & Wo?\n\n 	Samstag, 6. 
 Juli 2024,10 – 17 Uhr 	Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, 
 50678 Köln 	Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: asientag(at)asi
 enhaus.de oder per Telefon unter +49-221-71612113 an die Stiftung Asienhaus
 . 	Alle Infos finden sich auch auf dem Flyer zum 12. Asientag \n\n\n\nAnmel
 dung\n\n 	Die Anmeldung für den 12. Asientag erfolgt über ein Formular auf 
 unserer Webseite. Die Anmeldung ist bis zum 3. Juli 2024 möglich. 	Teilnahm
 ebeitrag (inklusive Mittagessen): 10 Euro / 5 Euro ermäßigt, vor Ort zu ent
 richten. \n\n\n\nProgramm 12. Asientag\n\n\n\nAb 9:15 Uhr Anmeldung\n\n\n\n
 Eröffnung: Zivilgesellschaft stärken! Impulse und Perspektiven 10:00 – 11:3
 0 Uhr \n\n\n\nAutokratisierung und Zivilgesellschaftsförderung – Herausford
 erungen der deutschen Asienstrategien Bertram Lang (Universität Göttingen, 
 Kuratorium Stiftung Asienhaus)\n\nZivilgesellschaft unter Druck – Herausfor
 derungen für die Entwicklungszusammenarbeit Gabriella Hornung (MISEREOR)\n\
 nWiderstand und Hoffnung: Zivilgesellschaft in Myanmar Nyein Chan May (Germ
 an Solidarity Myanmar, Kuratorium Stiftung Asienhaus)\n\nModeration: Jörg S
 chwieger (Vorstand Stiftung Asienhaus)\n\n\n\nVorträge und Diskussionen I 1
 1:45 – 13:15 Uhr\n\n\n\nKommentare unerwünscht: Meinungsfreiheit im Spannun
 gsfeld repressiver Staaten [Raum: Refektorium]\n\nRepressionen gegenüber kr
 itischen Stimmen durch autoritäre Regierungen in Südostasien haben über die
  letzten Jahre zugenommen. Sie dienen dem Erhalt und Ausbau von Machtstrukt
 uren und legitimieren sich durch vage Gesetze und Staatsinteressen. Wie kan
 n sich eine engagierte Zivilgesellschaft trotzdem gesellschaftlich einbring
 en und Missstände anprangern? Welche neuen Entwicklungen und Einschränkunge
 n ergeben sich durch die Digitalisierung und Social Media, wie offen kann e
 ine Presse unter Beobachtung berichten? Wir schauen uns gemeinsam Fallbeisp
 iele in Vietnam und Kambodscha an und diskutieren darüber.\n\nAli Al-Nasani
  (EIRENE), Julia Behrens (VLAB, Kuratorium Stiftung Asienhaus), Moderation:
  Anna Grimmiger (Vorstand Stiftung Asienhaus)\n\n\n\nIntersektionaler Femin
 ismus und Widerstand in Myanmar und Timor-Leste [Fliesteden-Raum]\n\nSowohl
  Myanmar wie auch Timor-Leste haben eine Geschichte des Widerstands gegen m
 ilitärische Besatzung und Repression. Frauen und marginalisierte Gruppen le
 isten dabei in beiden Ländern einen wichtigen Beitrag, finden damit aber hä
 ufig weniger Beachtung. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen in
  den Situationen? Welche Lektionen kann Myanmar aus der Postkonflikt-Entwic
 klung Timor-Lestes lernen? Und wie kann eine intersektionale Perspektive de
 n Bewegungen helfen.\n\nSprache: Englisch\n\nDomingas Silva (Asosiasaun Che
 ga! Ba Ita), Nyein Chan May (German Solidarity Myanmar, Kuratorium Stiftung
  Asienhaus), Moderation: Karin Griese (medica mondiale)\n\n\n\n(Un)mögliche
  Formen der politischen Partizipation? – Teilhabe in den Philippinen und de
 r Diaspora [Clarenbach-Saal]\n\nDas Zusammenleben gemeinsam gestalten. Mitb
 estimmen, wohin sich die Politik entwickelt. Interessen vertreten. In den k
 ommenden Monaten stehen sowohl in den Philippinen als auch in Deutschland e
 ine Reihe von lokalen und nationalen Wahlen an. Was bedeutet aktive Bürger:
 innenschaft in den Philippinen und wie wird sie hier in Deutschland verhand
 elt? Was bedeutet politische Teilhabe im Exil? Wie wird struktureller Ausgr
 enzung oder einer Verkürzung demokratischer Prozesse begegnet? Sprache: Deu
 tsch (mit englischer Flüsterübersetzung)\n\nSiegfred Deduro (ehemaliger Kon
 gressabgeordneter Bayan Muna ), Diana Ramos Dehn, Christine-Joahn Maier (Sy
 stemische Beraterin), Moderation: Hannah Wolf und Mirjam Overhoff (philippi
 nenbüro)\n\n\n\nMittagspause: Lunch aus Myanmar und Zeit zum Netzwerken\n\n
 \n\nVorträge und Diskussionen II 14:30 – 16:00 Uhr\n\n\n\nArbeitsbedingunge
 n in der Textilindustrie: Menschenrechte und das neue Lieferkettengesetz [R
 efektorium]\n\nDie Textilindustrie ist in vielen asiatischen Ländern ein wi
 chtiger Wirtschaftszweig. Vor allem Frauen arbeiten zu Niedriglöhnen in Fab
 riken, in denen ein Großteil der in Deutschland verkauften Mode unter prekä
 ren Arbeitsbedingungen hergestellt wird. Zivilgesellschaft, Gewerkschaften 
 und Politik fordern seit langem bessere Produktionsbedingungen und unterneh
 merische Sorgfaltspflichten. Ist die Branche in den letzten Jahren nachhalt
 iger und sozialer geworden? Was muss sich ändern? Welche Chancen bietet das
  neue Lieferkettengesetz? \n\nJiska Gojowczyk (Südwind-Institut), Gisela Bu
 rckhardt (FEMNET), Moderation: Philip Degenhardt (Rosa-Luxemburg-Stiftung)\
 n\n\n\nAsien und Pazifik im Visier: Wie wertebasiert ist unsere Außenpoliti
 k? [Clarenbach-Saal]\n\nDemokratie, Frieden, Sicherheit und Menschenrechte 
 sollen die Außenpolitik der Bundesregierung bestimmen. Das BMZ richtet sein
 e Entwicklungspolitik in Asien neu aus, nachdem bereits die Indo-Pazifik-Le
 itlinien verabschiedet wurden. Was bedeutet das für die Realpolitik, was fü
 r die jeweiligen Zivilgesellschaften? Denn die politischen und wirtschaftli
 chen Interessen der EU und Bundesregierung sind oft widersprüchlich zu dies
 en hehren Zielen. Wie realistisch sind diese Werte, wie stark fordert man s
 ie ein und wie viel Dialog darüber findet mit den Partnerländern statt? Übe
 r Interessenkonflikte und Kompromisse sprechen wir in einem Panel.\n\nJohan
 nes Icking (Brot für die Welt), Bertram Lang (Universität Göttingen, Kurato
 rium Stiftung Asienhaus), Moderation: Monika Schlicher (Stiftung Asienhaus)
 \n\n\n\nEisige Grenzen überwinden: Chinesische und indische NGOs im Kampf g
 egen den Klimawandel [Fliesteden-Raum]\n\nAuswirkungen des Klimawandels bet
 reffen Menschen über alle Staatsgrenzen hinweg. Wo politische Kooperationen
  auf globaler Ebene hinter den Anforderungen die Rekordtemperaturen und Gle
 tscherschmelzen stellen zurückbleiben, spielen NGOs eine wichtige Rolle. Si
 e können entscheidende Impulse für Prävention, Minderung und Anpassung lief
 ern. Doch globalpolitische Spannungen und unterschiedliche Rahmenbedingunge
 n, insbesondere in Ländern wie China und Indien, stehen transnationalen ziv
 ilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen im Weg. Wir betrachten Herausforderu
 ngen und Chancen dieser Zusammenarbeit.\n\nDieter Reinhardt (North East Ind
 ia Forum), Edda Kirleis, Martin Voß (Germanwatch), Joanna Klabisch (Stiftun
 g Asienhaus), Moderation: Christian Straube (Stiftung Mercator)\n\n\n\nAbsc
 hluss 16:15 – 17:00 Uhr\n\nMeet and Greet – Zivilgesellschaft stärken!\n\nW
 as macht eine Zivilgesellschaft stark? Was brauchen Bewegungen und Aktivist
 :innen? Im Wrap-Up führen Jan Pingel (Kuratorium Stiftung Asienhaus) und Mi
 rjam Overhoff (philippinenbüro) die Inhalte, Ideen und Kontroversen des Asi
 entags zusammen und laden zum Austausch und Ausklang beim Snack ein.\n\n\n\
 nAustausch und Ausstellung\n\nIm Rahmen des Asientages stellen auf dem Mark
 t der Möglichkeiten zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Arbeit vor. 
 \n\nWir zeigen in den Räumlichkeiten zudem die Ausstellung 'Extracting Us –
  Feminismus, Kohle und Just Transition'. Sie zeigt indonesische Alltagsaufn
 ahmen um stillgelegte Kohleminen.\n\n\n\nZum  12. Asientag anmelden
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